Nackt und heiß, bitte! Das kleine Sauna-Einmaleins + die häufigsten Sauna-Irrtümer

Kürzlich in der Sauna musste ich mal wieder feststellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die auf gnadenlose Vollbehaarung stehen. Das sollte uns jedoch nicht abschrecken: In Sachen Gesundheit und Beauty ist die Sauna nämlich ein wahres Spa-Genie. Der Körper wird gereinigt, das Immunsystem gestärkt und die Haut ganz nebenbei strahlend schön. Genau das Richtige, um entspannt durch die kalten Tage zu kommen – wenn man ein paar einfache Grundregeln kennt.
Martina Frenzel, Sauna-Expertin und Chefredakteurin des Wellness-Magazins „heiss+kalt“, hat mir erzählt, was man als Anfänger wissen sollte und mich über die häufigsten Sauna-Irrtümer aufgeklärt (sh. unten).
Die Grundregeln
+Ja, es stimmt: In der Sauna ist man nackt. Ein großes Badetuch zum Draufsetzen reicht völlig – auch Badelatschen bleiben draußen.
+ Vor dem Saunieren duschen und gut abtrocknen; auf Cremes und Deo verzichten.
+ Das Ziel: Pro Saunagang sollte die Körperinnentemperatur um rund ein Grad erhöht werden. Ob man dafür einige Minuten in die 100-Grad-Sauna geht oder eine halbe Stunde in die 65-Grad-Sauna, ist Geschmackssache.
+ Auf die zweite oder dritte Sitzbank setzen oder legen, die Beine möglichst auf Sitzbankhöhe. Wem es dort zu heiß wird, einfach auf die untere Sitzbank wechseln.
+ Achten Sie darauf, was Ihnen Ihr Körper sagt und vertrauen Sie auf Ihr Gefühl: Eine Faustformel für die Verweildauer in der Sauna gibt es nicht. Wichtig: Bei den ersten Anzeichen von Schwindel oder Unwohlsein sofort raus an die Luft!
+ Entscheidend für den Gesundheitseffekt des Saunabads ist der ausgewogene Wechsel zwischen heiß und kalt. Wichtigster Tipp: Die Abkühlphase soll mindestens so lange dauern wie die Wärmephase.
+ Zum Abkühlen empfiehlt sich leichte Bewegung an der frischen Luft, der Körper braucht Sauerstoff. Dann ein Schlauchguss, herzfern beginnend und langsam zum Herzen hin, und zum Schluss ein kurzes Abtauchen ins kalte Tauchbecken. Wer unter hohem Blutdruck leidet, verzichtet aufs Tauchbecken.
+ Nach dem Abkühlen ist Ausruhen angesagt: Entspannt hinlegen und zum Beispiel ein warmes Fußbad genießen.
+ Um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, zwischen den Saunagängen reichlich Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
+ Saunieren ist kein Leistungsport! Maximal drei Saunagänge innerhalb eines Tages reichen völlig.
+ Gesundheitstipp im Winter: Sobald sich eine leichte Erkältung ankündigt, kann man mit einem Saunabesuch gegensteuern. Wen es bereits voll erwischt hat, muss auf die Sauna verzichten, bis der Infekt abgeklungen ist.
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Modewoche vom 17. - 22. Januar in Berlin again!

Noch vor zehn Jahren hätte sich wohl keiner träumen lassen, dass Berlin neben Mailand, New York, Paris und London irgendwann zu den angesagten Modemetropolen gezählt werden könnte. Bis dahin ermöglichten es weder große Modelagenturen, noch das nötige Kleingeld die Bundeshauptstadt in Sachen Mode fruchtbar gedeihen zu lassen. Berlin war, wie auch übrigens heute immer noch, „arm aber unglaublich sexy”, wie Klaus Wowereit alias Wowi, Berlins beliebter Bürgermeister, zu sagen pflegt.
