Wax in the City Blog

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22.07.2011

Waxing ist nicht gleich Waxing! Ein Erfahrungsbericht

Wie Ihnen bestimmt aufgefallen ist, schießen seit einiger Zeit unzählige Waxingstudios aus dem Boden. Kaltwachs oder Warmwachs, mit Vliesstreifen oder ohne, Sugaring oder Epilierer – wer, bitte, blickt da noch durch?

Doch Vorsicht: Waxing ist nicht gleich Waxing! Ich habe verschiedene Methoden unter die Lupe genommen. Hier nun mein Erfahrungsbericht:

Warmwachs ohne Vliesstreifen

Ob Sie es glauben oder nicht: Bereits Kleopatra hat sich mit warmem Bienenwachs die Haare entfernt – ganz ohne Vliesstreifen. Seit Jahrtausenden gilt diese Methode als traditionelle Art der Haarentfernung. In vielen Ländern – beispielsweise in Brasilien, dem Mutterland des modernen Waxings – wird sie bevorzugt angewandt, weil sie am effektivsten, hygienischsten und hautschonendsten ist.

Wax in the City war 2005 die erste reine Waxingstudiokette, die diese Methode nach Deutschland geholt und sogar verbessert hat: Das von Wax in the City selbst entwickelte Warmwachs besteht auf hochwertiger Bienenwachsbasis. Die Rezeptur unterliegt neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist natürlich streng geheim.

Im ersten Schritt wird die flüssige Wachsmasse großzügig aufgetragen und umschließt dabei jedes einzelne Härchen. Aufgrund der exakt temperierten Wärme öffnen sich die Poren der Haut, so dass die Haare angenehm leicht herausgehen. Wenn das Wachs abgekühlt ist, zieht die Depiladora es ruckzuck in großen Bahnen ab – und alle Härchen sind weg.

Enorm wichtig ist die Ausbildung der Depiladora: Jede Körperpartie und Haarwuchsrichtung verlangt eine eigene Behandlungsweise. Darum bildet Wax in the City sämtliche Mitarbeiterinnen professionell im hauseigenen Schulungszentrum aus.

Fazit: Nur wenn Wachsqualität, Wachstemperatur und das Profi-Handwerk der Depiladora zusammenspielen, ist das Ergebnis so samtweich und lang anhaltend, wie wir es von Wax in the City gewohnt sind.

Warmwachs-Roller und Vliesstreifen

Diese Methode ist in Deutschland weit verbreitet und kommt in vielen Kosmetikstudios zum Einsatz. Doch sie hat zwei große Nachteile:

1. Die Warmwachs-Roller werden oftmals nicht einmalig, sondern bei verschiedenen Kunden wiederverwendet. Was mich irritiert ist die Vorstellung, dass dies ein wunderbares Milieu für Bakterien jeglicher Art bietet!

2. Aus dem Roller fließt in der Regel nur eine geringe Menge Wachs. Und dann muss auch noch schnell ein Vliesstreifen drauf, mit dessen Hilfe Wachs und Haare gleichermaßen entfernt werden sollen.

Fazit: Diese Art des Waxings dauert länger (Vliesstreifen für Vliesstreifen muss rauf und wieder runter) und ist weniger gründlich. Warum? Anders als die pure dickflüssige Wachsmasse schließen die dünne Wachsschicht aus dem Roller und der aufgedrückte Vliesstreifen die Haare nicht unmittelbar ein. So kommt es schnell zu abgebrochenen Härchen und das Waxing-Ergebnis hält weniger lange vor.

Sugaring

Auch das „Sugaring“ oder „Zuckern“ ist eine traditionelle und erfolgreiche Methode der Haarentfernung. Es gilt als besonders schonend, was ich jedoch nicht bestätigen kann: Ein Klumpen aus zäher Zuckermasse wird Stück für Stück auf die Haut gedrückt und nimmt dabei die Härchen mit. Weil jedoch mit jedem Aufdrücken des Zuckerklumpens nur eine sehr kleine Hautpartie behandelt wird, dauert der Vorgang meist länger und ist deshalb unangenehmer.

