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Waxing - auch im Winter sehr beliebt!
Hätten Sie gedacht, dass über 60 Prozent der Wax in the City Kunden auch im Winter zum Waxing gehen?! Um die Beweggründe für die regelmäßige Entfernung von unerwünschten Härchen herauszufinden, hat Wax in the City im Herbst 2012 eine Studie durchgeführt. Ich habe mich direkt mit den spannenden Auswertungsergebnissen befasst!
Über 2.000 Wax in the City-Stammkunden, Frauen und Männer in Deutschland, Österreich und der Schweiz, haben teilgenommen und Fragen zu ihren Waxing-Vorlieben beantwortet.
Für 35 Prozent ist es das bessere Körpergefühl, das sie auch im Winter in die Waxing-Studios treibt. Aber auch der Partner spielt eine große Rolle: 19 Prozent der Befragten gaben an, dass der Partner auch in den Wintermonaten eine streichelzarte Haut bevorzugt. Das kann ich von meinem Schatz übrigens auch bestätigen.
Nur acht Prozent der Wax in the City Kunden greifen in den kälteren Monaten zu alternativen Methoden – wie Rasierer oder Haarentfernungscreme. Scheint ganz so, als wenn der Rest der Befragungsteilnehmer einfach die Härchen im Winter komplett sprießen lässt. Dabei hat regelmäßiges Waxing zwei ganz große Vorteile: 1. Die Haare werden dünner und zarter und 2. sie werden weniger. 100% der Befragten, die angegeben haben, im Herbst und Winter seltener oder kaum zum Waxing zu gehen, sind sich übrigens dieser Tatsache bewusst!
Die 40 Prozent, die aufs Waxing außerhalb der Sommermonate verzichten, machen das übriges, weil sie glauben, im Winter durch die Haare weniger zu frieren. Oder aus dem ganz einfachen Grund, dass sowieso keiner Beine, Achseln oder Bikinizone sieht, da diese Körperbereiche im Winter mit dicken Strumpfhosen oder Pullis verdeckt werden.
Ich muss sagen, dass ich auch im Winter zum Waxing gehe. Und wenn ich es mal einige Wochen lang nicht schaffe, nutzt mir auch die dickste und kuscheligste Wollstrumpfhose in puncto Kaschieren nichts – das Haar muss schnell weg, Wohlfühlfaktor wieder her, ganz klar! Sonst fängt auch noch mein Süßer, irgendwann zu motzen an… ;-)
Viele Adventsgrüße und ein streichelzartes Weihnachtsfest,
Ihre Nina
Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 4: Hilfe, alles weg!
Eine Hamburger Depiladora erzählt:
„Ich arbeite seit einem Jahr als Depiladora bei Wax in the City und bin ein sehr gewissenhafter Mensch. Ein Fehler beim Waxing? Passiert mir nie! Das dachte ich zumindest, bis eines Tages diese ziemlich aufgeregte Kundin im Studio erschien. „Einmal Brazilian Landing Strip, bitte.“ Die Kundin erzählte, dass Sie am folgenden Tag heiraten und anschließend in die Flitterwochen nach Italien fahren wolle. Es war ihr erstes Waxing, extra für die Hochzeitsnacht.
Während ich das warme Wachs auftrug, kamen wir ins Plaudern und ich konnte sie beruhigen. Ich hatte selbst gerade erst geheiratet und wusste, wie wichtig es für eine Braut ist, sich rundum schön zu fühlen. Umso perfekter sollte das Intimwaxing werden. Ich gab mir die allergrößte Mühe und war mit meinem Ergebnis höchst zufrieden: Alle Härchen restlos weg, streichelzarte Haut.