Genau diese Mischung macht aber Berlin für zahlreiche Jungdesigner hochinteressant und lockt sie in Scharen in die Stadt. „Hier ist einfach super viel los: Kulturell und menschlich. Man hat immer eine Inspirationsquelle, unzählige Optionen, keine Einschränkung in seinen Möglichkeiten”, meinen Juliane und Alicia, Designerinnen des jungen, aufstrebenden Modelabels Julice en Rêve, das ich exklusiv interviewen durfte.
Im Juli 2007 kam endlich der Stein der Mode konkret ins Rollen - die Fashion Week wurde nach Berlin geholt und verhalf der Stadt zum Status einer Fashioncity mit einem internationalen Widerhall. Die zu Beginn der Modewoche recht bescheidenen 19 Fashionshows mauserten sich so bis heute mit rund 60 Modeschauen zu einem echten International Fashionevent - na, wenn das mal keine Entwicklung ist!
Wie aber eigentlich so ein Modezirkus hinter dem Glamourvorhang funktioniert und wie sich vor allem die Designer auf die Fashionzeit vorbereiten, haben mir die beiden Ladies von Julice en Rêve, die übrigens den DEGEWO Gründerpreis 2011 gewonnen haben, genauer verraten.
So eine Modewoche ist für ein Label wahrlich kein Zuckerschlecken. Im Schnitt braucht man rund ein halbes Jahr um die Kollektion vorzubereiten, also genau die Zeit, die zwischen zwei Fashion Week Saisons liegt. „Es sind wahnsinnig viele Dinge zu erledigen, bevor man losstarten kann. Momentan ärgern wir uns über den Stofflieferanten, der einen ganz wichtigen Stoff nicht rechtzeitig liefert. Der bringt uns total in Verzug! Dieses Jahr präsentieren wir unsere Sachen in einem Showroom und machen keine Fashionshow, die wäre zu teuer und dafür brauchen wir Sponsoren. Immerhin machen wir bei einer Guerillaaktion mit. Da veranstalten wir auf dem Alexanderplatz und auf drei weiteren Plätzen eine Modenschau von einer Limousine aus, mit Musik und rotem Teppich. Models springen raus, laufen auf und ab, leicht improvisiert, aber der Überraschungsmoment zählt.”
Das ist eben das Tolle an Berlin zur Fashion Week, da braucht man nur mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen und kann die aktuelle Mode in Clubs, Cafés und überall auf der Straße hautnah miterleben, auch wenn man nicht von der Branche ist und offiziell im Fashionzelt mitmischen kann.
Das erklärt vermutlich auch, warum Berlin auf Facebook zur beliebtesten Stadt Europas gekürt wurde, denn - Nothing is impossible here!
In dem Sinne, polieren Sie Ihre angesagtesten High Heels und Boots und ab nach Berlin, zur 10. Fashion Week!
Direkt aus dem Herzen Berlins,
Ihre Doro
Quellen:
Beauty- und Gesundheitstrend: Kältekammer

Liebe Wax in the City-Freunde,
falls sich angesichts lauer Temperaturen keine rechte Winterstimmung einstellt, haben wir einen Tipp parat: Meine Kollegin ist während ihrer USA-Reise auf einen Beautytrend gestoßen, der Sie garantiert ins Frösteln bringt. Die coole High-Tec-Waffe nennt sich „Cryotherapy“* oder „Kältekammer“ und funktioniert so: Mit eisigen Temperaturen zwischen -120 und -160 Grad Celsius wird die Außentemperatur der Haut mittels in Gas umgewandeltem flüssigen Stickstoff für maximal 3 Minuten auf bis zu Null Grad (!!!) heruntergekühlt. Lediglich mit Baumwollsocken, Unterwäsche und Handschuhen bekleidet, ist der professionell überwachte Kühlschrank-Besuch eine echte Mutprobe. Doch die lohnt sich: In den Stunden nach der Behandlung verliert man angeblich bis zu 800 Kalorien, weil der Körper wie verrückt Hitze produziert. Außerdem werden Cellulitis, Schlafstörungen und rheumatischen Erkrankungen verringert, das Immunsystem gestärkt, und – wie eine Studie unter Sportlern ergab** – sogar die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert. Für das Schockfrost-Gefühl entschädigen die freigesetzten Endorphine. Soll sogar gegen Depressionen helfen und die Libido steigern. Na bitte.
