Wax in the City Blog

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15.01.2013

Wissenschaftlich belegt: Auf glatte Männerbrust stehen vor allem jüngere Frauen!

Diese Woche dreht sich in Berlin alles um die Fashion Week. Da werden wieder jede Menge gut aussehende Frauen und Männer in der Hauptstadt unterwegs sein.

Bei den weiblichen Models ist klar: hier zählt nur schöne, glatte Haut. Egal ob an Beinen oder Achseln – Haare sind da Fehl am Platz. Manche Designer verlangen das auch von ihren Männermodels und verbannen Haare an Beinen, Armen oder auf der Brust vom Laufsteg.  

Andere Modeschöpfer hingegen kleben ihren Männer-Models sogar Haare auf die Brust, um einen wirklich maskulinen Look zu erzeugen. Schwarz-gekräuselte Haare, die aus Hemden und V-Ausschnitt-Shirts hervorblitzen, sollen das weibliche Modenschauen-Publikum ins Schwärmen versetzen.

Ich weiß nicht so genau, ob ich da wirklich ins „Oh“- und „Ah“-Rufen verfalle. Ich weiß, es gibt einige Stars, die ohne ihre Brustbehaarung nicht perfekt wären. Sean Connery zum Beispiel oder Tom Selleck. Und genau da wären wir beim Punkt. Beide Promis sind ja schon in die Jahre gekommen. Das Gros ihrer Fan-Gemeinde ist durchschnittlich schon etwas reifer. Hat es also vielleicht etwas mit dem Alter zu tun, ob Frauen auf Brustbehaarung stehen oder nicht?

Eine Studie um Psychologin Johanna Lass-Hennemann, die 2011 von der Universität des Saarlandes im Auftrag der ZDF-Sendung TerraXpress durchgeführt wurde, belegt genau das.

200 Frauen wurden dabei 20 Oberkörper von Männern gezeigt. Zunächst mit Brustbehaarung, später mit rasiertem Oberkörper. Jedes Mal mussten die Frauen einen Fragebogen zur Attraktivität ausfüllen.

Überraschendes Ergebnis: Ältere Frauen fanden Männer mit Brustbehaarung attraktiv – rund 60 Prozent. Bei jüngeren Frauen standen die behaarten Männer mittelmäßig im Kurs. Und bei dem Frauenanteil, der die Pille einnimmt, funktioniert diese offenbar wie ein Brusthaar-Mögen-Blocker. Denn nur 30 Prozent der Frauen, die das hormonelle Verhütungsmittel einnahmen, fanden Brusthaare sexy.

„Dafür gibt es zwei Interpretationsmöglichkeiten“, so Johanna Lass-Hennemann. „Die Pille verändert den Gedächtnisprozess und die Emotionen der Frauen derart, dass sie die Attraktivität behaarter Männer signifikant anders beurteilen als Frauen, die ihren Hormonspiegel nicht künstlich verändern. Meine favorisierte Interpretation ist aber, dass Frauen, die ihrem Körper Hormone zuführen, also bereit sind, ihn stark zu verändern, auch eher bereit sind, den Körper ihres Partners zu verändern. Die generelle Tendenz zur Natürlichkeit ist bei diesen Frauen geringer.“

Es ist schon lustig, mit was sich die Wissenschaft alles befasst. Doch immerhin weiß ich jetzt, wo meine natürliche Abneigung gegen Brusthaare herkommt.

Viele Grüße von Ihrer streichelzarte-Haut-liebenden

Nina

 

Quelle:

http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/4440.html

19.12.2012

Waxing - auch im Winter sehr beliebt!

Hätten Sie gedacht, dass über 60 Prozent der Wax in the City Kunden auch im Winter zum Waxing gehen?! Um die Beweggründe für die regelmäßige Entfernung von unerwünschten Härchen herauszufinden, hat Wax in the City im Herbst 2012 eine Studie durchgeführt. Ich habe mich direkt mit den spannenden Auswertungsergebnissen befasst!

