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Wissenschaftlich belegt: Auf glatte Männerbrust stehen vor allem jüngere Frauen!

Diese Woche dreht sich in Berlin alles um die Fashion Week. Da werden wieder jede Menge gut aussehende Frauen und Männer in der Hauptstadt unterwegs sein.
Bei den weiblichen Models ist klar: hier zählt nur schöne, glatte Haut. Egal ob an Beinen oder Achseln – Haare sind da Fehl am Platz. Manche Designer verlangen das auch von ihren Männermodels und verbannen Haare an Beinen, Armen oder auf der Brust vom Laufsteg.
Andere Modeschöpfer hingegen kleben ihren Männer-Models sogar Haare auf die Brust, um einen wirklich maskulinen Look zu erzeugen. Schwarz-gekräuselte Haare, die aus Hemden und V-Ausschnitt-Shirts hervorblitzen, sollen das weibliche Modenschauen-Publikum ins Schwärmen versetzen.
Ich weiß nicht so genau, ob ich da wirklich ins „Oh“- und „Ah“-Rufen verfalle. Ich weiß, es gibt einige Stars, die ohne ihre Brustbehaarung nicht perfekt wären. Sean Connery zum Beispiel oder Tom Selleck. Und genau da wären wir beim Punkt. Beide Promis sind ja schon in die Jahre gekommen. Das Gros ihrer Fan-Gemeinde ist durchschnittlich schon etwas reifer. Hat es also vielleicht etwas mit dem Alter zu tun, ob Frauen auf Brustbehaarung stehen oder nicht?
Eine Studie um Psychologin Johanna Lass-Hennemann, die 2011 von der Universität des Saarlandes im Auftrag der ZDF-Sendung TerraXpress durchgeführt wurde, belegt genau das.
200 Frauen wurden dabei 20 Oberkörper von Männern gezeigt. Zunächst mit Brustbehaarung, später mit rasiertem Oberkörper. Jedes Mal mussten die Frauen einen Fragebogen zur Attraktivität ausfüllen.
Überraschendes Ergebnis: Ältere Frauen fanden Männer mit Brustbehaarung attraktiv – rund 60 Prozent. Bei jüngeren Frauen standen die behaarten Männer mittelmäßig im Kurs. Und bei dem Frauenanteil, der die Pille einnimmt, funktioniert diese offenbar wie ein Brusthaar-Mögen-Blocker. Denn nur 30 Prozent der Frauen, die das hormonelle Verhütungsmittel einnahmen, fanden Brusthaare sexy.
„Dafür gibt es zwei Interpretationsmöglichkeiten“, so Johanna Lass-Hennemann. „Die Pille verändert den Gedächtnisprozess und die Emotionen der Frauen derart, dass sie die Attraktivität behaarter Männer signifikant anders beurteilen als Frauen, die ihren Hormonspiegel nicht künstlich verändern. Meine favorisierte Interpretation ist aber, dass Frauen, die ihrem Körper Hormone zuführen, also bereit sind, ihn stark zu verändern, auch eher bereit sind, den Körper ihres Partners zu verändern. Die generelle Tendenz zur Natürlichkeit ist bei diesen Frauen geringer.“
Es ist schon lustig, mit was sich die Wissenschaft alles befasst. Doch immerhin weiß ich jetzt, wo meine natürliche Abneigung gegen Brusthaare herkommt.
Viele Grüße von Ihrer streichelzarte-Haut-liebenden
Nina
Quelle:
http://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/4440.html
Was die Haarfarbe über den Charakter verrät
Haben Sie sich schon mal gefragt, ob an Blondinen-Witzen wirklich etwas dran ist? Sind blonde Frauen tatsächlich etwas tollpatschiger und naiver als brünette Zeitgenossinnen? Und sind rothaarige Frauen wirklich geheimnisvoll und unberechenbar?
Ich habe mich das wirklich schon häufiger gefragt. Deshalb war ich auch umso aufgeregter, als ich eine Wissenschaftsstudie von 2011 entdeckt habe, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt. Ein Forscherteam rund um den Psychologen Dr. Viren Swami von der Universität von Westminster hat Haarfarben und ihre Wirkung auf andere erforscht. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Blondinen nicht einfach nur attraktiver auf das andere Geschlecht wirken, sondern – im negativen Sinne – eine leichte Eroberung versprechen. Blondinen wird nämlich nachgesagt, sie seien verführerisch, sinnlich, aber auch schwach, naiv und unterwürfig.