Allerdings ist Durchhaltevermögen gefragt, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Die ersten zehn Treatments sollten rund drei Mal wöchentlich erfolgen, danach reicht eine Behandlung im Wochenrhythmus. Zur Info: Kriosaunas gibt es auch im deutschsprachigen Raum. Einfach bei Google eingeben, und mit etwas Glück ein Profi-Studio in Ihrer Nähe finden.
PS.: All zu günstig ist der Spaß zwar nicht, aber ein Erlebnis alle mal. Und wem das alles zu winterlich ist – bei Wax in the City gibt’s herrlich warmes Wachs auf der Haut. ;-)
Herzlich,
Ihre rundum aufgetaute Nina
Quellen:
*www.cryohealthcare.com
**http://www.fitforfun.de/sport/fit-test/kaeltekammer-eiskaltes-doping_aid_6775.html
Eingewachsene Haare? Das hilft wirklich!
Kennen Sie das Problem? Eben noch war die Haut samtig weich, da taucht plötzlich ein fieser roter Pickel auf… genau dort, wo er am auffälligsten leuchtet!
Was ist passiert? Durchs Waxing werden die nachwachsenden Härchen immer feiner und zarter. Manchmal sogar so fein, dass die dünne Haarspitze es nicht schafft, die oberste Hautschicht zu durchbrechen. Schuld daran sind überschüssige Hautschüppchen. Sie verstopfen den Haarkanal und versperren den Weg nach draußen. Das kleine Härchen kringelt sich unter der Haut fest, schlimmstenfalls bildet sich eine Entzündung. Pustel-Alarm!
Doch keine Panik, Hilfe naht – und Sie dürfen mir glauben: Ich kenne mich aus...
Maßnahme 1: Das Treatment-Gel „Eliminate Ingrown Hair“ ist eine echte Wunderwaffe. Einfach mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftragen und einwirken lassen. Das Gel wurde extra für die Behandlung eingewachsener Haare entwickelt: Seine Kombination aus alpenländischen Pflanzen weicht die Haut auf, die Härchen dringen an die Oberfläche und Rötungen klingen ab. Falls die Wirkung nicht sofort eintritt, haben Sie ein wenig Geduld und bleiben Sie am Ball. Meine Erfahrung: Nach einigen Tagen kann das Haar problemlos mit einer Pinzette entfernt werden. Erstaunlich dabei ist, dass sich hin und wieder gleich 2-3 Haare unter einem Pickel verstecken.
Maßnahme 2: Alle zwei bis drei Tage die Haut sorgfältig peelen, um sie von Schuppen zu befreien und die Poren zu öffnen. Dafür einen Luffa-Schwamm oder Scrub-Handschuh benutzen und/oder ein gutes Körperpeeling.
Maßnahme 3: Vorbeugen, z.B. mit „Prevent Ingrown Hair“. Das fettfreie Gel hilft dabei, eingewachsenen Haaren abzuwehren: Regelmäßig nach dem Duschen die gewaxten Hautstellen damit einreiben.
Maßnahme 4: Keine fettige Creme benutzen! Sie kann ebenfalls die Haarkanäle verstopfen. Optimal ist eine leichte Bodylotion, die mit ihrer entzündungshemmenden Wirkung und vielen natürlichen Inhaltstoffen für die richtige Portion Pflege sorgt.
Ich selbst habe dank Luffa-Schwamm-Peeling und „Eliminate Ingrown Hair“-Gel das Problem in den Griff bekommen und verschenke die Beauty-Helferchen gerne auch als Weihnachtsgeschenk. Zusätzlicher Vorteil: Ihre Liebste/Ihr Liebster wird mit dem streichelweichen Resultat genauso glücklich sein wie Sie selbst. :-)
Eine rundum glatte Adventszeit wünscht
Ihre Nina
Hey, Honey!

