Wax in the City Blog

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29.06.2012

Hau(p)tsache sauber, oder?

Für jeden von uns ist selbstverständlich, dass man sich täglich einer recht aufwändigen Körperhygiene unterzieht. Im Gesamtbild betrachtet, kommt unsere Haut so jeden Tag mit wahnsinnig vielen Pflegeprodukten in Berührung - Deo, Gesichtsreinigung, Duschgel, Shampoo und Conditioner, Bodylotion, dekorative Makeup-Produkte und und und.
Dabei macht unsere Haut alleine etwa sechzehn Prozent des Körpergewichts aus und kommt ausgebreitet bei einem Erwachsenen auf zwei bis drei Quadratmeter! Jeden Monat gehen weiterhin dreißig Gramm abgestorbene Zellen verloren, wobei sich die gleiche Menge wieder regeneriert. Das macht bei einer durchschnittlichen Lebensdauer satte achtzehn Kilo aus – faszinierend!

Da die Haut also unser größtes, vielseitigstes und, wie ich finde, mit das interessantestes Körperorgan ist – lohnt es sich darüber nachzudenken, was wir ihr täglich eigentlich so alles zumuten. Nach einer eingehenden Recherche in meinem Bad, sind mir zwischen den ganzen Tuben Creme, Shampoos und Co. erstaunlich oft die Inhaltsstoffe Paraben und Paraffin ins Auge gestochen, die aufgrund ihrer bedenklichen Wirkung auf den menschlichen Körper in den Medien in Verruf gekommen sind.

Paraben – was ist das eigentlich? Dabei handelt es sich um einen recht kostengünstigen Konservierungsstoff, der, wie ich unschwer erkennen konnte, in fast jedem konventionellen Kosmetikprodukt, vor allem aber in Deos, Gels und Haarsprays enthalten ist und unter dem Verdacht steht, eine hormonelle Wirkung zu haben. Er soll eine ähnliche Aktivität wie das weibliche Hormon Östrogen aufweisen und dadurch Zellen des Brustgewebes zu unkontrolliertem Wachstum anregen und sogar zu Brustkrebs führen... Besonders bedenklich ist hier der Gebrauch von Deos, da nämlich das Paraben durch die empfindliche Haut der Achselhöhe direkt in die Brust gelangen kann.

Paraffin ist hingegen ein Erdölprodukt und wird aufgrund seiner fettreichen Konsistenz oft als ein Grundbestandteil von vielen Körperpflegemitteln - und im Übrigen auch Kerzen - eingesetzt. Ich fand es in meiner Lieblingsgesichtscreme mit Smoothie-Effekt  und musste mir gleich vorstellen, wie ich mir genüsslich eine schöne, dicke Schicht Kerzenwachs ins Gesicht schmiere. Da gerät die Lieblingsgesichtscreme gleich unter Verdacht und der Ursprung meiner immer mal wieder aufpoppenden Pickelchen ist hiermit wohl auch geklärt - wie soll so bitteschön meine Haut atmen können?! 

Jetzt fragt man sich natürlich, was so unschöne Inhaltsstoffe überhaupt in unserer Schönheitspflege zu suchen haben. Nun ja, es heißt, dass die aktuelle Datenlage der Experten bisher für eine definitive Risikoeinschätzung einfach noch nicht ausgereift ist. Außerdem kommt es immer auf die jeweilige Menge im Produkt an, d. h. je weiter oben in der Ingredientsliste, desto höher ist auch die jeweilige Konzentration.
Wenn man jetzt bedenkt, dass man jeden Tag z. B. die gleiche Creme im Gesicht verwendet und diese durch die Haut samt allen Inhaltstoffen in den Körper eindringt, kommen da im Laufe des Lebens ganz schön viele Litereimer eines fragwürdigen Gemischs zusammen. Puh!

Ein Glück gibt es in der Kosmetik aber auch genügend wertvolle Pflegestoffe, die unserem größten Sinnesorgan gut tun - und das ist doch schließlich die Hauptaufgabe aller Beautyprodukte.