Braunhaarigen Frauen macht dagegen keiner etwas vor. Sie gelten als intelligent, attraktiv, kompetent, jedoch auch als arrogant. Will man hingegen eine temperamentvolle und mutige Frau finden, dann sollte man sich unter den Rothaarigen umschauen. Denn die sollen dazu noch leidenschaftlich und geheimnisvoll sein.
Dank Färbetechniken können wir uns ja heute ganz leicht für eine andere Haarfarbe entscheiden. Da hatten es unsere Ur-Ahnen schwerer:
Schon im alten Ägypten haben sich Frauen die Haare gefärbt, um attraktiver zu wirken. Sie verwendeten Indigoblätter oder Henna, um Haaren einen blauen oder roten Schimmer zu verleihen.
Im alten Rom versuchten die Frauen dagegen, es den Germanen gleich zu tun, und ihr dunkles Haar blond zu färben. Reiche Römerinnen streuten Goldstaub auf den Kopf, andere schmierten sich Eidotter oder Kamillenblätter in die Haare oder trugen einen Brei aus Henna, Kalk und Meerwasser auf die Haare auf, um diese stundenlang in der Sonne zu bleichen.
Auch im Mittelalter galt Blond als schönste und edelste Haarfarbe. Wer rote Haare hatte, lief dagegen Gefahr, als Hexe verbrannt zu werden. Viele Frauen färbten sich daher ihre Haare mit einem Brei aus feingeriebenen Granatäpfeln und grünen Walnussschalen dunkel.
Erst in der Renaissance – besonders durch die Herrschaft von Königin Elisabeth I. wurden rote Haare zum Trend. Ab dem 17. Jahrhundert waren bei den Damen dunkle, bei den Herren weiße Haare modern. Im Rokoko (18. Jahrhundert) waren selbst Blau und Rosa IN. Erst mit der Erfindung des Wasserstoffperoxids im 19. Jahrhundert wurde Färben zum Kinderspiel. Wussten Sie, dass Vorzeige-Blondine Marilyn Monroe von Natur aus eigentlich brünett war?
Sie sehen, heute ist es ganz leicht, ruckzuck ein anderer Mensch zu sein – zumindest, was die Haare angeht. In der Haarfarben-Wintersaison 2012/2013 können wir mit allen Haarfarben punkten. Hair-Artist Maurice Musti aus Berlin: „Es ist jetzt besonders angesagt, vier verschiedene Blondtöne zu mixen, die mit verschiedenen Färbetechniken ins Haar eingearbeitet werden. Damit wirkt es besonders lebendig. Aber auch Braun ist IN. Unbedingt Highlights in Karamell ins Haar einarbeiten. Wer rote Haare hat, der sollte sich für eine Tönung mit Blaustich entscheiden.”
Oje, mein Braun braucht unbedingt neue Highlights! Dann werde ich mal ganz schnell einen Termin beim Friseur ausmachen und finde dort bestimmt auch viele neue spannende Themen für Sie!
Mit (bald) karamell-gesträhnten Grüßen,
Ihre Nina
Quellen:
http://www.haar-und-psychologie.de/haarfarben/haarfarben-rinck.html
http://www.georg-sonnin-schule.de/berufsfelder/koerperpflege/projekte.html#haarfarben
Was für eine HAARige Angelegenheit!
Bestimmt kennen Sie das auch aus Ihrem Freundeskreis: Hat jemand glatte Kopfhaare, hätte er gerne Locken, die Lockigen hätten gerne glattes Haar. Eine Studie der Apothekenumschau von 2010 hat diese Unzufriedenheit sogar wissenschaftlich belegt. Denn unter den knapp 2.000 Befragten war zwar jeder zweite Mann, jedoch nur jede 6. Frau mit ihren Kopfhaaren zufrieden.
Doch wieso haben wir alle unterschiedliche Haarfarben und -strukturen? Ich habe nach Fakten gesucht, die erklären, was das Kopfhaar zu dem am häufigsten gestalteten „Körperteil“ beim Menschen macht.
Rot, Blond, Braun, Schwarz – dick, dünn, lang, kurz, glatt, gekräuselt: Kopfhaare sind Schmuck und Schutz zugleich. Sollen sie uns doch attraktiv erscheinen lassen und gleichzeitig die empfindliche Kopfhaut vor der Sonne schützen.
150.000 Haare haben wir etwa auf dem Kopf, wobei blonde Frauen mehr Haare besitzen als Dunkelhaarige (ca. 100.000). Allerdings sind hellere Haare feiner und empfindlicher, werden schneller durch Colorationen oder Sonneneinstrahlung beschädigt.