Multi-Talent Honig: Warum das süße Naturprodukt nicht nur schmeckt, sondern auch noch gesund und schön macht.
Jeden Morgen nach dem Frühstück nahm meine Großmutter einen Teelöffel Honig zu sich. Wenn wir Kinder sie besuchten, durften wir ebenfalls davon naschen – jeder genau einen Löffel, den wir langsam und mit ehrfürchtigem Ernst abschleckten. Dass die tägliche Dosis Honig fit und gesund hält, war im Hause meiner Großmutter ein unerschütterliches Gesetz - Sie wurde immerhin 90 Jahre alt.
Schon bei den Alten Griechen galt Honig als Universalmedizin, und bis heute werden dem goldenen Naturprodukt zahlreiche Heilkräfte zugeschrieben. Seine bakterienhemmende Wirkung ist belegt: Besonders in Naturheilkliniken kommt Honig häufig zum Einsatz, etwa bei Entzündungen des Herzmuskels oder nach Infektionskrankheiten und Infarkten. Dank seines hohen Nährwerts und der schnell resorbierbaren Zucker ist er auch unter Sportlern und Menschen mit anstrengenden Jobs gefragt, und tatsächlich: Honig fördert die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit. Der Bergsteiger Sir Edmund Hillary – im Hauptberuf Imker – hatte bei seiner Erstbesteigung des Mount Everest 1953 sogar ganze zwei Kilogramm Honig im Gepäck.*
Gesundheit: Bewährte Hausmittel
Honig ist mehr als ein natürlicher Kraftspender. Er regt die Verdauung an, soll sich positiv aufs Herz auswirken und selbst bei Schürfwunden bietet insbesondere der enzymreicher Honigtauhonig einen guten Schutz: Dazu eine dünne Schicht auf die verletzte Haut auftragen und ohne Verband lufttrocknen lassen. (Vorsicht: Bei Verbrennungen keinen Honig anwenden!)
Die berühmte heiße Milch mit Honig ist das beste Rezept gegen Schlaflosigkeit, und wenn jetzt im Winter die üblichen Husten- und Heiserkeitssymptome aufkommen, hilft folgendes: Frischen Ingwer schälen, fein hacken und zusammen mit Fencheltee ziehen lassen. Lauwarm abgekühlt mit einem Löffel Honig schluckweise trinken.
Schön und gut: Beauty-Rezepte mit Honig
Auch in der Naturkosmetik ist Honig ein Klassiker – so dass er beim Auftragen auf trockene und spröde Lippen diese wieder ganz zart macht. Warum? Er bindet Feuchtigkeit, seine Inhaltsstoffe nähren die Haut und wirken gleichzeitig antibakteriell. Zusätzlich enthält Honig viele milde Säuren, die den Säureschutzmantel der Haut stärken sollen.
Mein Lieblings-Beautyrezept à la Kleopatra geht so: 1 Liter Milch und 150 g Honig ins Badewasser (ca. 38°Celsius) geben. Mit 150 g Meersalz versetzt, wird die Haut besonders zart. Nach dem Baden sanft trocken tupfen.
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Hilfe, graue (Scham-)Haare!

Als ich mit 30 mein erstes graues Haar auf dem Kopf entdeckte, überbekam mich die nackte Panik. Einzige Lösung: Pinzette her und weg damit. Dass für jedes rausgezupfte Haar sieben neue nachwachsen, ist natürlich ein Ammenmärchen. Mit dem Alter erscheinen nun mal immer mehr der grauen Dinger auf unserem Kopf. Und weil die meisten Frauen – im Gegensatz zu Grau-Gott Clooney – lieber darauf verzichten würden, wird gefärbt und getönt, was die Haare aushalten.