„Mein Mann hasst es!“
Kaum war ich fertig, stieß meine Kundin einen lauten Schrei aus. Im Eifer des Gefechts hatte ich es zu gut gemeint und ihr statt des gewünschten Brazilian Landing Strips einen komplett haarfreien Hollywood Cut verpasst. „Mein Mann hasst es, wenn kein Haarstreifen mehr übrig ist“, rief sie unter Tränen, „ausgerechnet zu unserer Hochzeitsnacht!“ Ich schämte mich in Grund und Boden. Die Kundin bekam ihr Waxing selbstverständlich gratis. Meine Kolleginnen hatten das Drama mitbekommen und klopften mir vielsagend auf die Schulter: Es stellte sich heraus, dass jeder erfahrenen Depiladora einmal im Leben ein ähnlicher Fauxpas passiert war wie mir – eine Feuertaufe, durch die ich wohl durch musste.
Übrigens kam die Kundin rund acht Wochen später wieder zu uns ins Studio. Und raten Sie mal, was sie wollte? Einen Hollywood Cut! Vor vollendete Tatsachen gestellt, hat dem frisch gebackenen Ehemann die nackte Haut seiner Frau offenbar gefallen...
Die perfekte Hochzeitsnacht

Liebe Leserinnen und Leser!
Wer jemals eine Hochzeit gefeiert hat, weiß: Es gibt jede Menge zu tun. Neben üblichen Problemen à la „Wie schaffe ich es, Onkel Herbert auszuladen“, steht das Thema Beauty ganz weit oben auf der Liste. Schließlich hat der frisch gebackene Ehepartner eine hübsche Überraschung verdient. Es ist daher unbedingt ratsam, auch unterhalb von Tüllrock und Smoking gerüstet zu sein.
Nach meiner Recherche fällt die Hochzeitsnacht selbst eher mau aus (betrunkener Ehemann stolpert mit betrunkener Braut über Türschwelle). Doch machen Sie sich keinen Stress. Der zweite Versuch folgt bestimmt. Aus eigener Erfahrung darf ich versichern: Stoppelfreie Samt-Haut ist das süßeste Geschenk fürs „erste Mal“ als Ehepaar.
Falls Sie also demnächst heiraten wollen, aber noch nie beim Waxing waren, starten Sie rechzeitig mit dem Enthaarungsprogramm. Und das funktioniert so: Körperhaare auf etwa 4 mm Länge wachsen lassen und rund sechs Wochen vor dem Hochzeitstermin bei Wax in the City vorbeikommen. So wissen Sie schon mal, wie das Ganze abläuft und können Ihrem zweiten Waxing entspannt entgegensehen. Das Waxing für den großen Tag sollte dann rund 1-3 Tage vorher stattfinden. So hat selbst hochempfindliche Haut genügend Zeit, sich zu beruhigen. Das ist gerade dann wichtig, wenn direkt im Anschluss ans Ja-Wort eine Reise in die Sonne geplant ist.
Ob man es nun gänzlich haarfrei mag – wie in vielen orientalischen Kulturen üblich – oder ob man nur die wichtigsten Körperstellen waxen lässt, bleibt jedem selbst überlassen. Mein Tipp: Beine- und Achsel-Waxing für die Braut (speziell bei ärmellosen bzw. kürzeren Kleidern) sowie Brust- und Rücken-Waxing für den Bräutigam sind eine gute Ausgangssituation. Doch ein Muss für die perfekte Hochzeitsnacht ist das Brazilian Waxing, und zwar für beide Ehepartner. Wer seinem Herzblatt ein besonders intimes Geschenk machen will, überrascht zusätzlich mit dem Brazilian Special: Dabei werden sämtliche Schamhaare entfernt, nur ein kleines Motiv bleibt stehen. In diesem Fall muss das natürlich ein Herz sein. Und mal ehrlich, wer könnte da schon widerstehen?
Einen wild-romantischen Wonnemonat Mai und allen Brautleuten einen sexy Start in die Ehe wünscht
Ihre Nina
Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 3: Der Junggesellenabschied
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Hochzeitssaison steht an und Ihnen fehlt noch die zündende Idee für Junggesellenabschied und Hen’s Night?
