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Personal Shopper: Nice-to-have oder must-have?
Ein höchst kompetenter und stylischer Berater beim Shoppen, der niemals ungeduldig wird, die neusten Trends kennt und genau weiß, wie man welchen Typ in Szene setzt – wer träumt nicht davon? Die Luxus-Lösung: Ein Personal Shopper, der Modemuffel oder Vielbeschäftigte in Sachen Styling unterstützt. Privatkunden, aber auch Personen des öffentlichen Lebens, nutzen den dekadenten Einkaufsservice, der immer populärer wird - in den USA unter gestressten Geschäftsleuten schon seit Jahren gang und gäbe, etabliert sich Personal Shopping jetzt immer mehr auch in Europa! Ein Grund für mich der perfekten Styling-Beratung nachzugehen.
Schritt 1: Ausmisten!
Der Beruf des Personal Shoppers präsentiert sich auf unterschiedlichste Art und Weise und gibt vielen die Möglichkeit seine Lieblingsbeschäftigung zum Job zu machen. Zu den Basics gehört eine klassische Typ- und Farbberatung. Oft sind es ganz kleine Kniffe, die hier eine große Wirkung erzielen und die Ausstrahlung unterstreichen – man muss sie eben nur erkennen, und dafür sind die Profis da. Vor der Shoppingtour sollte die bestehende Garderobe analysiert werden. Hier heißt es: Allen Mut zusammen nehmen und Schlabberhosen oder -pullis auch mal komplett aus dem Kleiderschrank verbannen! Ein Personal Shopper leistet dabei Beistand und hilft beim Sortieren. Ist dann wieder Platz im Schrank, wird zum schönen Teil übergegangen…
Schritt 2: Shoppen!
Jetzt wird geshoppt – gerne auch mit einem Gläschen Champus! Wichtig ist dabei, dass der Kunde sich etwas traut, aber sich gleichzeitig wohl in seiner Haut fühlt und sich nicht verkleidet vorkommt. Einen optimalen Job hat der Personal Shopper gemacht, wenn seine Kunden das Gelernte selbstständig in die Tat umsetzen können.
Personal Shopper können stunden-oder tageweise gebucht werden. Das Honorar ist verhandelbar und variiert je nach Leistung und Ort. Ein Personal Shopping Service in Frankfurt verlangt beispielsweise für drei Stunden Kleiderschrankcheck, eine Stunde Farbberatung und drei Stunden Shopping knapp 600 Euro. Ein stolzer Preis, der sich jedoch durch Zeitersparnis, positive Shoppingerlebnisse und das Vermeiden von Fehlkäufen auszahlen kann. Man sollte meinen, dass die meisten Kunden weiblich sind, aber tatsächlich steigt die Anzahl an Männern, die professionelle Shoppinghilfe in Anspruch nehmen, stetig, so dass das Verhältnis mittlerweile ausgeglichen ist.
SOS-Personal Shopping
Übrigens springen Personal Shopper auch bei echten Notfällen ein und liefern zum Beispiel komplette Business Outfits zum Flughafen, falls das Zeit-Management vor dem wichtigen Geschäftstermin keine größeren Umwege zugelassen hat. Auch helfen sie bei Society-Events oder Special Occasions. Alljährliches Beispiel: Das kürzlich statt gefundene Oktoberfest, bei dem Personal Shopper Hochkonjunktur hatten: Die Wiesn ist laut Shopping-Expertin Sonja Grau die „größte Modenschau der Welt“ und birgt die Gefahr eines modischen Faux Pax in sich. Wer sich somit Mode-Knigge-mäßig in einer völlig neuen Mode-Welt nicht auskennt – sei es Opernball oder Tracht – dem wird von einem Personal Shopper gerne geholfen. Dieser sorgt nicht nur für ein fesches Outfit, sondern zaubert ein atemberaubendes Dekolletee bei den Damen und setzt die Waden bei den Herren richtig in Szene.
Doch falls ein Personal Shopper auch Ihnen für’s Erste eine Nummer zu groß ist: Weitere hilfreiche Shopping Tipps finden wir heutzutage zum Glück auch online, wo man sich mit anderen Fashion Lovers beraten und Communities austauschen kann.
Stylische Grüße aus dem Shoppingparadies,
Ihre Doro
Quellen:
Business Vogue, deutsch Oktober 2012
Der Sommer wird BUNT!