Über 2.000 Wax in the City-Stammkunden, Frauen und Männer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, haben teilgenommen und Fragen zu ihren Waxing-Vorlieben beantwortet.

Für 35 Prozent  ist es das bessere Körpergefühl, das sie auch im Winter in die Waxing-Studios treibt. Aber auch der Partner spielt eine große Rolle: 19 Prozent der Befragten gaben an, dass der Partner auch in den Wintermonaten eine streichelzarte Haut bevorzugt. Das kann ich von meinem Schatz übrigens auch bestätigen.

Nur acht Prozent der Wax in the City Kunden greifen in den kälteren Monaten zu alternativen Methoden – wie Rasierer oder Haarentfernungscreme. Scheint ganz so, als wenn der Rest der Befragungsteilnehmer einfach die Härchen im Winter komplett sprießen lässt. Dabei hat regelmäßiges Waxing zwei ganz große Vorteile: 1. Die Haare werden dünner und zarter und 2. sie werden weniger. 100% der Befragten, die angegeben haben, im Herbst und Winter seltener oder kaum zum Waxing zu gehen, sind sich übrigens dieser Tatsache bewusst!

Die 40 Prozent, die aufs Waxing außerhalb der Sommermonate verzichten, machen das übriges, weil sie glauben, im Winter durch die Haare weniger zu frieren. Oder aus dem ganz einfachen Grund, dass sowieso keiner Beine, Achseln oder Bikinizone sieht, da diese Körperbereiche im Winter mit dicken Strumpfhosen oder Pullis verdeckt werden.

Ich muss sagen, dass ich auch im Winter zum Waxing gehe. Und wenn ich es mal einige Wochen lang nicht schaffe, nutzt mir auch die dickste und kuscheligste Wollstrumpfhose in puncto Kaschieren nichts – das Haar muss schnell weg, Wohlfühlfaktor wieder her, ganz klar! Sonst fängt auch noch mein Süßer, irgendwann zu motzen an… ;-)

Viele Adventsgrüße und ein streichelzartes Weihnachtsfest,

Ihre Nina

10.12.2012

Was die Haarfarbe über den Charakter verrät

Haben Sie sich schon mal gefragt, ob an Blondinen-Witzen wirklich etwas dran ist? Sind blonde Frauen tatsächlich etwas tollpatschiger und naiver als brünette Zeitgenossinnen? Und sind rothaarige Frauen wirklich geheimnisvoll und unberechenbar?

Ich habe mich das wirklich schon häufiger gefragt. Deshalb war ich auch umso aufgeregter, als ich eine Wissenschaftsstudie von 2011 entdeckt habe, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Ein Forscherteam rund um den Psychologen Dr. Viren Swami von der Universität von Westminster hat Haarfarben und ihre Wirkung auf andere erforscht. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Blondinen nicht einfach nur attraktiver auf das andere Geschlecht wirken, sondern – im negativen Sinne – eine leichte Eroberung versprechen. Blondinen wird nämlich nachgesagt, sie seien verführerisch, sinnlich, aber auch schwach, naiv und unterwürfig.

Braunhaarigen Frauen macht dagegen keiner etwas vor. Sie gelten als intelligent, attraktiv, kompetent, jedoch auch als arrogant. Will man hingegen eine temperamentvolle und mutige Frau finden, dann sollte man sich unter den Rothaarigen umschauen. Denn die sollen dazu noch leidenschaftlich und geheimnisvoll sein.

Dank Färbetechniken können wir uns ja heute ganz leicht für eine andere Haarfarbe entscheiden. Da hatten es unsere Ur-Ahnen schwerer:   

Schon im alten Ägypten haben sich Frauen die Haare gefärbt, um attraktiver zu wirken. Sie verwendeten Indigoblätter oder Henna, um Haaren einen blauen oder roten Schimmer zu verleihen.

Im alten Rom versuchten die Frauen dagegen, es den Germanen gleich zu tun, und ihr dunkles Haar blond zu färben. Reiche Römerinnen streuten Goldstaub auf den Kopf, andere schmierten sich Eidotter oder Kamillenblätter in die Haare oder trugen einen Brei aus Henna, Kalk und Meerwasser auf die Haare auf, um diese stundenlang in der Sonne zu bleichen.