Bleibt die Frage, woher unsere grauen Haare überhaupt kommen. Wie Forscher herausgefunden haben, ist Wasserstoffperoxid schuld (genau jene Substanz, die auch als Blondiermittel zum Einsatz kommt). Dummerweise produziert unser eigener Körper ständig kleine Mengen davon. Doch während das körpereigene Wasserstoffperoxid in jungen Jahren problemlos abgebaut wird, kommt der Abbau-Mechanismus im Alter nicht mehr hinterher. Das bekannte Resultat: Die Haare werden allmählich grau oder sogar weiß.* Und, Sie können es sich denken: Was für die Haare auf dem Kopf gilt, gilt auch für die Haare am Körper – je älter, umso grauer.
Kleines Geheimnis: Seit einiger Zeit lasse ich meine Haare an den Schläfen färben. Um graue Körperhaare mache ich mir dafür keine Sorgen. Die Lösung ist so einfach wie radikal: Nackt statt grau. Sobald sich das erste graue Schamhaar einschleicht, werde ich von meinem derzeit bevorzugten „Landing Strip“ sofort auf „Hollywood Cut“ umsteigen. Irgendwie beruhigend, dass ich mich niemals mit der furchtbaren Frage „Schamhaare färben – ja oder nein?“ herumschlagen muss...
Danke, liebe Depiladoras! :-)
Herzliche Grüße,
Ihre Nina
Quelle:
Beauty-Food: So essen Sie sich schön...

Keine Lust, auf Schoko-Kekse und Gänsebraten zu verzichten? Machen Sie sich nichts draus: Zum Glück gibt es eine Menge köstlicher Lebensmittel, die für strahlende Haut, glänzende Haare und feste Fingernägel sorgen. Wer sie ergänzend zu den kulinarischen Verlockungen der Winterzeit einsetzt, wird zwar nicht unbedingt dünner, dafür aber schöner. Und die üblichen drei Kilos zuviel auf der Waage sind nur noch halb so wild...
Trend-Food: Acai-Beere und Goji-Beere
Sie gilt als neue Superfrucht: Die Acai-Beere. Angeblich mit dem höchsten Antioxidantien-Anteil aller bekannten Früchte ausgestattet, soll ihre beeindruckende Kombination aus Nährwerten und Vitalstoffen das Immunsystem stärken, die Haut verjüngen, den Stoffwechsel anregen und – tata! – sogar überflüssiges Fett verbrennen. (1)
Einen medialen Boom löste auch die Goji-Beere aus, über die der Ernährungsberater und Bestseller-Autor Prof. Dr. Dr. Earl Mindell sagt: „Die Goji-Beere enthält das mit Abstand größte Potenzial an gesundheitsfördernden Vitalstoffen, das mir in meiner jahrzehntelangen Forschung begegnet ist. Ihre positive Wirkung auf den Organismus ist unvergleichlich und wird von keiner anderen bisher bekannten Pflanze erreicht.“ Diese Bocksdornfrucht beinhaltet beispielsweise mehr Vitamin C als eine Orange, und auch ihr Anteil an Vitamin B ist beachtlich. So soll sie etwa einen positiven Effekt auf die Augen haben und, natürlich, dem Hautalterungsprozess den Kampf ansagen. (2)
Essbares für glatte Haut
Laut neuester medizinischer Erkenntnisse ist der Alterungsprozess die Folge von mikroskopisch kleinen Entzündungen im Körper. Doch keine Panik, man kann dagegen anessen. Als wahre Entzündungskiller gelten Omega-3-Fettsäuren. Deshalb zweimal die Woche Fisch auf den Tisch, speziell Makrele, Lachs, Hering, Thunfisch. Außerdem 1 bis 1,5 g Leinöl pro Tag: Es beinhaltet im Vergleich zu anderen Pflanzenölen den mit Abstand höchsten Anteil der schützenden Omega-3-Fettsäuren und schmeckt wunderbar auf Salat oder Gemüse. (3)
Ein zweiter wichtiger Tipp: Reichlich Lebensmittel mit hohem Antioxidantien-Anteil essen, um schädliche Freie Radikale in Schach zu halten (sh. oben, Acai Beeren). Doch die Radikalen-Fänger stecken in allen Obst- und Gemüsesorten. Auch regionales Obst und Gemüse tut seine Wirkung, man muss nur wissen, welches: 100 Gramm Spinat enthalten beispielsweise die gleiche Menge Antioxidantien wie zwei Kilo Gurken, und ein Glas Johannisbeersaft fast soviel wie 30 Gläser Apfelsaft. (3)