Pro Monat wachsen unsere Kopfhaare im Durchschnitt einen bis eineinhalb Zentimeter, also ca. 15 Zentimeter pro Jahr. Wie lang Kopfhaare werden können, ist erblich bedingt, im Schnitt 40 bis 80 Zentimeter. Die Überlebensdauer beträgt etwa sieben Jahre, danach stirbt die Wurzel ab. Das Haar bleibt dann noch circa drei Monate auf dem Kopf, bis es ausfällt. 100 Haare verlieren wir durchschnittlich pro Tag. Erst wenn Sie mehr Haare verlieren, sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen – also hin und wieder einfach mal beim Duschen und Kämmen den Haarverlust zählen!
Für besonders schöne, kräftige Haare sollten wir uns ausgewogen ernähren. Besonders eiweißarme Diäten zehren an den Haarwurzeln. Essen Sie daher Lebensmittel, die viele B-Vitamine enthalten (z. B. in Nüsse, Eigelb, Hülsenfrüchte oder Fleisch). Auch eine Eisen-reiche Ernährung verhindert Haarausfall (z. B. in Leber). Der Haupt-Haarbestandteil Keratin baut sich vor allem aus Eiweiß (Protein) auf. Achten Sie daher auf eine ausreichende Protein-Zufuhr (z. B. in Kartoffeln, Soja, Eier, Käse). Auch Vitamin A (z. B. in Paprika, Milchprodukte, Aprikosen), Vitamin C (z. B. in Zitrusfrüchte, Kohl) und Zink (z. B. in Käse, Eier, Austern) sind für schönes, kräftiges Haar wichtig.
Ob jemand nun glatte, gewellte oder lockige Kopfhaare hat, hängt vom Aufbau ab, dem Haarquerschnitt. Ist dieser eher rund – wie bei Asiatinnen – sind die Haare sehr glatt. In Europa haben viele Frauen einen ovalen Querschnitt. Folge: wellige oder lockige Haare. Frauen mit elliptischen Haarquerschnitt haben sehr kleine, kräuselige Locken und robuste Haare.
Aber wie schön, dass es Glätteisen und Lockenstab gibt - da können vor allem Frauen mit ihrer Haarpracht ganz einfach nach Lust, Look und Laune spielen und dem Haarquerschnitt einen Strich durch die Rechnung machen –zumindest bis zum nächsten Duschvorgang…
Leicht gewellte Grüße,
Ihre Nina
Quellen:
www.paradisi.de/Health_und_Ernaehrung/Anatomie/Kopfhaare/
Eingewachsene Haare? Das hilft wirklich!
Kennen Sie das Problem? Eben noch war die Haut samtig weich, da taucht plötzlich ein fieser roter Pickel auf… genau dort, wo er am auffälligsten leuchtet!
Was ist passiert? Durchs Waxing werden die nachwachsenden Härchen immer feiner und zarter. Manchmal sogar so fein, dass die dünne Haarspitze es nicht schafft, die oberste Hautschicht zu durchbrechen. Schuld daran sind überschüssige Hautschüppchen. Sie verstopfen den Haarkanal und versperren den Weg nach draußen. Das kleine Härchen kringelt sich unter der Haut fest, schlimmstenfalls bildet sich eine Entzündung. Pustel-Alarm!
Doch keine Panik, Hilfe naht – und Sie dürfen mir glauben: Ich kenne mich aus...
Maßnahme 1: Das Treatment-Gel „Eliminate Ingrown Hair“ ist eine echte Wunderwaffe. Einfach mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftragen und einwirken lassen. Das Gel wurde extra für die Behandlung eingewachsener Haare entwickelt: Seine Kombination aus alpenländischen Pflanzen weicht die Haut auf, die Härchen dringen an die Oberfläche und Rötungen klingen ab. Falls die Wirkung nicht sofort eintritt, haben Sie ein wenig Geduld und bleiben Sie am Ball. Meine Erfahrung: Nach einigen Tagen kann das Haar problemlos mit einer Pinzette entfernt werden. Erstaunlich dabei ist, dass sich hin und wieder gleich 2-3 Haare unter einem Pickel verstecken.
Maßnahme 2: Alle zwei bis drei Tage die Haut sorgfältig peelen, um sie von Schuppen zu befreien und die Poren zu öffnen. Dafür einen Luffa-Schwamm oder Scrub-Handschuh benutzen und/oder ein gutes Körperpeeling.
Maßnahme 3: Vorbeugen, z.B. mit „Prevent Ingrown Hair“. Das fettfreie Gel hilft dabei, eingewachsenen Haaren abzuwehren: Regelmäßig nach dem Duschen die gewaxten Hautstellen damit einreiben.
