Currently the posts are filtered by: January 1
Reset this filter to see all posts.
Modewoche vom 17. - 22. Januar in Berlin again!

Noch vor zehn Jahren hätte sich wohl keiner träumen lassen, dass Berlin neben Mailand, New York, Paris und London irgendwann zu den angesagten Modemetropolen gezählt werden könnte. Bis dahin ermöglichten es weder große Modelagenturen, noch das nötige Kleingeld die Bundeshauptstadt in Sachen Mode fruchtbar gedeihen zu lassen. Berlin war, wie auch übrigens heute immer noch, „arm aber unglaublich sexy”, wie Klaus Wowereit alias Wowi, Berlins beliebter Bürgermeister, zu sagen pflegt.
Genau diese Mischung macht aber Berlin für zahlreiche Jungdesigner hochinteressant und lockt sie in Scharen in die Stadt. „Hier ist einfach super viel los: Kulturell und menschlich. Man hat immer eine Inspirationsquelle, unzählige Optionen, keine Einschränkung in seinen Möglichkeiten”, meinen Juliane und Alicia, Designerinnen des jungen, aufstrebenden Modelabels Julice en Rêve, das ich exklusiv interviewen durfte.
Im Juli 2007 kam endlich der Stein der Mode konkret ins Rollen - die Fashion Week wurde nach Berlin geholt und verhalf der Stadt zum Status einer Fashioncity mit einem internationalen Widerhall. Die zu Beginn der Modewoche recht bescheidenen 19 Fashionshows mauserten sich so bis heute mit rund 60 Modeschauen zu einem echten International Fashionevent - na, wenn das mal keine Entwicklung ist!
Wie aber eigentlich so ein Modezirkus hinter dem Glamourvorhang funktioniert und wie sich vor allem die Designer auf die Fashionzeit vorbereiten, haben mir die beiden Ladies von Julice en Rêve, die übrigens den DEGEWO Gründerpreis 2011 gewonnen haben, genauer verraten.
So eine Modewoche ist für ein Label wahrlich kein Zuckerschlecken. Im Schnitt braucht man rund ein halbes Jahr um die Kollektion vorzubereiten, also genau die Zeit, die zwischen zwei Fashion Week Saisons liegt. „Es sind wahnsinnig viele Dinge zu erledigen, bevor man losstarten kann. Momentan ärgern wir uns über den Stofflieferanten, der einen ganz wichtigen Stoff nicht rechtzeitig liefert. Der bringt uns total in Verzug! Dieses Jahr präsentieren wir unsere Sachen in einem Showroom und machen keine Fashionshow, die wäre zu teuer und dafür brauchen wir Sponsoren. Immerhin machen wir bei einer Guerillaaktion mit. Da veranstalten wir auf dem Alexanderplatz und auf drei weiteren Plätzen eine Modenschau von einer Limousine aus, mit Musik und rotem Teppich. Models springen raus, laufen auf und ab, leicht improvisiert, aber der Überraschungsmoment zählt.”
Das ist eben das Tolle an Berlin zur Fashion Week, da braucht man nur mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen und kann die aktuelle Mode in Clubs, Cafés und überall auf der Straße hautnah miterleben, auch wenn man nicht von der Branche ist und offiziell im Fashionzelt mitmischen kann.
Das erklärt vermutlich auch, warum Berlin auf Facebook zur beliebtesten Stadt Europas gekürt wurde, denn - Nothing is impossible here!
In dem Sinne, polieren Sie Ihre angesagtesten High Heels und Boots und ab nach Berlin, zur 10. Fashion Week!
Direkt aus dem Herzen Berlins,
Ihre Doro
Quellen:
Beauty- und Gesundheitstrend: Kältekammer

Liebe Wax in the City-Freunde,
falls sich angesichts lauer Temperaturen keine rechte Winterstimmung einstellt, haben wir einen Tipp parat: Meine Kollegin ist während ihrer USA-Reise auf einen Beautytrend gestoßen, der Sie garantiert ins Frösteln bringt. Die coole High-Tec-Waffe nennt sich „Cryotherapy“* oder „Kältekammer“ und funktioniert so: Mit eisigen Temperaturen zwischen -120 und -160 Grad Celsius wird die Außentemperatur der Haut mittels in Gas umgewandeltem flüssigen Stickstoff für maximal 3 Minuten auf bis zu Null Grad (!!!) heruntergekühlt. Lediglich mit Baumwollsocken, Unterwäsche und Handschuhen bekleidet, ist der professionell überwachte Kühlschrank-Besuch eine echte Mutprobe. Doch die lohnt sich: In den Stunden nach der Behandlung verliert man angeblich bis zu 800 Kalorien, weil der Körper wie verrückt Hitze produziert. Außerdem werden Cellulitis, Schlafstörungen und rheumatischen Erkrankungen verringert, das Immunsystem gestärkt, und – wie eine Studie unter Sportlern ergab** – sogar die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert. Für das Schockfrost-Gefühl entschädigen die freigesetzten Endorphine. Soll sogar gegen Depressionen helfen und die Libido steigern. Na bitte.
Allerdings ist Durchhaltevermögen gefragt, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Die ersten zehn Treatments sollten rund drei Mal wöchentlich erfolgen, danach reicht eine Behandlung im Wochenrhythmus. Zur Info: Kriosaunas gibt es auch im deutschsprachigen Raum. Einfach bei Google eingeben, und mit etwas Glück ein Profi-Studio in Ihrer Nähe finden.
PS.: All zu günstig ist der Spaß zwar nicht, aber ein Erlebnis alle mal. Und wem das alles zu winterlich ist – bei Wax in the City gibt’s herrlich warmes Wachs auf der Haut. ;-)
Herzlich,
Ihre rundum aufgetaute Nina
Quellen:
*www.cryohealthcare.com
**http://www.fitforfun.de/sport/fit-test/kaeltekammer-eiskaltes-doping_aid_6775.html