Ganz  hautfreundlich

Ihre Doro


Quellen:

Kosmetikinhaltstoffe von A bis Z, Heinz Knieriemen

http://www.cosmoty.de

http://www.better-beauty.de

www.kosmetikkaufhaus.de

http://www.bcaction.de

Von:PermalinkComments 0Views: 660
13.02.2012

Schöne Menschen haben es leichter

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land...? Bereits im Kindesalter haben wir eine Affinität zur äußeren Schönheit. Und spätestens im Erwachsenalter kommt man ums Thema „Aussehen“ nicht herum: Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an? Wie style ich meine Frisur fürs Date? Wie sehe ich in jeder möglichen Lebenslage möglichst vorteilhaft aus?

Alles Quatsch, werden viele von Ihnen jetzt sagen: Wahre Schönheit kommt schließlich von innen. Und es stimmt sogar – wer strahlt und glücklich ist, sendet positive Energien aus und wirkt automatisch attraktiver.

Doch damit ist das Thema nicht erledigt. Forscher und Wissenschaftler wollen regelmäßig beweisen, dass äußere Schönheit mehr ist als eine subjektive Einbildung: „Schönheit ist kein bloßer Luxus, sondern ein fundamentales Lebensprinzip“, schreibt etwa Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf in seinem Buch „Der Ursprung der Schönheit“. Zahlreiche Studien ergeben, dass schönere Menschen es im Leben und in der Gesellschaft leichter haben: In der Schule, im Job, im Ausland, bei Auseinandersetzungen und sogar in der Liebe. Auch wenn nicht alle schönen Menschen stets die besseren Jobs und besseren Partner ergattern, haben sie insgesamt mehr Möglichkeiten als ihre weniger hübschen Artgenossen. Warum das so ist? Schöne Menschen, heißt es, besäßen einen entscheidenden Vorteil: Sie werden im ersten Moment für selbstbewusster, sympathischer, erfolgreicher und intelligenter gehalten.

Gerade in der Liebe und in sexueller Hinsicht profitieren schöne Menschen von ihrem Aussehen, glaubt auch Autorin Nancy Etcoff: „Schönheit ist ein Vorteil für Männer wie auch für Frauen, wobei das Ausmaß bei Frauen größer ist. Besonders Männer halten schöne Frauen für sexuell aktiver, besser und selbstsicherer, wohingegen Frauen diese Vermutung nicht allein über das Äußerliche aufstellen.“ Dennoch: Auch Frauen fühlen sich in der Nähe von schönen Menschen aufgewertet. Schwierig wird es immer dann, wenn jemand überzeugt ist, dass gutes Aussehen alleine glücklich macht. Das stimmt natürlich nicht. Gerade bei Jüngeren kann diese Fehlannahme zu schweren Erkrankungen wie Essstörungen und Depressionen führen.

In meinem eigenen Freundeskreis gibt es eine Menge attraktiver Singles. Dass sie es wirklich leichter haben im Leben, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Viele von ihnen machen es sich selbst schwer, weil sie ständig beweisen wollen, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern ihren Erfolg im Beruf harter Arbeit zu verdanken haben, statt einem hübschen Augenaufschlag. Ich persönlich halte es deshalb mit dem Evolutionsbiologen Josef H. Reichholf, der die menschliche Schönheit in die Kategorie „unverständlicher Luxus“ einordnet. Meine Großmutter war offenbar derselben Meinung: „Wen auch immer du liebst, er ist der Schönste".

In diesem Sinne: Auf die Liebe und happy Valentine’s Day!

Eure Nina

 

Quellen:

Nancy Etcoff, Survival of the Prettiest – the Science of Beauty, 1999.

Josef H. Reichholf, der Ursprung der Schönheit, 2011.

www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13418959/Schoene-Menschen-sind-klar-im-Vorteil.html

 

29.11.2011

Hey, Honey!

Multi-Talent Honig: Warum das süße Naturprodukt nicht nur schmeckt, sondern auch noch gesund und schön macht.

Jeden Morgen nach dem Frühstück nahm meine Großmutter einen Teelöffel Honig zu sich. Wenn wir Kinder sie besuchten, durften wir ebenfalls davon naschen – jeder genau einen Löffel, den wir langsam und mit ehrfürchtigem Ernst abschleckten. Dass die tägliche Dosis Honig fit und gesund hält, war im Hause meiner Großmutter ein unerschütterliches Gesetz - Sie wurde immerhin 90 Jahre alt.