Ganz egal wo ich modemäßig momentan hinschaue, stechen mir gewagte und freche Farbkombinationen ins Auge – besonders bunte Hosen sind bei Him & Her der absolute Renner! Sicher, der Sommer gilt ja seit eh und je als verspielt, aber diese Saison wird er so farbenfroh wie selten zuvor. Das Kombinieren geht ganz einfach – denn alles ist erlaubt – und dies kann auch von den sonstigen Modemuffeln mühelos nachgestylt werden.
Ein definitives Must-Do hierbei ist das so genannte Color Blocking. Hierbei werden besonders knallige, auffällige Farben wild miteinander kombiniert, wobei das Motto gilt: Je gewagter desto besser! Und: „over the top“ scheint geradezu erwünscht zu sein!
Das tolle an der Sache ist, dass sich das Color Blocking nicht nur auf einzelne Kleidungsstücke bezieht, sondern im Gesamtbild betrachtet wird. Das heißt, von Kopf bis Fuß darf bunt experimentiert werden. Diverse Mode-Accessoires und das Make-Up werden ebenfalls miteinbezogen. Es können sowohl benachbarte Farben wie Rot, Orange, Lila, aber auch absolute Gegensätze wie die Neonfarben Gelb, Pink, Leuchtgrün und Blau, wild gemixt werden.
Wenn ich übrigens von KOPF bis FUSS schreibe, dann ist es wirklich so gemeint. Bei den ganz Mutigen darf nämlich sogar das Kopfhaar eine richtig gewagte Farbe abbekommen: Sängerinnen wie Katy Perry, Lady Gaga - nun gut, von der ist man eh nichts anderes gewohnt - Rihanna und Nicki Minaj machen es uns seit längerem vor, aber auch Models wie Bonnie Strange, Freundin von Wilson Gonzalez Ochsenknecht, und das internationale Topmodel Charlotte Free spielen völlig selbstbewusst mit der Färbung ihrer Haarpracht und färben von knallpink, orange bis sonnengelb. Letztere verschaffte ihrer Haarfarbe sogar den nötigen Kick im Modelbusiness, um ganz weit vorne in der Topliga mitspielen zu dürfen.
Neben den Haaren können Damen auch mit knalligen Liedschatten, leuchtenden Lippen, z. B. im angesagten Orange, und einem auffälligem Nagellack-Farbakzente setzen.
Für alle weniger Extrovertierten gibt es übrigens auch eine monotonere, aber nicht minder langweiligere Variante des Stylings, bei der man sich einfach konsequent in warme, weniger schrille Signaltöne hüllt.
Und wenn es Ihnen vor lauter Farbe dann doch zu bunt werden sollte, können Sie
einem weiteren Trend nacheifern, nämlich dem Ganz in Weiß, mit nur einem Accessoire-Akzent in gewagter Farbe, z. B. einer Tasche in Knallgelb oder einer trendigen Sonnenbrille. Sowohl die Fassungen als auch die Gläser bieten diesen Sommer herrlich viel Auswahl aus der angesagten Farbpalette.
Vor lauter farbreichen Gedanken sollte man jedoch nicht vergessen, die Outfits in der Waschmaschine schön nach ihrer Farbe zu sortieren, denn knallige Töne sind leider recht selten farbecht. Ich spreche leider aus Erfahrung…
Viel Spaß beim Rumexperimentieren und treiben Sie es ruhig BUNT!
Ihre Doro
Quellen:
Pack die Badehose ein!