Fazit: Das Ergebnis ist gut. Jedoch sollten auch beim Sugarn die Haare – anders als gelegentlich propagiert – mindestens vier bis fünf Millimeter lang sein. Sonst sprießen die Härchen, die unter der Hautoberfläche schlummern, zu schell nach und die Haut bleibt nur kurzfristig glatt. Nachteil: Während der Behandlung nimmt die Zuckermasse mehr und mehr Haare auf, was mit der Zeit ziemlich ekelig aussieht.


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01.07.2011

Welcher Hut-Typ sind Sie?

Heute standesamtlich und morgen kirchlich heiratet Monaco-Albert seine Charlene Wittstock. Noch einen Tag später ist das Finalspiel der deutschen Polomeisterschaft. Höchste Zeit, über das richtige Ouftfit nachzudenken! Wir verraten, welcher Hut zu welcher Gelegenheit passt.

Hüte sind ein fantastisches Accessoire. Modischer Hingucker oder Sonnenschutz, Style-Ansage oder praktischer Begleiter. Bleibt die eine große Frage: Welchen Hut trage ich wann?

Der Klassiker

Sie sind oft an der frischen Luft und mögen Landpartien und Picknicks? Legen Sie sich umgehend eine Strohhut-Sammlung zu: Rund geformt und in Naturfarben passen die Klassiker unter den Hut-Modellen fast immer. Praktisch: Tief sitzender Pferdeschwanz, geflochtener Zopf und offene Haare dürfen darunter hervorschauen und bleiben dennoch vor Wind und leichtem Nieselregen geschützt. Der allergrößte Pluspunkt aber ist der Sonnenschutz: Wer Hut trägt, kriegt weniger Falten.

Für Fashion Victims

Seit einigen Jahren tragen Fashion Vicitims bei Einladungen der Queen, Pferderennen und Society-Weddings diesen speziellen Kopfschmuck namens Fascinator. Diese Hingucker erkennt man an einem kunstvollen Allerlei aus Tüll, Federn, Perlen, Glitzer, Blumen und Seidenbändern. Zu den prominenten Trägerinnen der oft extravaganten Kreationen zählen u.a. Victoria Beckham und Dita von Teese. Genau das richtige, wenn Sie gern im Mode-Mittelpunkt stehen!

Glamour & Adel

Sie lieben den glamourösen Auftritt? Sie wollen nach altem Geld und guter Kinderstube aussehen? Dann gönnen Sie sich ein Wagenrad. Wagenräder zeichnen sich vor allem durch eins aus: Sie sind groß. Meist aus Stroh, sieht man sie in verschiedenen Farben, gern in Knallbonbon-Pink oder Naturfarben, dann zumeist mit viel buntem Schmuck. Der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt: Leuchtende Blüten (frisch aus dem Garten oder aus Seide) und individuelle Extras wie kleine Vögel, Schmetterlinge oder Früchte (alles aus dem Bastelladen) spiegeln die Kreativität der Hutträgerin wieder. Doch Vorsicht: Aufpassen, dass der Look nicht madamig wirkt! Und: Kleinen Frauen steht ein Wagenradhut nur bedingt, wobei große Frauen eher niedrige als hohe Hutköpfe vertragen.

Tuch statt Hut

Im Cabrio gilt: Besser Tuch statt Hut. Für den Grace-Kelly-Look falten Sie ein großes quadratisches Tuch (möglichst von Hermès) zum Dreieck und legen es so um den Kopf, dass noch 1-2 cm des Haaransatzes zu sehen ist. Ein Knoten unter dem Kinn ist die klassische Variante und sieht am besten au. Dazu: Sonnenbrille im Sixties-Look, ein farblich zum Tuch abgestimmter Lippenstift – und Ihr Kavalier am Steuer wird vor Stolz platzen. 

Hochzeit

Weibliche Hochzeitsgäste tragen klassischerweise Hut, und zwar während der kirchlichen Trauung sowie zum anschließenden Empfang, jedoch nicht abends zum Fest. Wichtigster Grundsatz: Alle Farben sind erlaubt außer Weiß und Schwarz, wobei letzteres dennoch immer wieder zu sehen ist.

Übrigens: Das Thema „Braut mit Hut“ ist eine modische Verirrung aus den 1980ern. Nicht nachmachen.


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20.03.2013 10:07
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