Schon bei den Alten Griechen galt Honig als Universalmedizin, und bis heute werden dem goldenen Naturprodukt zahlreiche Heilkräfte zugeschrieben. Seine bakterienhemmende Wirkung ist belegt: Besonders in Naturheilkliniken kommt Honig häufig zum Einsatz, etwa bei Entzündungen des Herzmuskels oder nach Infektionskrankheiten und Infarkten. Dank seines hohen Nährwerts und der schnell resorbierbaren Zucker ist er auch unter Sportlern und Menschen mit anstrengenden Jobs gefragt, und tatsächlich: Honig fördert die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit. Der Bergsteiger Sir Edmund Hillary – im Hauptberuf Imker – hatte bei seiner Erstbesteigung des Mount Everest 1953 sogar ganze zwei Kilogramm Honig im Gepäck.*

Gesundheit: Bewährte Hausmittel

Honig ist mehr als ein natürlicher Kraftspender. Er regt die Verdauung an, soll sich positiv aufs Herz auswirken und selbst bei Schürfwunden bietet insbesondere der enzymreicher Honigtauhonig einen guten Schutz: Dazu eine dünne Schicht auf die verletzte Haut auftragen und ohne Verband lufttrocknen lassen. (Vorsicht: Bei Verbrennungen keinen Honig anwenden!)

Die berühmte heiße Milch mit Honig ist das beste Rezept gegen Schlaflosigkeit, und wenn jetzt im Winter die üblichen Husten- und Heiserkeitssymptome aufkommen, hilft folgendes: Frischen Ingwer schälen, fein hacken und zusammen mit Fencheltee ziehen lassen. Lauwarm abgekühlt mit einem Löffel Honig schluckweise trinken.

Schön und gut: Beauty-Rezepte mit Honig

Auch in der Naturkosmetik ist Honig ein Klassiker – so dass er beim Auftragen auf trockene und spröde Lippen diese wieder ganz zart macht. Warum? Er bindet Feuchtigkeit, seine Inhaltsstoffe nähren die Haut und wirken gleichzeitig antibakteriell. Zusätzlich enthält Honig viele milde Säuren, die den Säureschutzmantel der Haut stärken sollen.

Mein Lieblings-Beautyrezept à la Kleopatra geht so: 1 Liter Milch und 150 g Honig ins Badewasser (ca. 38°Celsius) geben. Mit 150 g Meersalz versetzt, wird die Haut besonders zart. Nach dem Baden sanft trocken tupfen.


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03.11.2011

Beauty-Food: So essen Sie sich schön...

Keine Lust, auf Schoko-Kekse und Gänsebraten zu verzichten? Machen Sie sich nichts draus: Zum Glück gibt es eine Menge köstlicher Lebensmittel, die für strahlende Haut, glänzende Haare und feste Fingernägel sorgen. Wer sie ergänzend zu den kulinarischen Verlockungen der Winterzeit einsetzt, wird zwar nicht unbedingt dünner, dafür aber schöner. Und die üblichen drei Kilos zuviel auf der Waage sind nur noch halb so wild...


Trend-Food: Acai-Beere und Goji-Beere

Sie gilt als neue Superfrucht: Die Acai-Beere. Angeblich mit dem höchsten Antioxidantien-Anteil aller bekannten Früchte ausgestattet, soll ihre beeindruckende Kombination aus Nährwerten und Vitalstoffen das Immunsystem stärken, die Haut verjüngen, den Stoffwechsel anregen und – tata! – sogar überflüssiges Fett verbrennen. (1)

Einen medialen Boom löste auch die Goji-Beere aus, über die der Ernährungsberater und Bestseller-Autor Prof. Dr. Dr. Earl Mindell sagt: „Die Goji-Beere enthält das mit Abstand größte Potenzial an gesundheitsfördernden Vitalstoffen, das mir in meiner jahrzehntelangen Forschung begegnet ist. Ihre positive Wirkung auf den Organismus ist unvergleichlich und wird von keiner anderen bisher bekannten Pflanze erreicht.“ Diese Bocksdornfrucht beinhaltet beispielsweise mehr Vitamin C als eine Orange, und auch ihr Anteil an Vitamin B ist beachtlich. So soll sie etwa einen positiven Effekt auf die Augen haben und, natürlich, dem Hautalterungsprozess den Kampf ansagen. (2)