Maßnahme 4: Keine fettige Creme benutzen! Sie kann ebenfalls die Haarkanäle verstopfen. Optimal ist eine leichte Bodylotion, die mit ihrer entzündungshemmenden Wirkung und vielen natürlichen Inhaltstoffen für die richtige Portion Pflege sorgt.
Ich selbst habe dank Luffa-Schwamm-Peeling und „Eliminate Ingrown Hair“-Gel das Problem in den Griff bekommen und verschenke die Beauty-Helferchen gerne auch als Weihnachtsgeschenk. Zusätzlicher Vorteil: Ihre Liebste/Ihr Liebster wird mit dem streichelweichen Resultat genauso glücklich sein wie Sie selbst. :-)
Eine rundum glatte Adventszeit wünscht
Ihre Nina
Schamhaar-Kalender von Skandalfotograf Toscani
Was kann man zu Beginn eines Jahres auf den Markt bringen, um einen skandalösen Ruf zu halten? Warum nicht einen Schamhaarkalender... Das dachte sich vermutlich Oliviero Toscani (69). Der italienische Fotograf ist ein Meister der Provokation, und wurde in den ’80ern und ’90ern mit seinen umstrittenen Werbekampagnen für Benetton bekannt. Mit Bildern eines sterbenden Aids-Kranken, dem blutigen Hemd eines gefallenen Soldaten sowie einer fast verhungerten Magersüchtigen sorgte er weltweit für Aufsehen.
Toscanis neuestes Projekt ist ein Schamhaar-Kalender und zeigt zwölf Nahaufnahmen von behaarten weiblichen Schamhügeln. Die Bilder hatte er für den italienischen Leder-Konzern Vera Pelle fotografiert. Jetzt hagelt es massive Proteste, unter anderem von Frauenrechtlern, Politikern und dem Verband der freiwilligen Wettbewerbskontrolle: Von einer für Frauen verletzender Darstellung ist die Rede und davon, dass Frauen lediglich auf ihr Geschlechtsteil reduziert werden.
Toscani ist Anfeindungen gewohnt, entsprechend entspannt klingt laut „Welt online“ seine Antwort: Er habe mit seinen Aufnahmen die „Scheinheiligkeit“ der traditionellen Modefotografie bloßstellen wollen, in der „ Frauen auf hohen Absätzen und mit grellrot geschminkten Lippen über den Laufsteg“ stöckeln – und „alles außer ihrem Schamhügel, dem eigentlichen Zentrum der Verführung“ zeigen. Seine Bilder, so der Fotograf weiter, „zeigen nur einen wunderschönen, gesunden Teil des Körpers.“
Erstaunlich finde ich, dass angesichts der Freizügigkeit unserer Zeit ein paar relativ harmlose Schamhaar-Bilder so viel Empörung hervorrufen. Wie das Ganze wohl mit gewaxter Haut beurteilt worden wäre? Ein paar schöne Brazilian Specials inmitten der hügeligen Bilder hätten sicherlich für Abwechslung gesorgt... Vielleicht mal einen Versuch wert, Signore Toscani?
Quelle:
www.welt.de/vermischtes/article12154736/Fotograf-Toscani-bringt-Schamhaarkalender-heraus.html
Der Haarzyklus – eine schwierige Angelegenheit

Auch wenn es nervt: Haare wollen wachsen. Das liegt in ihrer Natur. Unser Körper verfolgt damit vermutlich ein Ziel: Er will immer gleichmäßig behaart sein. Sein Trick: Die Produktion der einzelnen Haare erfolgt zeitversetzt, weil jedes einzelne Haar seinem eigenen Haarzyklus folgt. Dieser Zyklus ist in drei Phasen aufgeteilt: 1. Anagenphase, 2. Katagenphase, 3. Telogenphase.* Während sich also das eine Haar gerade in der Wachstumsphase (Anagenphase) befindet und fröhlich drauflos sprießt, ist ein anderes Haar gerade in der Übergangsphase (Katagenphase) und wieder ein anderes in der Ruhe- bzw. Auswurfphase (Telogenphase). So gibt es auf unserem Körper einen ständigen Durchlauf von nachwachsenden und ausfallenden Haaren. Das Ergebnis: Der Mensch ist immer gleichmäßig behaart.
Für die Körperhaarentfernung ist dieses eigenwillige Kommen und Gehen natürlich schlecht. Da macht man extra ein Waxing, und plötzlich wachsen vielleicht schon nach zwei Wochen die ersten Härchen nach. Das liegt ganz einfach daran, dass beim Waxen nur jene Körperhaare entfernt werden können, die zu eben diesem Zeitpunkt über der Hautoberfläche stehen. Die vielen kleinen Biester, die unter der Haut auf ihren Durchbruch warten, erwischt man nicht.