Auch im Mittelalter galt Blond als schönste und edelste Haarfarbe. Wer rote Haare hatte, lief dagegen Gefahr, als Hexe verbrannt zu werden. Viele Frauen färbten sich daher ihre Haare mit einem Brei aus feingeriebenen Granatäpfeln und grünen Walnussschalen dunkel.

Erst in der Renaissance – besonders durch die Herrschaft von Königin Elisabeth I. wurden rote Haare zum Trend. Ab dem 17. Jahrhundert waren bei den Damen dunkle, bei den Herren weiße Haare modern. Im Rokoko (18. Jahrhundert) waren selbst Blau und Rosa IN. Erst mit der Erfindung des Wasserstoffperoxids im 19. Jahrhundert wurde Färben zum Kinderspiel. Wussten Sie, dass Vorzeige-Blondine Marilyn Monroe von Natur aus eigentlich brünett war?

Sie sehen, heute ist es ganz leicht, ruckzuck ein anderer Mensch zu sein – zumindest, was die Haare angeht. In der Haarfarben-Wintersaison 2012/2013 können wir mit allen Haarfarben punkten. Hair-Artist Maurice Musti aus Berlin: „Es ist jetzt besonders angesagt, vier verschiedene Blondtöne zu mixen, die mit verschiedenen Färbetechniken ins Haar eingearbeitet werden. Damit wirkt es besonders lebendig. Aber auch Braun ist IN. Unbedingt Highlights in Karamell ins Haar einarbeiten. Wer rote Haare hat, der sollte sich für eine Tönung mit Blaustich entscheiden.”

Oje, mein Braun braucht unbedingt neue Highlights! Dann werde ich mal ganz schnell einen Termin beim Friseur ausmachen und finde dort bestimmt auch viele neue spannende Themen für Sie!

Mit (bald) karamell-gesträhnten Grüßen,

Ihre Nina

 

Quellen:

www.Freundin.de

http://www.haar-und-psychologie.de/haarfarben/haarfarben-rinck.html

www.youbeauty.com

http://www.georg-sonnin-schule.de/berufsfelder/koerperpflege/projekte.html#haarfarben

 

26.11.2012

Was für eine HAARige Angelegenheit!

Bestimmt kennen Sie das auch aus Ihrem Freundeskreis: Hat jemand glatte Kopfhaare, hätte er gerne Locken, die Lockigen hätten gerne glattes Haar. Eine Studie der Apothekenumschau von 2010 hat diese Unzufriedenheit sogar wissenschaftlich belegt. Denn unter den knapp 2.000 Befragten war zwar jeder zweite Mann, jedoch nur jede 6. Frau mit ihren Kopfhaaren zufrieden.

Doch wieso haben wir alle unterschiedliche Haarfarben und -strukturen? Ich habe nach Fakten gesucht, die erklären, was das Kopfhaar zu dem am häufigsten gestalteten „Körperteil“ beim Menschen macht.

Rot, Blond, Braun, Schwarz – dick, dünn, lang, kurz, glatt, gekräuselt: Kopfhaare sind Schmuck und Schutz zugleich. Sollen sie uns doch attraktiv erscheinen lassen und gleichzeitig die empfindliche Kopfhaut vor der Sonne schützen.

150.000 Haare haben wir etwa auf dem Kopf, wobei blonde Frauen mehr Haare besitzen als Dunkelhaarige (ca. 100.000). Allerdings sind hellere Haare feiner und empfindlicher, werden schneller durch Colorationen oder Sonneneinstrahlung beschädigt.