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Männer und ihr erstes Mal „Tut es sehr weh?“
Starkes Geschlecht hin oder her: Dass auch der größte Macho gerne und ausgiebig leidet, weiß jeder, der einen im Haus hat. Da wird ein leichter Schnupfen zur Schweinegrippe und ein Zwicken im Rücken zum lebensbedrohlichen Bandscheibenvorfall. Verzeiht, liebe Männer, aber insgeheim musste ich lachen, als meine Depiladora folgendes erzählte: „Vor dem ersten Waxing fragen die meisten Männer: ‚Tut es sehr weh?’, Frauen fragen: ‚Wie lange hält das Ergebnis?’“ Typisch Mann, dachte ich, und kam bei einer Umfrage im Freundeskreis zu ähnlichem Ergebnis. „Zuviel Angst vorm ersten Mal!“ waren sich die meisten männlichen Nicht-Waxer einig: Frauen müssten schließlich die Strapazen einer Geburt aushalten, kein Wunder, dass sie hart im Nehmen seien...
Mmmh. Ob das Klischee vom schmerzresistenten weiblichen Geschlecht wirklich stimmt? Ich machte mich auf die Suche nach Antworten und war verblüfft: Alles Quatsch. Das genaue Gegenteil scheint der Fall, wie verschiedene Studien besagen. Frauen nehmen Schmerzen intensiver wahr als Männer, weiß etwa Johannes Wagner, Chefarzt der Abteilung für Endokrinologie an der Schlossklinik Abtsee in Laufen. Schuld seien die männlichen und weiblichen Geschlechtshormone: „Testosteron senkt das Schmerzempfinden, das weibliche Östrogen steigert es.“, erklärt Wagner gegenüber dem „Spiegel“.*
Ach was! Woher also Eure (zugegebenermaßen irgendwie liebenswerte) Wehleidigkeit, verehrte Herren? Die Psyche macht’s: „Frauen haben eine niedrigere Schmerzschwelle, können aber wesentlich besser mit Schmerz umgehen als Männer", sagt Hans-Georg Kress, Präsident des Dachverbandes der europäischen Schmerzgesellschaften. Vermutlich sind Frauen in der Lage, schmerz-bedingte Emotionen leichter zu begrenzen. Sie hätten sogar bei größerem Schmerz eine bessere Stimmungslage als Männer.**
Für Euch, liebe Männer und Machos, ein guter Grund, die eigene Psyche positiv zu beeinflussen. Erstens: Ein professionell durchgeführtes Waxing ist sanft und schonend und – was die Schmerzen betrifft – nun wirklich nicht kein Drama. Zweitens: Wenn sogar wir Frauen beim Waxing keine Miene verziehen, lasst den Helden raus und traut Euch! Das streichelzarte Haut-Gefühl danach ist die beste Belohnung. Übrigens: Warum wir dennoch die Schmerzen einer Geburt ertragen, hat einen anderen Grund. Der weibliche Körper setzt währenddessen Endorphine frei. Sie wirken schmerzstillend und senken dadurch die Empfindsamkeit.*
Ein sanftes erstes Waxing wünscht
Nina
*http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,708243,00.html
**http://derstandard.at/1297821442878/Migraene-und-Rueckenschmerz-Schmerz-Frauen-leiden-anders-als-Maenner
Was die alles kann! Das Geheimnis der Aloe Vera-Pflanze

Als ich gestern bei Wax in the City war, habe ich mir mal wieder ein Fläschchen Aloe Vera-Gel gegönnt (super für die Hautpflege zuhause). Heute Morgen gab es einen Aloe Vera-Joghurt zum Frühstück und mein neuer Badeschaum ist – Sie ahnen es – ebenfalls mit Aloe Vera angereichert. Während ich mich über so viel Einsatzfähigkeit freue, erfahre ich, dass einige Indianerstämme die Aloe Vera zu den 16 „heiligen Pflanzen“ zählen, dass ihre Stacheln im antiken China als Götter-Nägel verehrt wurden und die Amerikaner sie als „stummer Heiler“ bezeichnen. Es muss wohl etwas dran sein am Alleskönner Aloe Vera. Worin also liegt das Geheimnis?
