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24.02.2012

Neue Parfümdimension - Die Macht des Geruchs

Tausende und Abertausende von Gerüchen umschwirren tagtäglich unsere hochsensible Nase. Die meisten Düfte gleiten unbewusst an uns vorbei, doch es gibt auch die besonders einprägsamen, wie z. B. der holzige Duft des feuchten Waldes, oder die wohlduftenden, ofenfrischen Brötchen des Bäckers von nebenan. Bedauerlicherweise können sich aber auch die als weit weniger angenehm empfundenen Düfte noch wochenlang penetrant in unserem Geruchsgedächtnis einprägen (mir hat es der Geruch von Selbstbräuner angetan – puh!). Fakt ist, dass die meisten Geruchsnoten zwar ähnliche Assoziationen in uns hervorrufen können, diese aber interessanterweise von jedem individuell wahrgenommen werden. Für den einen riecht der Duft von Kokos daher wohlmöglich wunderbar, für den anderen grenzt er fast schon an Belästigung des olfaktorischen Sinnesorgans!

Doch nicht nur unsere Umwelt ist ein großes Sammelsurium der Gerüche. Auch wir tragen einen markanten und individuellen „Geruchsstempel“, der bereits bei der Geburt genetisch festgelegt und als Körperduft bezeichnet wird. Vermehrter Körpergeruch, in dem Fall der Schweiß, wird jedoch in den meisten Fällen als ein unangenehmer Geruch aufgefasst und daher gerne mit Deos, intensiver Körperpflege und auch mit drastischeren Mitteln wie dem Weglasern von Schweißdrüsen dermatologisch bekämpft. Jetzt soll damit aber Schluss sein. Während Parfums bis zum 20. Jahrhundert meist tierischen bzw. pflanzlichen Ursprungs waren, könnte ganz bald schon der eigene Schweiß die neuste Trenderscheinung werden: "Schlucke mich und werde begehrenswert"- mit dieser oder ähnlicher Aussage könnten die Macher von „The Swallowable Parfum“ in naher Zukunft ihre Werbetrommel rühren. Grund: Die Künstlerin Lucy McRae und der Synthetik-Biologe Sheref Mansy aus Amsterdam haben nämlich eine innovative Pille mit Duftmolekülen entwickelt, die nach der Einnahme den eigenen Körpergeruch, durch das Ausschwitzen über die Hautoberfläche in einen einzigartigen Duft verwandeln soll.

Parfüm zum Schlucken?

Ja! Das gibt es nur leider noch nicht auf dem Markt. Es wäre aber sicherlich interessant zu erfahren,  ob etwa derjenige der viel schwitzt automatisch anziehender wird, nachdem er die Tablette eingenommen hat. Das käme „Vielschwitzern“ doch sehr entgegen. Auf jeden Fall aber soll die Stärke des durch die Duftpille verursachten Duftes von unterschiedlichen Faktoren, wie z. B. der  Außentemperatur, dem Stress und der sexuellen Erregung, abhängen.

Düfte à la Eigenkreation: Wer sich bei der Parfümwahl jedoch nie richtig entscheiden kann und das Parfüm zum Schlucken für ihn doch zu sehr nach Science Fiction klingt, der kann bei der Herstellung eines Parfüms selbst Hand anlegen und sein Lieblingsduft kreieren.

Ganz nach dem Prinzip „Selbst ist die Frau bzw. der Mann“, kann man in speziellen Parfümgeschäften, oder auch auf Internetportalen seine individuelle Duftkreation entstehen lassen. Diese sind dann ganz sicher einzigartig und betonen ganz ohne Duftpille Ihre Schokoladenduftseite.

Für welche Duftnote man sich auch immer entscheidet, es kommt meistens auf die richtige Dosis an - und weniger kann oft mehr sein.

Wohlriechende Grüße aus einer zarten Duftwolke

Ihre Doro

 

Quellen:

http://schaufenster.diepresse.com/home/beauty/parfum/704136/Parfum-zum-Schlucken

http://www.dailymail.co.uk/femail/article-2053451/Perfume-pill-Swallowable-fragrance-capsule-promises-turn-sweat-scent.html

http://meinduft.net/

http://www.myparfuem.com.