Pro Monat wachsen unsere Kopfhaare im Durchschnitt einen bis eineinhalb Zentimeter, also ca. 15 Zentimeter pro Jahr. Wie lang Kopfhaare werden können, ist erblich bedingt, im Schnitt 40 bis 80 Zentimeter. Die Überlebensdauer beträgt etwa sieben Jahre, danach stirbt die Wurzel ab. Das Haar bleibt dann noch circa drei Monate auf dem Kopf, bis es ausfällt. 100 Haare verlieren wir durchschnittlich pro Tag. Erst wenn Sie mehr Haare verlieren, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen – also hin und wieder einfach mal beim Duschen und Kämmen den Haarverlust zählen!

Für besonders schöne, kräftige Haare sollten wir uns ausgewogen ernähren. Besonders eiweißarme Diäten zehren an den Haarwurzeln. Essen Sie daher Lebensmittel, die viele B-Vitamine enthalten (z. B. in Nüsse, Eigelb, Hülsenfrüchte oder Fleisch). Auch eine Eisen-reiche Ernährung verhindert Haarausfall (z. B. in Leber). Der Haupt-Haarbestandteil Keratin baut sich vor allem aus Eiweiß (Protein) auf. Achten Sie daher auf eine ausreichende Protein-Zufuhr (z. B. in Kartoffeln, Soja, Eier, Käse). Auch Vitamin A (z. B. in Paprika, Milchprodukte, Aprikosen), Vitamin C (z. B. in Zitrusfrüchte, Kohl) und Zink (z. B. in Käse, Eier, Austern) sind für schönes, kräftiges Haar wichtig.

Ob jemand nun glatte, gewellte oder lockige Kopfhaare hat, hängt vom Aufbau ab,  dem Haarquerschnitt. Ist dieser eher rund – wie bei Asiatinnen – sind die Haare sehr glatt. In Europa haben viele Frauen einen ovalen Querschnitt. Folge: wellige oder lockige Haare. Frauen mit elliptischen Haarquerschnitt haben sehr kleine, kräuselige Locken und robuste Haare.

Aber wie schön, dass es Glätteisen und Lockenstab gibt - da können vor allem Frauen mit ihrer Haarpracht ganz einfach nach Lust, Look und Laune spielen und dem Haarquerschnitt einen Strich durch die Rechnung machen –zumindest bis zum nächsten Duschvorgang…

Leicht gewellte Grüße,

Ihre Nina

 

Quellen:
www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Anatomie/Kopfhaare/

www.apotheken-umschau.de/

www.focus.de

www.rp-online.de

26.09.2012

Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 4: Hilfe, alles weg!

Eine Hamburger Depiladora erzählt:

„Ich arbeite seit einem Jahr als Depiladora bei Wax in the City und bin ein sehr gewissenhafter Mensch. Ein Fehler beim Waxing? Passiert mir nie! Das dachte ich zumindest, bis eines Tages diese ziemlich aufgeregte Kundin im Studio erschien. „Einmal Brazilian Landing Strip, bitte.“ Die Kundin erzählte, dass Sie am folgenden Tag heiraten und anschließend in die Flitterwochen nach Italien fahren wolle. Es war ihr erstes Waxing, extra für die Hochzeitsnacht.

Während ich das warme Wachs auftrug, kamen wir ins Plaudern und ich konnte sie beruhigen. Ich hatte selbst gerade erst geheiratet und wusste, wie wichtig es für eine Braut ist, sich rundum schön zu fühlen. Umso perfekter sollte das Intimwaxing werden. Ich gab mir die allergrößte Mühe und war mit meinem Ergebnis höchst zufrieden: Alle Härchen restlos weg, streichelzarte Haut.


„Mein Mann hasst es!“


Kaum war ich fertig, stieß meine Kundin einen lauten Schrei aus. Im Eifer des Gefechts hatte ich es zu gut gemeint und ihr statt des gewünschten Brazilian Landing Strips einen komplett haarfreien Hollywood Cut verpasst. „Mein Mann hasst es, wenn kein Haarstreifen mehr übrig ist“, rief sie unter Tränen, „ausgerechnet zu unserer Hochzeitsnacht!“ Ich schämte mich in Grund und Boden. Die Kundin bekam ihr Waxing selbstverständlich gratis. Meine Kolleginnen hatten das Drama mitbekommen und klopften mir vielsagend auf die Schulter: Es stellte sich heraus, dass jeder erfahrenen Depiladora einmal im Leben ein ähnlicher Fauxpas passiert war wie mir – eine Feuertaufe, durch die ich wohl durch musste.

