Wax in the City Blog

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01.11.2010

Waxing vs. Sugaring

Wie Sie sich vorstellen können, bin ich eine Verfechterin von Körperhaarentfernung mit Warmwachs – und deshalb Fan von Wax in the City. Aber ich bin auch neugierig: Längst wollte ich mal ein Sugaring ausprobieren. Jetzt habe ich es getan. Ein Kurzbericht.

Kleiner Minuspunkt vorab: Das Sugaring-Studio hat keinen Walk-in-Service. Als ich am Dienstag anrief, standen für diese Woche nur zwei halbwegs passende Termine zur Auswahl. Am Donnerstag war es soweit: Ich wurde freundlich empfangen und in meine Kabine geführt. Dem Vergleich zum stylischen und supergepflegten Ambiente der Wax in the City-Studios konnte dieses Studio nicht standhalten, doch damit konnte ich leben.

Ich zog mich aus, bekam von der Sugaring-Frau ein Desinfektionstuch in die Hand gedrückt und musste mir damit selbst den Intimbereich desinfizieren. Anschließend stäubte sie Puder darauf, was ich ebenfalls selbst verteilen sollte. Dann ging’s los: Die Lady nahm einen Klumpen Sugar-Paste in die Hand, drückte es auf die Haut und begann, die Haare auszuzupfen. Mit kurzen ruckartigen Bewegungen arbeitete sie sich Stück für Stück vor. Dafür benutzte sie den immer gleichen Klumpen Sugar-Paste, der wie dickes zähflüssiges Kaugummi wirkt und mit jeder Benutzung zunehmend mehr Haare aufnahm. Unangenehm für mich: Während der gesamten Behandlung musste ich die Haut im Intimbereich immer wieder selbst mit den Händen spannen, damit die Sugaring-Frau ihrer Arbeit nachgehen konnte. Eine Körperhaltung, die auf Dauer doch recht ungemütlich wird...

Im Gegensatz zum Waxing mit Warmwachs, wobei stets größere Haarpartien auf einmal abgezogen werden, ist die Enthaarung mit dem Sugar-Material eher punktuell und dauert etwas länger. Zudem werden die Haare nicht gegen, sondern mit ihrer Wuchsrichtung ausgezupft, was laut der Sugaring-Dame von Vorteil sei. Bezüglich der Schmerzen konnte ich keinen Unterschied zum Warmwachs-Waxing feststellen. Deshalb entschied ich mich – anders als sonst – die Haarentfernung an den Schamlippen auszusparen. Die Vorstellung, immer nur kleine Hautflecken auf einmal zu behandeln, erschien mir unangenehmer als die Warmwachsmethode, wo mit einem Rutsch größere Haarstreifen entfernt werden. Auch die Haarentfernung der Pofalte ließen wir weg: Die Sugaring-Methode – so wurde mir mitgeteilt – dürfe man in der Pofalte nicht anwenden, weil sie dort in Bereiche vordringen könne, wo sie nicht hingehöre. Deshalb werde die Pofalte auch in diesem Studio ausschließlich mit Warmwachs behandelt.

Ein großer Minuspunkt waren die Kosten: Auf die Frage, warum der Preis so hoch sei, antwortete man mir, es läge am besseren Ergebnis. Das kann ich allerdings nicht feststellen, eher im Gegenteil: Ein paar kleine Härchen blieben stehen, schon nach wenigen Tagen kamen welche nach. Schade. Mein Fazit: Montag werde ich zu Wax in the City gehen und Schamlippen und Pofalte enthaaren lassen. Wie immer. 

 

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