Zugegeben, bis zur richtig knackigen Sonnenbräune ist es noch etwas hin. Aber um rechtzeitig eine vernünftig Strandfigur abzugeben, sollte man sich so langsam doch schon für die anstehende Badesaison wappnen. Aus diesem Anlass begann ich mit der Bestandsaufnahme meiner vorhandenen Badebekleidung und musste feststellen, dass ich eigentlich gar nicht genau weiß, was in dieser Saison noch salonfähig ist und was sorglos in der Altkleidersammlung landen könnte. Badeanzug oder Bikini? Mit Mustern oder ohne? Schlicht oder mit Schnürungen und Glitzerdetails? Hmm…
Jetzt auf die Schnelle alle Zeitschriften und Kataloge nach den neuesten Badetrends durchzublättern, erschien mir irgendwie nicht ausreichend. Auch die großen Warenhäuser bieten einem eher die Qual der Wahl. Ich wollte es schon genauer wissen und machte mich auf den Weg in einen bezaubernden Dessousladen im Herzen Berlins – „Blush“. Wie gut, dass ich dabei auch gleich die Inhaberin, Claudia Kleinert traf, die mich über die absoluten Saisontrends in puncto Bademode aufklärte: „Das Schöne ist, dass es aktuell gar keine streng festgelegte Richtung bezüglich des Designs gibt. Teilweise erinnern die Bikinis jedoch an die 60er bzw. 70er Jahre. Heutzutage sind diese jedoch deutlich zeitgemäßer designt und auch bei der Stoffwahl wurde qualitativ nachgebessert.“ Zwar mögen die Bademoden auch früher schon echte Hingucker gewesen sein, waren jedoch oft stark gepolstert und gestützt und daher sicherlich auch unbequem zu tragen.
Mein persönlicher Bademode-Trend dieses Sommers war zuletzt in den 80ern ein Muss: Der Bandeau Bikini. „Bandeau“ kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie „Stirnband“. Natürlich soll man sich jetzt kein Stirnband um die Brust schnallen - er gilt eher als der Allgemeinbegriff für die schlauchige Form des Bikinis.
Farbtechnisch stachen mir strahlende Farben wie kräftiges Orange, Pink oder Neongelb sofort ins Auge. Aber auch Punkte, Streifen, Fantasiemuster sowie aufgenähte Pailletten und gehäkelte Bikinis sind definitiv hoch im Kurs! Die ganz Mutigen tragen sogar zwei nicht aufeinander abgestimmte Bikiniteile zusammen – also beispielsweise ein rotes Bikini-Top und ein marine-gestreiftes Bikini-Höschen.
Die Herren müssen bei der Badehose gar nicht erst wild kombinieren. Im großen Ganzen gelten auch für sie diesen Sommer ähnliche Regeln: Es dürfen knallige Farben - hier wieder Orange, Gelb oder Rot - getragen werden. Jedoch dominieren, wie eigentlich jedes Jahr, die Klassiker Navi, Schwarz oder einfach nur Khakigrün. Also: same same but different!
Bei den Schnitten sollte natürlich - das gilt jetzt für beide Geschlechter gleichermaßen - das getragen werden, was zu jedem individuell am besten passt und in dem man sich auch am wohlsten fühlt. Die diesjährige Mode lässt hierfür hervorragend viel Spielraum: Beide Geschlechter haben die Spanne zwischen der Microbademode, also dem Hauch von Nichts, bis hin zur Hot Pants, die auch „Bodyleg“ genannt wird. Die coolen Surfer-Typen greifen natürlich noch zur längeren Beinversion – müssen dafür aber die weißen Oberschenkel in Kauf nehmen. ;-)
Also, schnell schmeichelhafte Bademode besorgen und der Sommer kommt (hoffentlich!) schneller als gedacht.
Auf dass unsere Haut bald von der Sonne geküsst wird!
Ihre Doro
Quelle:
www.blush-berlin.com/web
Frühlingsgefühle im Schuh

Endlich haben wir es geschafft! Die lichtarmen und kalten Monate des Jahres sind überstanden und der Lenz steht strahlend vor der Tür. Ich meinerseits finde diese Jahreszeit einfach nur herrlich und freue mich riesig darauf bald wieder meine schönen, glatten Beine zeigen zu können und die dicken, gefütterten Winterstiefel ganz weit hinten im Schrank zu verstauen.
Neben meinen Lieblingspumps aus dem Vorjahr, soll jedoch asap etwas ganz Aktuelles und höchst Trendiges à la Schuh dazukommen - genau aus diesem Grund, machte ich mich auf die Suche nach innovativen Schuhkonzepten. Dabei stieß ich auf die Modelle der jungen New Yorker Designerin Samatha Pleet. Wie passend, dass ich genau zum richtigen Zeitpunkt noch eine Einladung für ihre deutsche Preview „Wolverine 1000 Mile Event“ in Berlin ergatterte. So konnte ich die Kollektion noch weit vor dem offiziellen Verkauf eigenhändig bzw. „eigenfüssig“ bestaunen und gleichzeitig noch persönlich mit der Designerin selbst plaudern.
