Wax in the City Blog

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23.05.2011

„Das erste Mal“, Teil 3: Gesichts- und Nasenhaar-Waxing

Ja, Sie lesen richtig: Nasenhaar-Waxing. Es ist nicht so, dass ich zu den übermäßig behaarten Frauen gehöre, ich bin blond. Trotzdem muss ich regelmäßig ein paar Härchen rund um Kinn und Oberlippe wegzupfen. Alle paar Wochen taucht zudem ein besonders hartnäckiges Biest auf: Ein dickes fettes Nasenhaar, dessen borstige Spitze sich erbarmungslos Richtung Ausgang windet. Diesem Haar zu Leibe zu rücken, ist jedes Mal eine Katastrophe: Ich setzte mich vor den Spiegel, bewaffnet mit einer Pinzette. Beim ersten Versuch geht es nicht raus, durchs Ziehen fangen die Augen an zu tränen, ein krampfartiger Niesanfall setzt ein – und schließlich sind so viele Tränen geflossen, dass meine Wimperntusche das halbe Gesicht verklebte.

Als ich das letzte Mal bei Wax in the City war und zufällig mit der Depiladora auf das Thema zu sprechen kam, sagte sie ganz entspannt: „Kein Problem. Wir waxen auch Nasenhaare.“ Wie bitte? Angesichts meiner vielen traumatischen Pinzetten-Erfahrungen überkam mich die pure Angst. Immerhin hatte ich schon länger mit dem Gedanken gespielt, meine blonden Härchen an Kinn- und Oberlippe waxen zu lassen – nur so, aus Interesse. Ich lag also auf meiner Liege. Intimbereich, Beine, Achseln, alles war gemacht und ich gab mir einen Schubs: Einmal Gesichtswaxing bitte. Make-up und Puder hatte ich nicht drauf, wir konnten sofort loslegen. Nun sind ja die Gesichtshaare kürzer als 4-5 mm, wie sonst von Wax in the City empfohlen wird. Macht aber nichts, wie ich jetzt gelernt habe: Das Wachs kann ebenso gut auch kürzere Haare greifen. Die Empfehlung hat einen anderen Grund: Wenn die längsten Körperhaare 4-5 mm lang sind, sind die meistmöglichen Haare zeitgleich oberhalb der Haut – das glatte Ergebnis hält entsprechend mehrere Wochen vor. Bei kürzeren Bein- oder Schamhaaren erwischt man die vielen noch unter der Haut schlummernden Haare nicht; man müsste also schneller wiederkommen.

Doch zurück zu meinem Gesichtswaxing. Mit einem speziellen Spatel strich die Depiladora das warme Wachs rund um Kinn- und Oberlippe auf. Ein angenehmes Gefühl, ähnlich wie eine kosmetische Pflegebehandlung oder Maske. Ruckzuck wie ich es gewohnt bin, waren die Wachsstreifen auch schon weg. Ich schaute in den Spiegel und bin bis heute begeistert: Wahnsinn, wie strahlend glatt und weiblich die Gesichtshaut aussieht, so ganz ohne Störfaktoren.

Also gut: Auch die Nasenhaare sollten dran glauben. Wie schon gesagt, dort steht bei mir kein dichter Wald, aber ein paar schwarze dicke Haare fristen doch ihr unattraktives Dasein. Mit einem sehr feinen Spatel, der auch fürs Augenbrauen-Waxing benutzt wird, strich meine Depiladora das warme Wachs direkt in die Nase und zog den Wachstreifen vom Nasenloch jeweils bis auf die Oberlippe heraus (zum Abziehen). Die Wärme des Wachses breitete sich aus. Ein schneller Ruck links, ein schneller Ruck rechts, und das Ganze war auch schon vorbei. Ich war völlig verblüfft: Überhaupt kein Vergleich zu meinen schmerzhaften Pinzetten-Aktionen! Warum? Die Temperatur des Wachses, erklärte mir die Depiladora, bereitet die Haut vor, öffnet die Poren und lässt die Haare viel sanfter herausgehen. Zweiter Vorteil: Das Wachs greift jedes Haar direkt am Ansatz. Deshalb tut’s nicht weh.

Ich verließ das Studio und atmete die warme Frühlingsluft ein. Ein neues, irgendwie befreites Gefühl, so frisch und tief strömt der Atem. Ich wird’s wieder tun und kann jedem Mann nur raten: Schmeißt Eure Nasenhaartrimmer in den Müll!

Eine frische Brise wünscht

Ihre Nina :-)

13.05.2011

Mehr Zeit für mich! Zeitmanagement: 5 Tipps für den Alltag

Weniger Stress, mehr Freizeit? Traumhaft! Leider sieht die Realität oft anders aus: Überstunden im Job, Termine über Termine – und dann auch noch so sexy aussehen wie die Business-Ladys auf der aktuellen Wax in the City-Webpage...

Einzige Lösung: Das richtige Zeitmanagement. Hier meine ganz persönlichen Lieblingstricks für mehr Zeit zum Entspannen:

1. Vorsicht, der Terminkalender lügt!

Die meisten Zeiten stehen nicht drin: Fast alle Menschen schreiben nur Meetings, Besuche und Verabredungen in ihre Terminkalender, vergessen jedoch die Zeit, die sie für ihre tatsächlich Arbeit brauchen, etwa Post erledigen, Emails beantworten, Telefonbesprechungen etc.

Tipp vom Experten: „Erfassen Sie für Ihr Zeitmanagement ehrlich, wie lange Sie für Ihre typischen Tätigkeiten benötigen. Beispiel: 1 Seite Bericht verfassen = 40 Minuten; 1 Menschen anrufen und ihn zu einer Aufgabe motivieren = 15 Minuten. Nehmen Sie als Grundlage nicht die Glücksfälle, bei denen alles optimal lief, sondern den durchschnittlichen Normalfall. Durch Multiplikation der ermittelten Werte erhalten Sie realistische Angaben. Und rechnen Sie noch einmal 20 Prozent dazu für Unvorhergesehenes (Oma ruft an, Kopierer geht kaputt). Behandeln Sie diese Zeiten wie einen „richtigen" Termin, also eine Sitzung oder einen Besuch. Wer Aufgaben-Zeiten leichtfertig für andere Tätigkeiten vergibt, muss unweigerlich abends und am Wochenende arbeiten.“*

2. Zeitfresser Nummer eins: Emails!

Ständig seine Emails zu checken ist ein Riesenzeitfresser. Der Grund: Durch kurzes Mail-Öffnen, -Lesen und -Antworten unterbricht man die Arbeit, an der man gerade sitzt. Jede Unterbrechung bedeutet, dass man sich anschließend wieder neu in sein eigentliches Thema eindenken muss. Die vielen kleinen Zeitfresser, die sich aus den ständigen Email-Checks ergeben, wachsen leicht auf eine Stunde am Tag an. Bester Trick: Die automatische Benachrichtigung Ihres Posteingangs deaktivieren und nur zu 2-3 festgelegten Zeiten am Tag (etwa morgens, mittags, abends) Mails bearbeiten. Maximal 30 Minuten pro Email-Phase sollten reichen. Der Zeitspar-Sofort-Effekt ist absolut verblüffend!**

3. Fernseher raus

Garantie für mehr Quality-Time: Weg mit dem Fernseher! Laut wikibooks.org verbringt der Mensch rund 12 Jahre seines Lebens vor der Flimmerkiste. Das ist genauso lange, wie er mit reden beschäftigt ist!!! Küssen tut er sogar nur zwei Wochen seines gesamten Lebens... Ein Riesenfehler.***


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