Eine Berliner Depiladora erzählt:
„Irgendein Samstag im letzten Sommer. Ich wollte meinen nächsten Kunden in Empfang nehmen, da stand plötzlich eine Gruppe mit fünf jungen Männern vor mir. Einer war in ein viel zu enges Brautkleid gezwängt, die Lippen knallrot, auf dem Kopf eine blonde Perücke mit riesigem Schleier. Eindeutig Junggesellenabschied. Zum Glück war Wax in the City die erste Station, man war noch nicht übermäßig in Stimmung. „Einmal ‚Brazilian Hollywood Man’ für den werdenden Ehemann, bitte.“ Der völlig überrumpelte Bräutigam hatte noch nie ein Waxing machen lassen und begab sich nur widerwillig in die Kabine. Doch wie bei den meisten ängstlichen Erstkunden war das Waxing selbst viel entspannter als gedacht. Die Jungs zahlten und machten sich auf zum nächsten Ziel: Pediküre, Maniküre, Gesichtsbehandlung standen auf dem Programm – genau wie bei dem Beauty-Tag der echten Braut, nur mit höherem Getränkekonsum.
Einige Tage später. Die gleiche Männerrunde tauchte bei uns im Studio auf. „Einmal ‚Brazilian Hollywood Man’ für alle, außer für den Bräutigam, der hat ja gerade erst.“ Wie es dazu kam? Aufgrund einer verlorenen Wette mussten nun die übrigen Männer die „Waxing-Mutprobe“ bestehen. Der ‚Brazilian Hollywood Man’ schien jedenfalls für Furore gesorgt zu haben. Seitdem zählen tatsächlich alle fünf Männer zu unseren Stammkunden!“
Aufgezeichnet von Nina.
Liebe Grüße!
Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 2: „Mein erstes Mal“
Liebe Leserinnen und Leser,
das allererste Waxing ist ja für viele Menschen eine aufregende Angelegenheit. Doch auch für eine frisch gebackene Depiladora kann das erste Waxing zu einiger Verwirrung führen...
Eine Münchner Depiladora erzählt:
„Ich hatte meine Ausbildung zur Depiladora soeben abgeschlossen. Unzählige Waxing-Modelle waren unter den prüfenden Blicken der Wax in the City-Ausbilderin durch meine Hände gegangen. Und, wenn ich das sagen darf: Man war äußerst zufrieden mit mir.
Nun war es soweit. Mein erster Arbeitstag im Wax in the City Studio stand an. Ich hatte mich kaum umgezogen, da wartete schon meine erste Kundin. ‚Kein Problem’, dachte ich selbstbewusst, während ich die Dame höflich begrüßte, in ihre Kabine führte und im Nebenraum das warme Wachs vorbereitete. Zurück in der Kabine, lag meine Kundin bereits vor mir – bereit für ein Unterschenkel Waxing. Plötzlich überfiel mich die nackte Angst: ‚Ich kann ihre Beinhaare gar nicht sehen!’ schoss es mir durch den Kopf. Mir brach der Schweiß aus, während ich mit blindem Aktionismus anfing, das Wachs aufzutragen. Auf einmal lachte die Kundin los: „Wollen Sie nicht erstmal das Licht anmachen?“ Noch immer im Halbdunkel, sah sie zum Glück nicht, wie ich über beide Ohren rot wurde. Lampenfieber im wahrsten Wortsinn: Ich hatte tatsächlich vergessen, das Licht über der Behandlungsliege anzuschalten.
Seitdem zählt die Dame zu meinen Stammkundinnen. Wir lachen bis heute über mein ‚erstes Mal’.“
Aufgezeichnet von Nina.
Herzliche Grüße!
Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 1: Vorsicht, Verwechslungsgefahr!
Liebe Leserinnen und Leser!
Über Wax in the City gibt es ja eine Menge zu sagen. Doch gelegentlich passieren Dinge in unseren Studios, die sind so komisch, dass wir sie Ihnen auf keinen Fall vorenthalten können...