Essbares für glatte Haut

Laut neuester medizinischer Erkenntnisse ist der Alterungsprozess die Folge von mikroskopisch kleinen Entzündungen im Körper. Doch keine Panik, man kann dagegen anessen. Als wahre Entzündungskiller gelten Omega-3-Fettsäuren. Deshalb zweimal die Woche Fisch auf den Tisch, speziell Makrele, Lachs, Hering, Thunfisch. Außerdem 1 bis 1,5 g Leinöl pro Tag: Es beinhaltet im Vergleich zu anderen Pflanzenölen den mit Abstand höchsten Anteil der schützenden Omega-3-Fettsäuren und schmeckt wunderbar auf Salat oder Gemüse. (3)

Ein zweiter wichtiger Tipp: Reichlich Lebensmittel mit hohem Antioxidantien-Anteil essen, um schädliche Freie Radikale in Schach zu halten (sh. oben, Acai Beeren). Doch die Radikalen-Fänger stecken in allen Obst- und Gemüsesorten. Auch regionales Obst und Gemüse tut seine Wirkung, man muss nur wissen, welches: 100 Gramm Spinat enthalten beispielsweise die gleiche Menge Antioxidantien wie zwei Kilo Gurken, und ein Glas Johannisbeersaft fast soviel wie 30 Gläser Apfelsaft. (3)


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21.09.2011

Augenaufschlag de luxe - XXL Wimpern

Als ich gestern mit meiner Freundin Anne beim Kaffee saß, kam ich aus dem Staunen nicht heraus: Traumhaft lange und dichte Wimpern umkränzten ihre großen braunen Augen. Wäre ich ein Mann, ich hätte mich Hals über Kopf verknallt. Komisch nur, dass mir Annes grandioser Augenaufschlag nie zuvor aufgefallen war...

Kein Wunder: Sie hat kräftig nachgeholfen. „M2 Lashes Serum“* heißt das neue Super-Produkt, dessen Wirkstoffkomplex MDN offenbar erfolgreich das Wachstum der Wimpern ankurbelt. Täglich nach der Gesichtsreinigung aufgetragen, wurden Annes Wimpern innerhalb von acht Wochen nicht nur viel länger, sondern auch viel dichter als vorher. Der Minuspunkt: Mit 120 Euro für 5 ml ist das kleine Helferchen nicht ganz billig, und sobald man damit aufhört, ist der Effekt vorbei – die gut umsorgten Härchen fallen auf Normalmaß zurück.

Weshalb ausgerechnet die Augen im Mittelpunkt unseres Beauty-Interesses liegen, erklärt Ulrich Renz, Arzt und Schönheitsexperte, so: „Der Mensch verfügt über ein hoch spezialisiertes Sensorium, in der Augenpartie seines Gegenübers zu ‚lesen’. Die Augen sind ein emotionales Signalorgan, hier zeigen sich die Informationen, die bei einer ersten Begegnung lebensnotwendig sind. ... Große ‚offene’ Augen bedeuten: Herzlich Willkommen! Von Wut oder Angst verdüsterte Augen signalisieren: mach lieber einen Bogen.“**

Wimpern-Extensions und Wimpernwelle gehören heute zum Normalprogramm, um das Auge glamourös in Szene zu setzen. Doch längst bevor uns moderne High-Tech-Methoden zu wohl bewimperten Schönheiten machten, wusste man sich zu helfen. Bester Geheimtipp aus Großmutters Trickkiste: Simples Rizinusöl (für ein paar Euro aus der Apotheke). Es soll die Wimpern pflegen und kräftigen und, wie manche behaupten, sogar verlängern.***

Dass unsere Wimpern höchst empfindliche Pflänzchen sind, weiß jeder, der keinen natürlich dichten Wimpernwald besitzt: Während am oberen Augenlied rund 150-250 Härchen wachsen (von ca. 8-12 mm Länge), sind es am unteren Augenlied nur 50-150 (ca. 6-8 mm). Immerhin haben sie neben ihrer sexy Wirkung noch eine zweite Funktion: Sie schützen die Augen vor Schmutzpartikeln und kleinen Insekten – egal, ob sie länger oder kürzer sind.