Auch wenn die Aloe Vera-Pflanze wie ein unscheinbarer Kaktus aussieht, gehört sie zur Familie der Liliengewächse: Über 300 verschiedene Inhaltsstoffe soll sie verfügen – Ihre Fans bezeichnen sie deshalb als „größte Apotheke der Welt“ oder gleich als „Kaiserin unter den Heilpflanzen“. Seit Jahrtausenden sprechen Gelehrte, Ärzte und Mönche der anspruchslosen Wüstenpflanze eine heilende Wirkung zu: Das Spektrum reicht von der inneren Anwendung, speziell bei Magen-Darm-Beschwerden, bis hin zur Wundheilung und kosmetischen Hautpflege. Die alten Römer sollen sogar das wohlriechende Aloe-Holz gekaut haben – für einen besseren Atem...
Das Geheimnis der Aloe Vera liegt in ihrem Inneren: Hauptsächlich zwei Substanzen werden daraus gewonnen, der Milchsaft und das Aloe-Gel. Klar, dass Kleopatra - wie immer, wenn’s um Schönheit geht - ganz vorne dabei war und mit frischer Aloe Vera ihre Haut eincremte. Auch bei Hautverletzungen, beispielsweise Brandwunden, kommt das kleine Naturwunder seit Ewigkeiten zum Einsatz. Doch in frischem Zustand ist es ist nur kurzzeitig haltbar: In den 1960er Jahren gelang es endlich, Stabilisatoren zu entwickeln, die der Aloe Vera ihren Triumphzug in die kommerzielle Kosmetikwelt ebneten.
So gerät angesichts des grünen Schönmachers selbst die sonst eher zurückhaltende „Apotheken-Umschau“ ins Schwärmen: Die „stacheligen Blätter“ der Aloe Vera könnten „lange Zeit Wasser speichern – und diese Fähigkeit überträgt ihr Saft auf die Haut. Er spendet ihr extra Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass diese länger in den Zellen bleibt. Zusätzlich werden Stoffwechsel und Durchblutung angeregt, die Haut sieht glatt und rosig aus.“ Mit anderen Worten: Ein Allroundtalent.
Tipp für den Hausgebrauch: Es gibt zahlreiche verschiedene Aloe-Arten auf der Welt, von denen vor allem die Aloe Vera (offiziell: Aloe vera/barbadensis) verwendet wird. Ursprünglich in tropischen und subtropischen Regionen beheimatet, wächst sie bei uns auf der Fensterbank oder im Garten, doch unter 8 Grad wird es ihr zu kalt.