Pleet, die sich als angenehm sympathisch entpuppte und trotz ihrer bescheidenen Größe eine wahre charismatische Erscheinung ist, klärte mich über ihre neue Kollektion genauer auf: In Kooperation mit der traditionsreichen Marke Wolverine, die auf Schuhe aus Pferdeleder spezialisiert ist, entwarf sie fünf Damenmodelle, die den für sie typischen Dandylook mit einer hohen Qualität vereinbaren.
Die wirklich interessante und originelle Tatsache hierbei ist, dass jeder Schuh von einer starken Frau der Vergangenheit inspiriert wurde! Vertreten sind hier die Damen Amelia Earhart (Flugpionierin), Anne Bonny (Piratin), Karen Blixen (Schriftstellerin) und das Fotomodel Evelyn Nesbit, welche sogar Inspirationsquelle für zwei Paar Schuhe war. Somit erzählt jedes Schuhmodell seine eigene Geschichte, bzw. die Geschichte einer weiblichen Legende, und ist vom Design her wunderbar klassisch und einzigartig.
Ganz besonders hat es mir der Schuh mit dem Namen „the Nesbit Boot“ angetan. Benannt nach Evelyn Nesbit – US-Fotomodel und Schauspielerin Ende des 20. Jahrhunderts. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit wurde sie zur Stilikone ihrer Zeit gekürt. Der durch sie inspirierte Schuh greift ihre Persönlichkeit und ihren Stil auf und gibt einem als Träger die Möglichkeit ähnliche, abenteuerliche Momente zu durchleben.
So spannend dieses Schuh-Konzept ist – so schade ist es auch, dass diese Kollektion nicht ideal für sonnige Frühlingstage ist, da es sich eher um typische Übergangsschuhe für den anstehenden Herbst handelt. An den mag ich aber noch überhaupt nicht denken! Stattdessen stürme ich lieber gleich die Insider-Schuhboutiquen von nebenan und versorge mich und meinen geliebten Schuhschrank mit den trendigsten und quietschbunten Plateau- und Keilabsatzpumps – die zaubern nämlich richtig gute Laune!
In diesem Sinne: Lassen Sie Samantha Pleet fleißig weiter durch Europa touren und Inspirationen für die nächste Schuhkollektion sammeln und wappnen sich für den Frühling mit Schuhen, mit denen Sie selbst Geschichte schreiben!
Sonnige Frühlingsgrüße
Ihre Doro
Quellen:
Modewoche vom 17. - 22. Januar in Berlin again!

Noch vor zehn Jahren hätte sich wohl keiner träumen lassen, dass Berlin neben Mailand, New York, Paris und London irgendwann zu den angesagten Modemetropolen gezählt werden könnte. Bis dahin ermöglichten es weder große Modelagenturen, noch das nötige Kleingeld die Bundeshauptstadt in Sachen Mode fruchtbar gedeihen zu lassen. Berlin war, wie auch übrigens heute immer noch, „arm aber unglaublich sexy”, wie Klaus Wowereit alias Wowi, Berlins beliebter Bürgermeister, zu sagen pflegt.
Genau diese Mischung macht aber Berlin für zahlreiche Jungdesigner hochinteressant und lockt sie in Scharen in die Stadt. „Hier ist einfach super viel los: Kulturell und menschlich. Man hat immer eine Inspirationsquelle, unzählige Optionen, keine Einschränkung in seinen Möglichkeiten”, meinen Juliane und Alicia, Designerinnen des jungen, aufstrebenden Modelabels Julice en Rêve, das ich exklusiv interviewen durfte.
Im Juli 2007 kam endlich der Stein der Mode konkret ins Rollen - die Fashion Week wurde nach Berlin geholt und verhalf der Stadt zum Status einer Fashioncity mit einem internationalen Widerhall. Die zu Beginn der Modewoche recht bescheidenen 19 Fashionshows mauserten sich so bis heute mit rund 60 Modeschauen zu einem echten International Fashionevent - na, wenn das mal keine Entwicklung ist!
Wie aber eigentlich so ein Modezirkus hinter dem Glamourvorhang funktioniert und wie sich vor allem die Designer auf die Fashionzeit vorbereiten, haben mir die beiden Ladies von Julice en Rêve, die übrigens den DEGEWO Gründerpreis 2011 gewonnen haben, genauer verraten.