Für den kosmetischen Notfall gibt es künstliche Wimpern zum Ankleben, aber davon rate ich ab. Wenn die Dinger beim Date mit dem Liebsten plötzlich auf der Nase kleben, ist die Romantik dahin. Schließlich blinzelt eine Frau etwa 19 Mal pro Minute, der Mann nur ca. 11 Mal – da sollten die weiblichen Wimpern besser festgewachsen sein. Und falls doch mal eine ausfällt, keine Panik: Ein Wimpernhaar wird nur 100-150 Tage alt. Es ist also ganz normal, dass Sie regelmäßig welche verlieren. Einfach auf die Fingerspitze legen, wegpusten und – richtig! – Sie haben einen Wunsch frei.

Klimperklimper,

Ihre Nina

 

*
www.m2beaute.com

**
www.welt.de/vermischtes/article760983/Was_macht_einen_Menschen_schoen.html

***
www.frag-mutti.de/tipp/p/show/category_id/5/article_id/23309/Wimpernschonendes-Abschminken-mit-Rizinusoel.html

29.04.2011

Hübsche Füße step by step: Fuß-Waxing, Fußbad, Fußnägel schneiden & lackieren

Ob Kate Middleton bei so viel Hochzeitstress wohl an ihre Füße gedacht hat? Selbst die schönsten Beauty-Queens vernachlässigen gelegentlich ihre Zehen, Fußnägel und Fersen – dabei sind ein paar hübsche Füße ein sexy Hingucker, speziell im Frühling.

Und so wird’s gemacht:

Starten sollte man mit einem Waxing der Zehen. Ich selbst habe es vor ein paar Tagen ausprobiert: Tut überhaupt nicht weh und geht ruckzuck – sehr viel gründlicher und schneller als mit der Pinzette.

Fußbad und Fußpeeling

Zum Start in Ihr persönliches Fußpflege-Programm entfernen Sie alle alten Nagellackreste. Dann eine Wäschewanne mit warmem Wasser füllen (35 bis 40 Grad) und für mindestens eine Viertel Stunde die Füße reinhalten. Wohltuend nach einem langen Tag auf den Beinen: Zwei bis drei Kamillenblüten (aus dem Reformhaus) mit 200 ml kochendem Wasser übergießen, 15 Minuten ziehen lassen, abseien und dem Fußbad beifügen. Für eine Portion Extra-Pflege eignen sich spezielle Fuß-Peelings, zum Beispiel mit schmirgelnden Substanzen aus Bimsstein-Partikeln, die in kreisenden Bewegungen aufgetragen werde. Ein Geheimtipp ist Kieselerde aus der Blauen Lagune in Island: Forscher fanden heraus, dass sie ein optimaler Weichmacher ist, der die Haut von Hornschüppchen befreit und gleichzeitig vor Feuchtigkeitsverlust schützt.

Nach Bad und Peeling die Haut sehr sorgfältig abspülen und gut trocknen, auch die Zehenzwischenräume.

Nagelhaut, Hornhaut, Nägelschneiden

Direkt nach dem Bad die weich gewordene Nagelhaut vorsichtig zurückschieben – ich benutze dafür immer das runde Ende der Nagelfeile. Exklusiver sind Spezialwerkzeuge, etwa ein Rosenholzstäbchen. Wichtig: Überschüssige Nagelhaut nicht abschneiden, das führt schnell zu Entzündungen! Nagelöle oder Stifte mit Jojoba- und Neem-Öl pflegen die empfindliche Nagelhaut besonders gut.

Ein Problem ist die Fußsohle: Weil sich dort keine Talgdrüsen befinden, die für Geschmeidigkeit sorgen, kommt es bei vielen Menschen zu Hornhautbildung. Die überschüssige Hornhaut an Fersen und Ballen rubbel ich regelmäßig mit einem Bimsstein weg (gibt’s in jeder Drogerie für ein paar Euro). Bei weniger Hornhautbidlung reichen Peelings, beispielsweise mit milden Fruchtsäuren, Meersalz oder – wie oben erwähnt – mit fein gemahlenem Bimsstein.