Eine Berliner Depiladora erzählt:
„Ich war an diesem Tag spät dran. Die Studioleitung hatte gerade die Tür aufgemacht, da kam ein älterer Herr herein. Er war etwas aufgeregt und blickte sich unschlüssig um. Grundsätzlich freue ich mich immer über ältere Kundschaft. Ich finde es gut, wenn man auch mit über 70, 80 Jahren Wert auf ein gepflegtes Äußeres legt. Wir nahmen also den Herrn in Empfang und fragten ihn nach seinem Namen. Er stellte sich höflich vor, schaute sich nochmals um – und sagte dann laut in die Runde: ‚Wo geht’s denn hier zu den Wachsfiguren?’
Später stellte sich heraus, dass er ‚Wachs’ und ‚Berlin’ im Internet gegoogelt hatte, weil er Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett besuchen wollte. Dabei ist er wohl auf die Wax in the City-Adresse gestoßen. Wir haben alle zusammen herzlich gelacht.“
Liebe Grüße,
Ihre Nina
Hilfe, graue (Scham-)Haare!

Als ich mit 30 mein erstes graues Haar auf dem Kopf entdeckte, überbekam mich die nackte Panik. Einzige Lösung: Pinzette her und weg damit. Dass für jedes rausgezupfte Haar sieben neue nachwachsen, ist natürlich ein Ammenmärchen. Mit dem Alter erscheinen nun mal immer mehr der grauen Dinger auf unserem Kopf. Und weil die meisten Frauen – im Gegensatz zu Grau-Gott Clooney – lieber darauf verzichten würden, wird gefärbt und getönt, was die Haare aushalten.
Bleibt die Frage, woher unsere grauen Haare überhaupt kommen. Wie Forscher herausgefunden haben, ist Wasserstoffperoxid schuld (genau jene Substanz, die auch als Blondiermittel zum Einsatz kommt). Dummerweise produziert unser eigener Körper ständig kleine Mengen davon. Doch während das körpereigene Wasserstoffperoxid in jungen Jahren problemlos abgebaut wird, kommt der Abbau-Mechanismus im Alter nicht mehr hinterher. Das bekannte Resultat: Die Haare werden allmählich grau oder sogar weiß.* Und, Sie können es sich denken: Was für die Haare auf dem Kopf gilt, gilt auch für die Haare am Körper – je älter, umso grauer.
Kleines Geheimnis: Seit einiger Zeit lasse ich meine Haare an den Schläfen färben. Um graue Körperhaare mache ich mir dafür keine Sorgen. Die Lösung ist so einfach wie radikal: Nackt statt grau. Sobald sich das erste graue Schamhaar einschleicht, werde ich von meinem derzeit bevorzugten „Landing Strip“ sofort auf „Hollywood Cut“ umsteigen. Irgendwie beruhigend, dass ich mich niemals mit der furchtbaren Frage „Schamhaare färben – ja oder nein?“ herumschlagen muss...
Danke, liebe Depiladoras! :-)
Herzliche Grüße,
Ihre Nina
Quelle:
Waxing ist nicht gleich Waxing! Ein Erfahrungsbericht
Wie Ihnen bestimmt aufgefallen ist, schießen seit einiger Zeit unzählige Waxingstudios aus dem Boden. Kaltwachs oder Warmwachs, mit Vliesstreifen oder ohne, Sugaring oder Epilierer – wer, bitte, blickt da noch durch?
Doch Vorsicht: Waxing ist nicht gleich Waxing! Ich habe verschiedene Methoden unter die Lupe genommen. Hier nun mein Erfahrungsbericht:
Warmwachs ohne Vliesstreifen
Ob Sie es glauben oder nicht: Bereits Kleopatra hat sich mit warmem Bienenwachs die Haare entfernt – ganz ohne Vliesstreifen. Seit Jahrtausenden gilt diese Methode als traditionelle Art der Haarentfernung. In vielen Ländern – beispielsweise in Brasilien, dem Mutterland des modernen Waxings – wird sie bevorzugt angewandt, weil sie am effektivsten, hygienischsten und hautschonendsten ist.