Übrigens kam die Kundin rund acht Wochen später wieder zu uns ins Studio. Und raten Sie mal, was sie wollte? Einen Hollywood Cut! Vor vollendete Tatsachen gestellt, hat dem frisch gebackenen Ehemann die nackte Haut seiner Frau offenbar gefallen...

15.05.2012

Die perfekte Hochzeitsnacht

Liebe Leserinnen und Leser!

Wer jemals eine Hochzeit gefeiert hat, weiß: Es gibt jede Menge zu tun. Neben üblichen Problemen à la „Wie schaffe ich es, Onkel Herbert auszuladen“, steht das Thema Beauty ganz weit oben auf der Liste. Schließlich hat der frisch gebackene Ehepartner eine hübsche Überraschung verdient. Es ist daher unbedingt ratsam, auch unterhalb von Tüllrock und Smoking gerüstet zu sein.

Nach meiner Recherche fällt die Hochzeitsnacht selbst eher mau aus (betrunkener Ehemann stolpert mit betrunkener Braut über Türschwelle). Doch machen Sie sich keinen Stress. Der zweite Versuch folgt bestimmt. Aus eigener Erfahrung darf ich versichern: Stoppelfreie Samt-Haut ist das süßeste Geschenk fürs „erste Mal“ als Ehepaar.

Falls Sie also demnächst heiraten wollen, aber noch nie beim Waxing waren, starten Sie rechzeitig mit dem Enthaarungsprogramm. Und das funktioniert so: Körperhaare auf etwa 4 mm Länge wachsen lassen und rund sechs Wochen vor dem Hochzeitstermin bei Wax in the City vorbeikommen. So wissen Sie schon mal, wie das Ganze abläuft und können Ihrem zweiten Waxing entspannt entgegensehen. Das Waxing für den großen Tag sollte dann rund 1-3 Tage vorher stattfinden. So hat selbst hochempfindliche Haut genügend Zeit, sich zu beruhigen. Das ist gerade dann wichtig, wenn direkt im Anschluss ans Ja-Wort eine Reise in die Sonne geplant ist.

Ob man es nun gänzlich haarfrei mag – wie in vielen orientalischen Kulturen üblich – oder ob man nur die wichtigsten Körperstellen waxen lässt, bleibt jedem selbst überlassen. Mein Tipp: Beine- und Achsel-Waxing für die Braut (speziell bei ärmellosen bzw. kürzeren Kleidern) sowie Brust- und Rücken-Waxing für den Bräutigam sind eine gute Ausgangssituation. Doch ein Muss für die perfekte Hochzeitsnacht ist das Brazilian Waxing, und zwar für beide Ehepartner. Wer seinem Herzblatt ein besonders intimes Geschenk machen will, überrascht zusätzlich mit dem Brazilian Special: Dabei werden sämtliche Schamhaare entfernt, nur ein kleines Motiv bleibt stehen. In diesem Fall muss das natürlich ein Herz sein. Und mal ehrlich, wer könnte da schon widerstehen?

Einen wild-romantischen Wonnemonat Mai und allen Brautleuten einen sexy Start in die Ehe wünscht

Ihre Nina

30.04.2012

Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 3: Der Junggesellenabschied

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

die Hochzeitssaison steht an und Ihnen fehlt noch die zündende Idee für Junggesellenabschied und Hen’s Night?