So eine Modewoche ist für ein Label wahrlich kein Zuckerschlecken. Im Schnitt braucht man rund ein halbes Jahr um die Kollektion vorzubereiten, also genau die Zeit, die zwischen zwei Fashion Week Saisons liegt. „Es sind wahnsinnig viele Dinge zu erledigen, bevor man losstarten kann. Momentan ärgern wir uns über den Stofflieferanten, der einen ganz wichtigen Stoff nicht rechtzeitig liefert. Der bringt uns total in Verzug! Dieses Jahr präsentieren wir unsere Sachen in einem Showroom und machen keine Fashionshow, die wäre zu teuer und dafür brauchen wir Sponsoren. Immerhin machen wir bei einer Guerillaaktion mit. Da veranstalten wir auf dem Alexanderplatz und auf drei weiteren Plätzen eine Modenschau von einer Limousine aus, mit Musik und rotem Teppich. Models springen raus, laufen auf und ab, leicht improvisiert, aber der Überraschungsmoment zählt.”
Das ist eben das Tolle an Berlin zur Fashion Week, da braucht man nur mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen und kann die aktuelle Mode in Clubs, Cafés und überall auf der Straße hautnah miterleben, auch wenn man nicht von der Branche ist und offiziell im Fashionzelt mitmischen kann.
Das erklärt vermutlich auch, warum Berlin auf Facebook zur beliebtesten Stadt Europas gekürt wurde, denn - Nothing is impossible here!
In dem Sinne, polieren Sie Ihre angesagtesten High Heels und Boots und ab nach Berlin, zur 10. Fashion Week!
Direkt aus dem Herzen Berlins,
Ihre Doro
Quellen:
Welcher Hut-Typ sind Sie?

Heute standesamtlich und morgen kirchlich heiratet Monaco-Albert seine Charlene Wittstock. Noch einen Tag später ist das Finalspiel der deutschen Polomeisterschaft. Höchste Zeit, über das richtige Ouftfit nachzudenken! Wir verraten, welcher Hut zu welcher Gelegenheit passt.
Hüte sind ein fantastisches Accessoire. Modischer Hingucker oder Sonnenschutz, Style-Ansage oder praktischer Begleiter. Bleibt die eine große Frage: Welchen Hut trage ich wann?
Der Klassiker
Sie sind oft an der frischen Luft und mögen Landpartien und Picknicks? Legen Sie sich umgehend eine Strohhut-Sammlung zu: Rund geformt und in Naturfarben passen die Klassiker unter den Hut-Modellen fast immer. Praktisch: Tief sitzender Pferdeschwanz, geflochtener Zopf und offene Haare dürfen darunter hervorschauen und bleiben dennoch vor Wind und leichtem Nieselregen geschützt. Der allergrößte Pluspunkt aber ist der Sonnenschutz: Wer Hut trägt, kriegt weniger Falten.
Für Fashion Victims
Seit einigen Jahren tragen Fashion Vicitims bei Einladungen der Queen, Pferderennen und Society-Weddings diesen speziellen Kopfschmuck namens Fascinator. Diese Hingucker erkennt man an einem kunstvollen Allerlei aus Tüll, Federn, Perlen, Glitzer, Blumen und Seidenbändern. Zu den prominenten Trägerinnen der oft extravaganten Kreationen zählen u.a. Victoria Beckham und Dita von Teese. Genau das richtige, wenn Sie gern im Mode-Mittelpunkt stehen!
Glamour & Adel
Sie lieben den glamourösen Auftritt? Sie wollen nach altem Geld und guter Kinderstube aussehen? Dann gönnen Sie sich ein Wagenrad. Wagenräder zeichnen sich vor allem durch eins aus: Sie sind groß. Meist aus Stroh, sieht man sie in verschiedenen Farben, gern in Knallbonbon-Pink oder Naturfarben, dann zumeist mit viel buntem Schmuck. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt: Leuchtende Blüten (frisch aus dem Garten oder aus Seide) und individuelle Extras wie kleine Vögel, Schmetterlinge oder Früchte (alles aus dem Bastelladen) spiegeln die Kreativität der Hutträgerin wieder. Doch Vorsicht: Aufpassen, dass der Look nicht madamig wirkt! Und: Kleinen Frauen steht ein Wagenradhut nur bedingt, wobei große Frauen eher niedrige als hohe Hutköpfe vertragen.