Wax in the City war 2005 die erste reine Waxingstudiokette, die diese Methode nach Deutschland geholt und sogar verbessert hat: Das von Wax in the City selbst entwickelte Warmwachs besteht auf hochwertiger Bienenwachsbasis. Die Rezeptur unterliegt neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist natürlich streng geheim.
Im ersten Schritt wird die flüssige Wachsmasse großzügig aufgetragen und umschließt dabei jedes einzelne Härchen. Aufgrund der exakt temperierten Wärme öffnen sich die Poren der Haut, so dass die Haare angenehm leicht herausgehen. Wenn das Wachs abgekühlt ist, zieht die Depiladora es ruckzuck in großen Bahnen ab – und alle Härchen sind weg.
Enorm wichtig ist die Ausbildung der Depiladora: Jede Körperpartie und Haarwuchsrichtung verlangt eine eigene Behandlungsweise. Darum bildet Wax in the City sämtliche Mitarbeiterinnen professionell im hauseigenen Schulungszentrum aus.
Fazit: Nur wenn Wachsqualität, Wachstemperatur und das Profi-Handwerk der Depiladora zusammenspielen, ist das Ergebnis so samtweich und lang anhaltend, wie wir es von Wax in the City gewohnt sind.
Warmwachs-Roller und Vliesstreifen
Diese Methode ist in Deutschland weit verbreitet und kommt in vielen Kosmetikstudios zum Einsatz. Doch sie hat zwei große Nachteile:
1. Die Warmwachs-Roller werden oftmals nicht einmalig, sondern bei verschiedenen Kunden wiederverwendet. Was mich irritiert ist die Vorstellung, dass dies ein wunderbares Milieu für Bakterien jeglicher Art bietet!
2. Aus dem Roller fließt in der Regel nur eine geringe Menge Wachs. Und dann muss auch noch schnell ein Vliesstreifen drauf, mit dessen Hilfe Wachs und Haare gleichermaßen entfernt werden sollen.
Fazit: Diese Art des Waxings dauert länger (Vliesstreifen für Vliesstreifen muss rauf und wieder runter) und ist weniger gründlich. Warum? Anders als die pure dickflüssige Wachsmasse schließen die dünne Wachsschicht aus dem Roller und der aufgedrückte Vliesstreifen die Haare nicht unmittelbar ein. So kommt es schnell zu abgebrochenen Härchen und das Waxing-Ergebnis hält weniger lange vor.
Sugaring
Auch das „Sugaring“ oder „Zuckern“ ist eine traditionelle und erfolgreiche Methode der Haarentfernung. Es gilt als besonders schonend, was ich jedoch nicht bestätigen kann: Ein Klumpen aus zäher Zuckermasse wird Stück für Stück auf die Haut gedrückt und nimmt dabei die Härchen mit. Weil jedoch mit jedem Aufdrücken des Zuckerklumpens nur eine sehr kleine Hautpartie behandelt wird, dauert der Vorgang meist länger und ist deshalb unangenehmer.
Fazit: Das Ergebnis ist gut. Jedoch sollten auch beim Sugarn die Haare – anders als gelegentlich propagiert – mindestens vier bis fünf Millimeter lang sein. Sonst sprießen die Härchen, die unter der Hautoberfläche schlummern, zu schell nach und die Haut bleibt nur kurzfristig glatt. Nachteil: Während der Behandlung nimmt die Zuckermasse mehr und mehr Haare auf, was mit der Zeit ziemlich ekelig aussieht.
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Allroundtalent Luffagurke

Wussten Sie’s? Sie sieht aus wie ein Schwamm, ist aber ein Kürbisgewächs: Die Luffagurke. Ich persönlich liebe sie, allein schon wegen ihres grandiosen Namens. Anders als gewöhnliche Badeschwämme behält die Luffagurke auch in feuchtem Zustand eine raue Konsistenz: Perfekt, um damit die Haut zu peelen.