Eine Berliner Depiladora erzählt:

„Irgendein Samstag im letzten Sommer. Ich wollte meinen nächsten Kunden in Empfang nehmen, da stand plötzlich eine Gruppe mit fünf jungen Männern vor mir. Einer war in ein viel zu enges Brautkleid gezwängt, die Lippen knallrot, auf dem Kopf eine blonde Perücke mit riesigem Schleier. Eindeutig Junggesellenabschied. Zum Glück war Wax in the City die erste Station, man war noch nicht übermäßig in Stimmung. „Einmal ‚Brazilian Hollywood Man’ für den werdenden Ehemann, bitte.“ Der völlig überrumpelte Bräutigam hatte noch nie ein Waxing machen lassen und begab sich nur widerwillig in die Kabine. Doch wie bei den meisten ängstlichen Erstkunden war das Waxing selbst viel entspannter als gedacht. Die Jungs zahlten und machten sich auf zum nächsten Ziel: Pediküre, Maniküre, Gesichtsbehandlung standen auf dem Programm – genau wie bei dem Beauty-Tag der echten Braut, nur mit höherem Getränkekonsum.

Einige Tage später. Die gleiche Männerrunde tauchte bei uns im Studio auf. „Einmal ‚Brazilian Hollywood Man’ für alle, außer für den Bräutigam, der hat ja gerade erst.“ Wie es dazu kam? Aufgrund einer verlorenen Wette mussten nun die übrigen Männer die „Waxing-Mutprobe“ bestehen. Der ‚Brazilian Hollywood Man’ schien jedenfalls für Furore gesorgt zu haben. Seitdem zählen tatsächlich alle fünf Männer zu unseren Stammkunden!“

Aufgezeichnet von Nina.

Liebe Grüße!

03.04.2012

Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 2: „Mein erstes Mal“

Liebe Leserinnen und Leser,

das allererste Waxing ist ja für viele Menschen eine aufregende Angelegenheit. Doch auch für eine frisch gebackene Depiladora kann das erste Waxing zu einiger Verwirrung führen...

Eine Münchner Depiladora erzählt:

„Ich hatte meine Ausbildung zur Depiladora soeben abgeschlossen. Unzählige Waxing-Modelle waren unter den prüfenden Blicken der Wax in the City-Ausbilderin durch meine Hände gegangen. Und, wenn ich das sagen darf: Man war äußerst zufrieden mit mir.

Nun war es soweit. Mein erster Arbeitstag im Wax in the City Studio stand an. Ich hatte mich kaum umgezogen, da wartete schon meine erste Kundin. ‚Kein Problem’, dachte ich selbstbewusst, während ich die Dame höflich begrüßte, in ihre Kabine führte und im Nebenraum das warme Wachs vorbereitete. Zurück in der Kabine, lag meine Kundin bereits vor mir – bereit für ein Unterschenkel Waxing. Plötzlich überfiel mich die nackte Angst: ‚Ich kann ihre Beinhaare gar nicht sehen!’ schoss es mir durch den Kopf. Mir brach der Schweiß aus, während ich mit blindem Aktionismus anfing, das Wachs aufzutragen. Auf einmal lachte die Kundin los: „Wollen Sie nicht erstmal das Licht anmachen?“ Noch immer im Halbdunkel, sah sie zum Glück nicht, wie ich über beide Ohren rot wurde. Lampenfieber im wahrsten Wortsinn: Ich hatte tatsächlich vergessen, das Licht über der Behandlungsliege anzuschalten.

Seitdem zählt die Dame zu meinen Stammkundinnen. Wir lachen bis heute über mein ‚erstes Mal’.“

Aufgezeichnet von Nina.

Herzliche Grüße!

14.03.2012

Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 1: Vorsicht, Verwechslungsgefahr!

Liebe Leserinnen und Leser!

Über Wax in the City gibt es ja eine Menge zu sagen. Doch gelegentlich passieren Dinge in unseren Studios, die sind so komisch, dass wir sie Ihnen auf keinen Fall vorenthalten können...

Eine Berliner Depiladora erzählt:

„Ich war an diesem Tag spät dran. Die Studioleitung hatte gerade die Tür aufgemacht, da kam ein älterer Herr herein. Er war etwas aufgeregt und blickte sich unschlüssig um. Grundsätzlich freue ich mich immer über ältere Kundschaft. Ich finde es gut, wenn man auch mit über 70, 80 Jahren Wert auf ein gepflegtes Äußeres legt. Wir nahmen also den Herrn in Empfang und fragten ihn nach seinem Namen. Er stellte sich höflich vor, schaute sich nochmals um – und sagte dann laut in die Runde: ‚Wo geht’s denn hier zu den Wachsfiguren?’