Haarzyklus optimieren
Jede erfahrene Depiladora weiß, dass man mit regelmäßigem Waxing seinen Haarzyklus „erziehen“ kann, um seine Haare in einen zunehmend zeitgleichen Wachstumsrhythmus zu zwingen. Dadurch kann man es schaffen, Waxing für Waxing immer mehr Haare auf einmal zu erwischen. Unsere Wax in the City-Experten kennen ein paar Tipps, mit denen man einen einheitlicheren Haarzyklus tatsächlich hinkriegen soll.
- Solange die Haare nur 2 mm lang sind, nicht sofort wieder zum Waxing rennen sondern lieber ein wenig abwarten. Technisch kann man die kurzen Haare zwar entfernen, doch es befinden sich noch zu viele Härchen unter der Haut, die nur darauf warten, herauszukommen.
- Wenn die längsten Haare etwa 4-5 mm lang sind, ist der Zeitpunkt für ein Waxing optimal: Dann befinden sich neben den langen auch viele kurze Härchen oberhalb der Haut – und werden in einem Rutsch mitentfernt. Das heißt: Man waxt viele Haare auf einmal, das glatte Gefühl hält länger an.
- Die Haare, die zeitgleich gewaxt werden, fangen – nach Beobachtung der Depiladoras – relativ zeitgleich bei Null wieder an zu wachsen. So pegelt sich das Haarwachstum zunehmend auf einen gleichmäßigeren Rhythmus ein.
- Wichtig: Konsequent bleiben! Wer zwischendurch rasiert, gibt seinen Haaren die Chance, wieder ihrem natürlichen Wachstumszyklus zu folgen, weil sie beim Rasieren – anders als beim Waxing – nicht mitsamt Haarzwiebel entfernt, sondern lediglich abgeschnitten werden.
- Auch für die kältere Jahreszeit gilt: Unbedingt weiter waxen! Wer sich in der Herbst/Wintersaison das Waxing spart, hat bald das Problem, dass jedes einzelne Härchen wieder in jenem Rhythmus wächst und gedeiht, den sein individueller Haarzyklus vorgibt.
- Sicher ist: Wer regelmäßig waxt, hat nicht nur insgesamt weniger und feinere Haare, sondern stellt auch fest, dass sie zunehmend gleichzeitig sprießen. So entfernt man von Waxing zu Waxing immer mehr Haare zur selben Zeit und hat anschließend länger eine sexy glatte Haut.
*Quelle Haarzyklus:
http://www.haarerkrankungen.de/grundlagen/haarzyklus.htm
Sinn und Zweck von Schamhaaren

Welche Funktion Schamhaare aus evolutionsbiologischer Sicht haben, ist nicht 100-prozentig geklärt. Wahrscheinlich kommen verschiedene Gründe zusammen, weshalb sich die kleinen Dinger bis heute so zäh halten. Ähnlich wie Achselhaare dienen sie vermutlich der Verdunstung von Duftdrüsen-Sekreten. Die Verdunstung dieser auch als Pheromone bezeichneten Sekrete soll unter Primaten Paarungsbereitschaft signalisieren. Außerdem geht man davon aus, dass Schamhaare vor Fremdkörpern, Reibung sowie vor übermäßiger Kälte und Hitze schützen können.
Wussten Sie, dass Mädchen zwei Jahre früher die ersten Schamhaare kriegen als Jungs? Schon ab dem 10. Lebensjahr geht’s los, bei Jungs in der Regel erst ab 12. Wie viele Haare im Genitalbereich auftauchen und wie genau sie aussehen, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Meistens sind Schamhaare fester und dunkler als Kopfhaare und oft gekräuselt oder gelockt. Sehr dicht gekräuselt gibt es auch (vor allem bei Afrikanern), genauso wie glatt und anliegend (etwa bei Asiaten).
Fest steht, dass unser Schamhaar als sekundäres Geschlechtsmerkmal gilt und damit als Anzeichen für Zeugungsfähigkeit – was ja bekanntlich für das menschliche Miteinander eine wichtige Rolle spielt. Warum in Deutschland trotzdem über 80 Prozent der Frauen und mehr als ein Drittel aller Männer zwischen 18 und 30 Jahren Teile ihrer Körperhaare entfernen (davon Schamhaar-Entfernung: knapp 70 Prozent), ist eine andere Geschichte. Um Sex geht’s dabei auch, doch dazu später mehr.
(Urheber Foto: Friedrich Böhringer)