Tuch statt Hut
Im Cabrio gilt: Besser Tuch statt Hut. Für den Grace-Kelly-Look falten Sie ein großes quadratisches Tuch (möglichst von Hermès) zum Dreieck und legen es so um den Kopf, dass noch 1-2 cm des Haaransatzes zu sehen ist. Ein Knoten unter dem Kinn ist die klassische Variante und sieht am besten au. Dazu: Sonnenbrille im Sixties-Look, ein farblich zum Tuch abgestimmter Lippenstift – und Ihr Kavalier am Steuer wird vor Stolz platzen.
Hochzeit
Weibliche Hochzeitsgäste tragen klassischerweise Hut, und zwar während der kirchlichen Trauung sowie zum anschließenden Empfang, jedoch nicht abends zum Fest. Wichtigster Grundsatz: Alle Farben sind erlaubt außer Weiß und Schwarz, wobei letzteres dennoch immer wieder zu sehen ist.
Übrigens: Das Thema „Braut mit Hut“ ist eine modische Verirrung aus den 1980ern. Nicht nachmachen.
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Barocke Verführung
Bounjour Mesdames et Monsieurs,
Lust auf einen visuellen Seitensprung? Mit einer großen Foto-Session feiert Wax in the City die Verlockungen der Barockzeit: Kokette Mätressen, edle Prinzessinnen und kapriziöse Hofdamen zeigen sich von ihrer verführerischsten Seite. Wie viel Spaß das opulente Leben bei Hofe (bzw. bei Wax the City) macht, sehen Sie auf unserer Webpage...
Schönheitsideale und Beauty-Extreme
BAROCK (ca. 17. bis beginnendes 18. Jahrhundert)
Für die fettfreien Models von heute hätte der große Rubens (1577-1640) nicht mal seine Farbpalette in die Hand genommen: Im Barock mochte man es üppig. Dralle Schenkel, wogende Dekolletes und Hintern, die den Namen verdienen, brachten die Männerwelt zum Träumen. Doch trotz der lustvollen Opulenz waren Kleider- und Haartracht – zumindest außerhalb der Schlafgemächer – wechselnden modischen Regeln unterworfen.
Die It-Girls jener Zeit kamen aus Frankreich. Ihre reizvolle Mode eroberte um 1670, mit Sonnenkönig Ludwig XIV. (1638-1715), die Schlösser und Ballsäle Europas: Um das wohlgenährte Fleisch in Form zu bringen, trug die Dame von Stand ein hübsches Dekolleté, gut drapiert mit Mieder oder Korsett aus flexiblem Fischbein. Der vorne geteilte Oberrock endete in einer Schleppe, oft aus edlem Gold- und Silberbrokat. Auch die prächtige Figur der Herren sollte optisch gestreckt werden – mit feinen Strümpfen und hohen Absatzschuhen. Eine Wissenschaft für sich war der Kopfschmuck: Während die Männer langlockige Allonge-Perücken mit Mittelscheitel bevorzugten, liebten die Damen der Gesellschaft hoch getürmte Drahthauben auf dem Kopf, die so genannte Fontange.
Im ROKOKO (ca. 1720-1780, auch „Spätbarock“) ging es noch kapriziöser zu, sollte doch "das Leben zu einem ununterbrochenen Genuss“ werden.
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Dessous-Geheimnisse: Frauen und ihre Wäsche
Schöne Dessous sind Weiblichkeit pur. Und supersexy – besonders nach dem Waxing, wenn die Haut so wahnsinnig streichelzart ist. Deshalb liegt Ihr, liebe Männer, durchaus richtig, wenn Ihr Euern Frauen ein Outfit für untendrunter schenkt: 43 Prozent freuen sich nämlich darüber und finden, dass „ein Wäscheset ein wunderschönes, persönliches Geschenk“ ist.