Luffa-Peeling
Drei Tage nach dem Waxing geht’s los: In kreisenden Bewegungen reibt man mit der Luffagurke über die gewaxten Stellen, am besten nach dem Duschen. Ob lieber trocken oder nass, probieren Sie einfach aus. In beiden Fällen werden die überschüssigen Hautschüppchen entfernt und verstopfte Poren geöffnet. Dadurch schaffen die zart nachsprießenden Haare leichter den Durchbruch und wachsen nicht ein.
Der natürliche Beauty-Allrounder kann noch mehr: Mithilfe des Peelings wird der Hauterneuerungsprozess beschleunigt, der Massage-Effekt kurbelt die Durchblutung an (gut für den Kreislauf!) und eine regelmäßige Ganzkörper-Anwendung soll sogar gegen Cellulite helfen – eindeutig Natural Beauty, komplett ohne chemische Zusatzstoffe. Wichtiger Expertentipp: Um den Säureschutzmantel der Haut zu erhalten, nicht täglich peelen, sondern immer wieder einen Tag Pause einlegen.
Luffagurken hausgemacht
Luffagurken gibt es in vielen Geschäften, auch bei Wax in the City. Doch die Hobbygärtner unter uns züchten sie kurzerhand selbst: Die „Luffa cylindrica“ oder „Luffa aegyptiaca“, wie sie korrekt heißt, ist eine einjährige Kletterpflanze und u.a. in Afrika, Amerika und Asien beheimatet. Sie kann bis zu 15 Metern hoch werden und liebt es besonders sonnig, beispielsweise auf dem Balkon, in der Wohnung oder im Gewächshaus. Temperaturen unter 5 Grad sind ihr zu kalt. Die Aussaat der Samen ist ganzjährig möglich, bevorzugt zwischen Februar und Mai.
Und so funktioniert’s: Aus den leuchtend gelben Blüten der Pflanze entstehen zylindrisch geformte Früchte, die Luffagurken. Die Früchte lässt man so lange direkt an der Pflanze reifen, bis diese welkt. Dann die Gurken abnehmen, in einen Eimer legen, knapp mit Wasser bedecken und an einen warmen Platz stellen. Nach wenigen Tagen fangen sie an zu gären. Wenn die Gurken vergoren sind, das Fruchtfleisch sorgfältig vom schwammigen Leitbündelgeflecht abspülen, anschließend an einen luftigen warmen Ort legen und gut trocknen lassen.* Voilà! Ihr selbst gezüchteter Schönheitsbegleiter ist startklar.
Vielseitigkeits-Genie
Jung geerntet gilt die Luffagurke wegen ihres hohen Vitamingehalts als besonders gesund: In Asien bevorzugt man sie als Gemüse, vergleichbar mit unseren Zucchini. Außerdem kommen die natürlichen Alleskönner in Sandalen-Sohlen, Polsterfüllungen und – zumindest in Paraguay – im Haus- und Möbelbau zum Einsatz.**
Kreativtipp zum Schluss: Eine Kollegin war kürzlich in einem asiatischen Restaurant in Berlin, wo Luffagurken – aufgeschnitten und in Gruppen angeordnet – als stylische Deko drapiert waren. Was es nicht alles gibt! Wunder der Natur...
Herzliche Luffa-Grüße,
Ihre Nina
Quellen:
www.fesaja-versand.de/kuerbisse/luffa-gurke-schwammgurke-samen-saatgut.php
*http://www.livingathome.de/pflanzen_gaertnern/expertenrat/detail.html?expertenid=49&rubrikid=8
**http://de.enc.tfode.com/Luffa-Gurke
„Das erste Mal“, Teil 3: Gesichts- und Nasenhaar-Waxing
Ja, Sie lesen richtig: Nasenhaar-Waxing. Es ist nicht so, dass ich zu den übermäßig behaarten Frauen gehöre, ich bin blond. Trotzdem muss ich regelmäßig ein paar Härchen rund um Kinn und Oberlippe wegzupfen. Alle paar Wochen taucht zudem ein besonders hartnäckiges Biest auf: Ein dickes fettes Nasenhaar, dessen borstige Spitze sich erbarmungslos Richtung Ausgang windet. Diesem Haar zu Leibe zu rücken, ist jedes Mal eine Katastrophe: Ich setzte mich vor den Spiegel, bewaffnet mit einer Pinzette. Beim ersten Versuch geht es nicht raus, durchs Ziehen fangen die Augen an zu tränen, ein krampfartiger Niesanfall setzt ein – und schließlich sind so viele Tränen geflossen, dass meine Wimperntusche das halbe Gesicht verklebte.