Wer eine Pflanze zu Hause hat, probiert einfach mal aus, was sie kann: Dafür ein Blatt in der Mitte durchschneiden und mit der Innenseite beispielsweise über einen Sonnenbrand oder über andere trockene Körperstellen streichen. Soll sogar gegen Augenringe helfen! Wer dann noch in der nächsten Eisdiele eine Kugel Aloe Vera-Eis bestellt, ist bestens versorgt. :-)
Aloe,
Ihre Nina
Quellen:
www.apotheken-umschau.de/Suche/Suchergebnisse-Suche-3137.html
www.wecarelife.at/gesundheit-medizin/aloe-vera/die-echte-wahre-aloe/
www.fitundgesund.at/heilpflanzen-heilkraeuter/aloe-vera-die-koenigin-der-heilpflanzen.933.htm
www.naturheilkunde-online.de/naturheilkunde/fachartikel/aloevera.html
Augenaufschlag de luxe - XXL Wimpern
Als ich gestern mit meiner Freundin Anne beim Kaffee saß, kam ich aus dem Staunen nicht heraus: Traumhaft lange und dichte Wimpern umkränzten ihre großen braunen Augen. Wäre ich ein Mann, ich hätte mich Hals über Kopf verknallt. Komisch nur, dass mir Annes grandioser Augenaufschlag nie zuvor aufgefallen war...
Kein Wunder: Sie hat kräftig nachgeholfen. „M2 Lashes Serum“* heißt das neue Super-Produkt, dessen Wirkstoffkomplex MDN offenbar erfolgreich das Wachstum der Wimpern ankurbelt. Täglich nach der Gesichtsreinigung aufgetragen, wurden Annes Wimpern innerhalb von acht Wochen nicht nur viel länger, sondern auch viel dichter als vorher. Der Minuspunkt: Mit 120 Euro für 5 ml ist das kleine Helferchen nicht ganz billig, und sobald man damit aufhört, ist der Effekt vorbei – die gut umsorgten Härchen fallen auf Normalmaß zurück.
Weshalb ausgerechnet die Augen im Mittelpunkt unseres Beauty-Interesses liegen, erklärt Ulrich Renz, Arzt und Schönheitsexperte, so: „Der Mensch verfügt über ein hoch spezialisiertes Sensorium, in der Augenpartie seines Gegenübers zu ‚lesen’. Die Augen sind ein emotionales Signalorgan, hier zeigen sich die Informationen, die bei einer ersten Begegnung lebensnotwendig sind. ... Große ‚offene’ Augen bedeuten: Herzlich Willkommen! Von Wut oder Angst verdüsterte Augen signalisieren: mach lieber einen Bogen.“**
Wimpern-Extensions und Wimpernwelle gehören heute zum Normalprogramm, um das Auge glamourös in Szene zu setzen. Doch längst bevor uns moderne High-Tech-Methoden zu wohl bewimperten Schönheiten machten, wusste man sich zu helfen. Bester Geheimtipp aus Großmutters Trickkiste: Simples Rizinusöl (für ein paar Euro aus der Apotheke). Es soll die Wimpern pflegen und kräftigen und, wie manche behaupten, sogar verlängern.***
Dass unsere Wimpern höchst empfindliche Pflänzchen sind, weiß jeder, der keinen natürlich dichten Wimpernwald besitzt: Während am oberen Augenlied rund 150-250 Härchen wachsen (von ca. 8-12 mm Länge), sind es am unteren Augenlied nur 50-150 (ca. 6-8 mm). Immerhin haben sie neben ihrer sexy Wirkung noch eine zweite Funktion: Sie schützen die Augen vor Schmutzpartikeln und kleinen Insekten – egal, ob sie länger oder kürzer sind.
Für den kosmetischen Notfall gibt es künstliche Wimpern zum Ankleben, aber davon rate ich ab. Wenn die Dinger beim Date mit dem Liebsten plötzlich auf der Nase kleben, ist die Romantik dahin. Schließlich blinzelt eine Frau etwa 19 Mal pro Minute, der Mann nur ca. 11 Mal – da sollten die weiblichen Wimpern besser festgewachsen sein. Und falls doch mal eine ausfällt, keine Panik: Ein Wimpernhaar wird nur 100-150 Tage alt. Es ist also ganz normal, dass Sie regelmäßig welche verlieren. Einfach auf die Fingerspitze legen, wegpusten und – richtig! – Sie haben einen Wunsch frei.
Klimperklimper,
Ihre Nina
*
www.m2beaute.com
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www.welt.de/vermischtes/article760983/Was_macht_einen_Menschen_schoen.html