Das Problem: Die meisten Ladys kennen ihre BH-Größe lediglich durchs Ausprobieren – nur knapp ein Viertel hat sie mal professionell messen lassen. So macht man es den Männern nicht gerade leicht: Die berühmte „handvoll Busen“ liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Vielleicht ein Grund dafür, dass 66 Prozent aller Frauen ihre Dessous am liebsten alleine kaufen. Aufs Geld geschaut wird bei so einer Shoppingtour nicht: 100 Euro für einen einzigen BH geben viele Frauen problemlos aus (32 Prozent). Die vorherrschende Farbe ist – tata! – schwarz (36 Prozent), und fast jede Vierte Dame trägt manchmal Strapse. Eine Nachricht, über die sich die Männerwelt freuen dürfte. Allerdings würden zehn Prozent der Frauen für ein 500-Euro-Wäscheset einen Monat lang auf Sex verzichten, 13 Prozent sogar auf ihr Handy und 34 Prozent auf Schokolade.
Auch wenn Frauen selbstbewusst genug sind, beim Wäschekauf an sich zu denken (47 Prozent: „Ich will es einfach haben“), kommt spätestens dann der männliche Blick ins Spiel, wenn ein Date ansteht: 53 Prozent wollen für ihre Verabredung „verführerisch und sexy aussehen – wer weiß, wohin der Abend führt.“ Eine pragmatische Einstellung, die zumindest nicht schaden kann.
Die komplette Studie zum Runterladen unter http://www.liaison-dangereuse.com/presse
Quelle: VOGUE.COM und LIAISON-DANGEREUSE.COM Dessous-Studie 2009
Haarig: Affentheater
Wie cool ist das denn! Dass unsere tierischen Verwandten genau solche Styler sind wie wir, beweist dieses grandiose Fotoshooting mit Mimi und Simi.
Fotograf: Armin Zogbaum, www.arminzogbaum.com
Styling: Ulrike Miebach, www.ninaklein.com/ulrike
Models: Mimi und Simi, Tiermodellagentur Ekkifant

Wo geht’s hier nach Saint-Tropez? Tasche: Hermès, Sac à Main Bolide 30, Veau, Bleu Jean; Geldbörse: Prada, Modell 1 M1132; Sonnenbrille: Prada Vintage; Nagellack: Chanel, Le Vernis, Mistral, No. 517

Schon immer ein Hut-Typ. Tasche: Louis Vuitton Alma Vernis, grün

Lady mit red. Tasche: Louis Vuitton Alma Mini, Vintage

Haben wollen! Tasche: Longchamp, Lackleder rot; Schuhe: Louis Vuitton
Unsexy am Strand? „Mir doch egal“

Wenn es so heiß ist wie jetzt, hilft nur eins: Schnell an den nächsten See. Doch was, wenn die Figur weder Bikini- noch Badehosen-tauglich ist? Den meisten Deutschen ist das herzlich egal, wie jüngst eine von der „Apotheken Umschau“ in Auftrag gegebene Umfrage ergab.
Besonders die Männerwelt glänzt mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein: 81,8 Prozent behaupten, "keinerlei Hemmungen" zu haben, sich im Schwimmbad oder am Strand in Badekleidung zu zeigen. Entsprechend ist es 79 Prozent "völlig egal", wie Fremde über ihr Aussehen urteilen – "Hauptsache mir gefällt es und ich fühle mich wohl", lautet ihr Motto. Kein Wunder: Ganze 66,3 Prozent gaben an, sich selbst ebenfalls nicht dafür zu interessieren, wie andere Menschen am Strand oder im Schwimmbad aussehen.
Frauen sind da schon etwas selbstkritischer. Nur (oder immerhin noch?) 61,2 Prozent der weiblichen Befragten behaupten, in Badekleidung keine Hemmungen zu haben. Und mehr als zwei Drittel (67,7 Prozent) achten angeblich nicht auf das Urteil anderer, wenn es um ihr Aussehen geht.*
Mmmmh ... Ob das wohl alles so stimmt? Falls ja, umso besser: Sollten Sie zur sympathischen Minderheit jener Deutschen gehören, denen NICHT alles egal ist, fallen Sie wenigstens auf – ob mit Ihrem neuen sexy Bikini, den glatt enthaarten Beinen, dem wasserfesten Mascara oder dem hübschen Tuch, dass Sie auf dem Weg zur Strandbar flugs um die Hüften wickeln.
*Quelle: Repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins Apotheken Umschau, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.982 Personen ab 14 Jahren, darunter 965 Männer und 1.017 Frauen.