Auch die Fußnägel lassen sich am besten behandeln, wenn sie vorher gebadet wurden: Dann sind sie weich und splittern nicht. Tipp vom Profi: Den Nagel so schneiden, dass er mit dem Ende des Zehs eine gerade Linie bildet. Wegen der Dicke der Nägel verwendet man am besten eine Nagelzange, doch Vorsicht: Nicht zu viel von den Kanten abschneiden, sonst können die Nägel einwachsen! Anschließend mit einer Diamant- oder Mineralfeile die Ecken abrunden. Dabei immer nur in eine Richtung feilen, sonst zerfasert der Rand.


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14.04.2011

Sexy Beine: Die besten Tipps

Liebe Wax in the City-Freundinnen!

Frühling, Sonne, Minirock: Dieser Blog geht an alle Ladys, die perfekte Modelbeine nur aus dem Fernsehen kennen. Doch keine Angst, Ihr seid nicht alleine: Ich habe mich durch den Ratgeber-Dschungel rund ums Thema „Super-Beine“ gekämpft und einiges herausgefunden.

Produkte gegen Cellulite. Frauen geben jedes Jahr ca. 1,3 Milliarden Dollar (!!!) für Anti-Cellulite-Cremes aus. Ob’s wirklich hilft, weiß keiner so genau. Immerhin: Wer regelmäßig massiert, kurbelt die Durchblutung an und verbessert den Lymphfluss. Koffein in hoher Konzentration kann fettschmelzend wirken, zumindest, wenn es in Liposome eingebettet ist, die es direkt ins Fettgewebe einschleusen. Ein Insider-Tipp ist Retinol (Vitamin A), das die Kollagenbildung fördert und damit das Bindegewebe festigen soll. Doch ohne Fleiß kein Preis: Ohne entsprechende Ernährung und Bewegung haben selbst die teuersten Cremes keine Chance. (Quelle: <cite>fitforfun.de</cite>)

Richtig Essen: „Viel Obst und Gemüse, schnell abbaubare Kohlenhydrate, wenig Fett und ausreichend Flüssigkeit sind die effektivsten Maßnahmen gegen Cellulite“, sagt Hautärztin Anne Hundgeburth aus Köln, Mitglied im Berufsverband der Deutschen Dermatologen gegenüber der „Welt“. (Quelle: welt.de)

Ein extra Fettkiller sind Blaubeeren, wie jetzt Shiwani Moghe von der Texas Woman's University herausgefunden haben will. "Als nächstes müssen wir die Wirkung natürlich noch am Menschen überprüfen", so die Forscherin, die zunächst mit Gewebekulturen von Mäusen experimentiert hat. "Die große Hoffnung ist, die Bildung von Fettgewebe im Körper zu unterdrücken." (Quelle. www.gmx.net)

Training! Zwei Mal pro Woche 30-40 Minuten Ausdauertraining, einmal Krafttraining. Sonst wird’s nix mit den Modelbeinen. Das Gute: „’Wo Muskeln sind, kann sich Fettgewebe nicht so leicht ansiedeln. Muskeln erhöhen den Grundumsatz. Sie verbrennen mehr Kalorien als Fettgewebe.“, sagt FIT-FOR-FUN-Expertin Michaela Axt-Gadermann. Und wo das Stoffwechsel-Feuer brennt, werden Abfallprodukte besser abtransportiert; das Gewebe bleibt fit.“ (Quelle: <cite>fitforfun.de</cite>)


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04.02.2011

Generalüberholung im Februar: Schöne Haut mit Körper-Peeling

Ladies & Gentlemen, es ist soweit: Wir haben Februar. Und dann kommt März, und dann April. Und dann wird irgendwann wieder Haut gezeigt. Wer noch keine Lust hat, sich dem Thema Bikini-Figur zu widmen (verständlicherweise), fängt erstmal ganz smooth an. Mein Tipp: Eine anständige Portion Körperpflege tut’s fürs Erste. Als Startschuss in die Beauty-Saison eignet sich ein Ganzkörper-Peeling. Hier ein paar Vorschläge inklusive Rezepten zum Selbermachen:

Wie viele von Ihnen vermutlich wissen, hat Wax in the City ein eigenes Peeling-Produkt. Es trägt den Namen „Intensive Soft Peeling“ und besticht auf den ersten Blick mit hübschem Verpackungsdesign: Orangefarbene Punkte auf weißem Grund. Aufgebaut auf natürlichem Reis-Granulat, entfernt das Profi-Peeling abgestorbene Hautschüppchen und regt durch sanfte Massage die Durchblutung an. Reinigende Heilerde in Verbindung mit Jojobaöl, Sheabutter und einem hochwirksamen Feuchtigkeitsregulator pflegen die Haut zusätzlich. Anwendung etwa zwei bis drei Mal pro Woche unter der Dusche. Einfach auf die feuchte Haut auftragen und in kreisenden Bewegungen massieren. Gründlich nachspülen. Beugt eingewachsenen Härchen vor!

Peelings zum Selbermachen:

Manchmal macht es Spaß, seine Pflegeprodukte selbst herzustellen. Bereits zu Großmutters Zeiten gab es diverse Rezepte, die immer einen Versuch wert sind.

+ Supereinfach zuzubereiten ist dieses Body-Peeling:

Rohrzucker mit Olivenöl zu einer streichfähigen Paste anrühren. Je nach Gefühl soviel zusammenmixen, wie man braucht. Dann in der Badewanne oder Dusche die Masse fest über die Haut massieren. Ellenbogen, Knie und alle Körperstellen, die gewaxt werden, besonders gründlich behandeln. Kurz einwirken lassen, gut abspülen, fertig.

+ Etwas feiner ist ein Joghurt-Mandel-Peeling, das sich sogar für’s Gesicht eignet:

Vier Esslöffel Naturjoghurt (keinen fettarmen!), vier Esslöffel geriebene Mandeln, ein Teelöffel Ringelblumenextrakt und ein Teelöffel Honig. Wenn man mehr braucht, Mengenangaben verdoppeln. Dann das Ganze zu Brei vermischen, großzügig auf Gesicht und Körper auftragen und einige Minuten einmassieren. Anschließend mit warmem Wasser abduschen. Die Zutaten gibt es im Supermarkt und im Reformhaus.

Auf Erfahrungsberichte und weitere Rezeptideen bin ich gespannt! Einen guten Start in den Februar und viel Spaß beim Peelen gegen eingewachsene Haare wünscht Nina

26.11.2010

Natural Beauty im 21. Jahrhundert

Während in den Achtzigern „bio“ mit selbstgestrickten Kratz-Pullis und ungewaschenen Haaren einherging, ist es heute vor allem eins: Ziemlich en vogue. Biofleisch aus der Region, Limonade ohne künstliche Aromen, umweltfreundliche Putzmittel: Alles, was den Stempel „Bio“ oder „Öko“ trägt, ist auf dem Vormarsch.  

Auch in der Kosmetik-Branche erlebt „Naturkosmetik“ seit einiger Zeit einen Boom: Viele Menschen mögen die Vorstellung, sich mit Produkten einzucremen, zu waschen und zu schminken, denen nicht schon von weitem der Abtörner „Chemie“ auf die meist hübsche Verpackung geschrieben steht. Stattdessen lieber Wald und Wiesen und das schöne Ideal vom Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur – zumindest bei der Körperpflege. Irgendwo muss man ja anfangen mit seinem grünen Halbwissen. 

So öko ist Wax in the City

An dieser Stelle will ich Ihnen eine Tatsache offenbaren: Kaum etwas ist so öko wie ein Waxing bei Wax in the City – und das bereits seit Gründung des ersten Studios vor fünf Jahren in Berlin. Hier der Beweis: 

„Natural Beauty“ im Sinne von wild wuchernden Körperhaaren ist vorbei – was aber keineswegs heißt, dass nun die Chemiekeule rausgeholt wird. Ganz im Gegenteil. Die Körperhaarentfernung mit Warmwachs ist nicht nur eine der gründlichsten, sondern auch eine der natürlichsten Arten der Haarentfernung. Seit Jahrtausenden weiß man die Vorzüge von Bienenwachs zu schätzen, mit dessen Hilfe überflüssige Körperhaare am effektivsten beseitigt werden.