Später stellte sich heraus, dass er ‚Wachs’ und ‚Berlin’ im Internet gegoogelt hatte, weil er Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett besuchen wollte. Dabei ist er wohl auf die Wax in the City-Adresse gestoßen. Wir haben alle zusammen herzlich gelacht.“

Liebe Grüße,

Ihre Nina

13.02.2012

Schöne Menschen haben es leichter

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land...? Bereits im Kindesalter haben wir eine Affinität zur äußeren Schönheit. Und spätestens im Erwachsenalter kommt man ums Thema „Aussehen“ nicht herum: Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an? Wie style ich meine Frisur fürs Date? Wie sehe ich in jeder möglichen Lebenslage möglichst vorteilhaft aus?

Alles Quatsch, werden viele von Ihnen jetzt sagen: Wahre Schönheit kommt schließlich von innen. Und es stimmt sogar – wer strahlt und glücklich ist, sendet positive Energien aus und wirkt automatisch attraktiver.

Doch damit ist das Thema nicht erledigt. Forscher und Wissenschaftler wollen regelmäßig beweisen, dass äußere Schönheit mehr ist als eine subjektive Einbildung: „Schönheit ist kein bloßer Luxus, sondern ein fundamentales Lebensprinzip“, schreibt etwa Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf in seinem Buch „Der Ursprung der Schönheit“. Zahlreiche Studien ergeben, dass schönere Menschen es im Leben und in der Gesellschaft leichter haben: In der Schule, im Job, im Ausland, bei Auseinandersetzungen und sogar in der Liebe. Auch wenn nicht alle schönen Menschen stets die besseren Jobs und besseren Partner ergattern, haben sie insgesamt mehr Möglichkeiten als ihre weniger hübschen Artgenossen. Warum das so ist? Schöne Menschen, heißt es, besäßen einen entscheidenden Vorteil: Sie werden im ersten Moment für selbstbewusster, sympathischer, erfolgreicher und intelligenter gehalten.

Gerade in der Liebe und in sexueller Hinsicht profitieren schöne Menschen von ihrem Aussehen, glaubt auch Autorin Nancy Etcoff: „Schönheit ist ein Vorteil für Männer wie auch für Frauen, wobei das Ausmaß bei Frauen größer ist. Besonders Männer halten schöne Frauen für sexuell aktiver, besser und selbstsicherer, wohingegen Frauen diese Vermutung nicht allein über das Äußerliche aufstellen.“ Dennoch: Auch Frauen fühlen sich in der Nähe von schönen Menschen aufgewertet. Schwierig wird es immer dann, wenn jemand überzeugt ist, dass gutes Aussehen alleine glücklich macht. Das stimmt natürlich nicht. Gerade bei Jüngeren kann diese Fehlannahme zu schweren Erkrankungen wie Essstörungen und Depressionen führen.

In meinem eigenen Freundeskreis gibt es eine Menge attraktiver Singles. Dass sie es wirklich leichter haben im Leben, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Viele von ihnen machen es sich selbst schwer, weil sie ständig beweisen wollen, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern ihren Erfolg im Beruf harter Arbeit zu verdanken haben, statt einem hübschen Augenaufschlag. Ich persönlich halte es deshalb mit dem Evolutionsbiologen Josef H. Reichholf, der die menschliche Schönheit in die Kategorie „unverständlicher Luxus“ einordnet. Meine Großmutter war offenbar derselben Meinung: „Wen auch immer du liebst, er ist der Schönste".

In diesem Sinne: Auf die Liebe und happy Valentine’s Day!

Eure Nina

 

Quellen:

Nancy Etcoff, Survival of the Prettiest – the Science of Beauty, 1999.

Josef H. Reichholf, der Ursprung der Schönheit, 2011.

www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13418959/Schoene-Menschen-sind-klar-im-Vorteil.html

 

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