 

Von:PermalinkComments 0Views: 1413
14.05.2010

Düfte, Lockstoffe, Sex

Dass Bier, Kettenrauchen und Zwiebeldöner nicht gerade hilfreich sind, um die Frauenwelt zu beeindrucken, ist längst bis in härteste Macho-Kreise vorgedrungen. Hier eine halbwegs sichere Tatsachen-Liste zum ewigen Spiel mit den Duft- und Lockstoffen:

 

  1. Je größer die Auswahl seiner Parfums, desto höher die Zahl der Frauen, mit denen er Sex hat. Das ist die zentrale Erkenntnis einer Studie, die der Münchner Männersender DMax bei einem Berliner Marktforschungsinstitut in Auftrag gegeben hat. 

  2. Dennoch ist die menschliche Nase vergleichsweise schwach: Zehn Millionen Sinneszellen besitzt unser Geruchsorgan, eine Dackelschnauze kommt locker auf 125 Millionen.

  3. Der Kasseler Wissenschaftler Harald Euler gegenüber der Welt: „Der Mensch ist das einzige Säugetier, bei dem das Männchen nicht riecht, ob das Weibchen empfänglich ist.“ 

  4. „Dufttröster“ nennt Euler das Phänomen, wonach Frauen gern an Kleidungsstücken ihres Partners schnuppern, um – besonders wenn er nicht da ist – Nähe herzustellen: „Mehr als 80 Prozent der Frauen haben schon einmal an einem Kleidungsstück des Partners gerochen und zwei Drittel sogar schon einmal in einem geschlafen.“ Bei den Männern seien es gerade einmal 34 Prozent. 

  5. „Menschen mögen den Körpergeruch von Partnern, die ein anderes Immunsystem haben. Auf diese Weise könnte Nachkommen ein möglichst vielfältiger Schutz mitgegeben werden.“ Quelle: Die Welt http://www.welt.de/wissenschaft/article801708/Warum_Frauen_an_Maennern_schnuppern.html

  6. „Viel lieber als jedes Parfüm mögen Männer den Geruch des Waldes. Auf der Hitliste folgen frisch gemahlener Kaffee und ein duftender Blumenladen. Und die Geruchserinnerung der mütterlichen Küche schließlich ist noch wichtiger als das duftende Bett der Partnerin.“ Ach was. Steht zumindest so in der Süddeutschen. http://www.sueddeutsche.de/leben/126/464724/text/ 

  7. Angeblich wirken Frauen, die zitronige Düfte tragen, jünger (habe ich kürzlich im Fernsehen gesehen).

  8. Etwas Scheidensekret hinterm Ohr einer Frau soll Männer verrückt machen (habe ich mal vor Ewigkeiten gelesen, finde es aber komisch.)

  9. Auf die Frage, wann ein Mann am meisten wie ein Mann rieche, antworteten die Befragten: „Wenn er Sport treibt“ (34 Prozent). Erst auf dem zweiten Rang folgt „Wenn er Sex hat“ (23 Prozent). 

  10. Zum Schluss noch die Frage nach dem Duft des Erfolges: Der sei, so heißt es in einer Studie, „holzig“... – Dann wissen Sie jetzt Bescheid, liebe Männer. Kriegt man ja heute fast alles in der Parfümerie. 

    Quelle Focus, http://www.focus.de/magazin/archiv/maenner-duft-nasen-und-sex_aid_388891.html

 

 

07.05.2010

Raumspray gegen die Krise

Wenn man schon mal beim Thema ist: Meine Freundin Lilli bekommt in zwei Wochen ihr erstes Baby. Ihre größte Angst: Durch dauerhaften Windelalarm könnte ihre Wohnung anfangen zu stinken – und somit auch sie selbst („Ganz langsam! Ohne dass ich’s selbst merke!“) Zur Geburt ihres Kindes wünscht sie sich deshalb einen absolut geruchssicheren Vakuum-Mülleimer – oder Raumspray.

Mein eindeutiger Raumspray-Favorit kommt vom französischen Kultlabel A.P.C. Es heißt „Eau D’Intérieur. Fleur D’Oranger“, ist sehr schick, hilft auch gegen Rauch- und Essensgeruch und kostet nur 12 Euro. Gibt’s zum Beispiel in der Mulackstraße 35, Berlin-Mitte.

07.05.2010

Der Duft der großen weiten Welt

That’s geil, that’s rich, that’s Moscow... Ist zwar nicht mehr ganz neu, dafür aber superschräg: Das Männerparfum mit dem Obermacker-Namen „One Million“ von Paco Rabanne. Wer, bitte, will denn sowas im Bad stehen haben? Und soll dann die Zahnpasta „Lamborghini“ und der Nasenhaarschneider „Golden Cut“ heißen? MannMannMann... 

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