Ein altes Wissen, das Wax in the City in unsere Zeit transportiert: Das Wachs, das in allen Studios verwendet wird, besteht aus einer speziell entwickelten Rezeptur auf Bienenwachs-Basis. Seine natürliche Beschaffenheit macht es besonders hautverträglich, auch bei empfindlicher Haut, sogar bei Allergikern. Es ist frei von Chemikalien und deshalb absolut reizarm. Weil es bei weniger hohen Temperaturen angewandt wird als etwa Wachs aus der Drogerie, aber wärmer ist als die Körpertemperatur, öffnet es auf schonende Weise die Poren – und die Haare lassen sich mitsamt Haarzwiebel leicht und schmerzfrei entfernen. Nicht mal ein Vliesstreifen zum Abziehen ist notwendig, geschweige denn die Unmengen von Wasser, die bei jeder Rasur draufgehen – worüber sich der öko-bewusste Mensch ebenso wie die Umwelt freuen dürfen.

Zur Beruhigung der Haut vor und nach der Behandlung kommt abermals Naturkosmetik zum Einsatz: Hamameliswasser und Aloe Vera heißen die natürlichen Geheimwaffen, mit denen die Haut perfekt gepflegt und seidenweich aus jeder Behandlung entlassen wird.

 


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08.10.2010

Vagina-OPs: Umstrittener Trend aus der plastischen Chirurgie

 

Tolles Körpergefühl oder Genitalverstümmelung? Sagen wir mal so: Die Vorstellung, sich an der Scheide herumschnipseln zu lassen, ist wenig verlockend. Doch was früher dem recht übersichtlichen Kreis US-amerikanischer Porno-Babes vorbehalten war, ist längst im Alltag angekommen.

Immer mehr normale Frauen verspüren hierzulande den Wunsch, ihre Vagina in Form zu bringen. Dahinter stecken verschiedene Gründe. Zunächst die medizinischen: Eine Frau, die Schmerzen beim Sport – etwa Radfahren, Motorradfahren, Reiten –, beim Tragen von Hosen oder sogar beim Sex hat, will natürlich etwas dagegen tun. Grund für ihre Unannehmlichkeiten können besonders große Schamlippen sein – und die lassen sich operativ verkleinern. Auch der Wunsch nach einer Vagina-Verengung kann durchaus medizinische Gründe haben. Der dauerpräsente Promi-Chirurg Prof. Werner Mang gegenüber der BILD: „Dieser Wunsch wird meist von Frauen geäußert, die nach mehreren Geburten oder Zwillingsgeburten einen erweiterten Vaginalkanal haben. Bei allgemeiner Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur kann eine Straffungsoperation auch medizinisch notwendig sein.“ Alles klar, versteht man.

Der aktuelle Trend zur Intim-OP kommt allerdings aus einer anderen Richtung: Bei vielen Frauen steigt das Bedürfnis, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen. Dazu gehört neben dem richtigen Busen, schlanken Oberschenkeln oder einer gerade Nase offenbar auch eine perfekt geformte Scheide. Wie die auszusehen hat? Ebenmäßig, glatt, jung und straff – und möglichst ohne Überlappungen der Schamlippen. Dazu Prof. Mang: „Diesen Eingriff führen wir oft durch. Seit es den Modetrend gibt, sich die Schamhaare zu entfernen, kommen die vergrößerten inneren Schamlippen deutlicher zum Vorschein. Das stört viele Frauen. Bei der OP werden die inneren Schamlippen so verkleinert, dass sie bündig mit den äußeren Schamlippen sind und die gesamte Schamregion wieder jung aussieht.“ Und selbst der Venushügel muss immer öfter dran glauben: Aufgrund von Wechseljahren, Gewichtszunahme oder genetischer Veranlagung kann er so groß werden, dass er sich unter anliegender Kleidung abzeichnet. Schönheitschirurgische Lösung: Fettabsaugung, was sonst.


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