Als ich das letzte Mal bei Wax in the City war und zufällig mit der Depiladora auf das Thema zu sprechen kam, sagte sie ganz entspannt: „Kein Problem. Wir waxen auch Nasenhaare.“ Wie bitte? Angesichts meiner vielen traumatischen Pinzetten-Erfahrungen überkam mich die pure Angst. Immerhin hatte ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, meine blonden Härchen an Kinn- und Oberlippe waxen zu lassen – nur so, aus Interesse. Ich lag also auf meiner Liege. Intimbereich, Beine, Achseln, alles war gemacht und ich gab mir einen Schubs: Einmal Gesichtswaxing bitte. Make-up und Puder hatte ich nicht drauf, wir konnten sofort loslegen. Nun sind ja die Gesichtshaare kürzer als 4-5 mm, wie sonst von Wax in the City empfohlen wird. Macht aber nichts, wie ich jetzt gelernt habe: Das Wachs kann ebenso gut auch kürzere Haare greifen. Die Empfehlung hat einen anderen Grund: Wenn die längsten Körperhaare 4-5 mm lang sind, sind die meistmöglichen Haare zeitgleich oberhalb der Haut – das glatte Ergebnis hält entsprechend mehrere Wochen vor. Bei kürzeren Bein- oder Schamhaaren erwischt man die vielen noch unter der Haut schlummernden Haare nicht; man müsste also schneller wiederkommen.
Doch zurück zu meinem Gesichtswaxing. Mit einem speziellen Spatel strich die Depiladora das warme Wachs rund um Kinn- und Oberlippe auf. Ein angenehmes Gefühl, ähnlich wie eine kosmetische Pflegebehandlung oder Maske. Ruckzuck wie ich es gewohnt bin, waren die Wachsstreifen auch schon weg. Ich schaute in den Spiegel und bin bis heute begeistert: Wahnsinn, wie strahlend glatt und weiblich die Gesichtshaut aussieht, so ganz ohne Störfaktoren.
Also gut: Auch die Nasenhaare sollten dran glauben. Wie schon gesagt, dort steht bei mir kein dichter Wald, aber ein paar schwarze dicke Haare fristen doch ihr unattraktives Dasein. Mit einem sehr feinen Spatel, der auch fürs Augenbrauen-Waxing benutzt wird, strich meine Depiladora das warme Wachs direkt in die Nase und zog den Wachstreifen vom Nasenloch jeweils bis auf die Oberlippe heraus (zum Abziehen). Die Wärme des Wachses breitete sich aus. Ein schneller Ruck links, ein schneller Ruck rechts, und das Ganze war auch schon vorbei. Ich war völlig verblüfft: Überhaupt kein Vergleich zu meinen schmerzhaften Pinzetten-Aktionen! Warum? Die Temperatur des Wachses, erklärte mir die Depiladora, bereitet die Haut vor, öffnet die Poren und lässt die Haare viel sanfter herausgehen. Zweiter Vorteil: Das Wachs greift jedes Haar direkt am Ansatz. Deshalb tut’s nicht weh.
Ich verließ das Studio und atmete die warme Frühlingsluft ein. Ein neues, irgendwie befreites Gefühl, so frisch und tief strömt der Atem. Ich wird’s wieder tun und kann jedem Mann nur raten: Schmeißt Eure Nasenhaartrimmer in den Müll!
Eine frische Brise wünscht
Ihre Nina :-)







