Currently the posts are filtered by: February 1
Reset this filter to see all posts.
Neue Parfümdimension - Die Macht des Geruchs

Tausende und Abertausende von Gerüchen umschwirren tagtäglich unsere hochsensible Nase. Die meisten Düfte gleiten unbewusst an uns vorbei, doch es gibt auch die besonders einprägsamen, wie z. B. der holzige Duft des feuchten Waldes, oder die wohlduftenden, ofenfrischen Brötchen des Bäckers von nebenan. Bedauerlicherweise können sich aber auch die als weit weniger angenehm empfundenen Düfte noch wochenlang penetrant in unserem Geruchsgedächtnis einprägen (mir hat es der Geruch von Selbstbräuner angetan – puh!). Fakt ist, dass die meisten Geruchsnoten zwar ähnliche Assoziationen in uns hervorrufen können, diese aber interessanterweise von jedem individuell wahrgenommen werden. Für den einen riecht der Duft von Kokos daher wohlmöglich wunderbar, für den anderen grenzt er fast schon an Belästigung des olfaktorischen Sinnesorgans!
Doch nicht nur unsere Umwelt ist ein großes Sammelsurium der Gerüche. Auch wir tragen einen markanten und individuellen „Geruchsstempel“, der bereits bei der Geburt genetisch festgelegt und als Körperduft bezeichnet wird. Vermehrter Körpergeruch, in dem Fall der Schweiß, wird jedoch in den meisten Fällen als ein unangenehmer Geruch aufgefasst und daher gerne mit Deos, intensiver Körperpflege und auch mit drastischeren Mitteln wie dem Weglasern von Schweißdrüsen dermatologisch bekämpft. Jetzt soll damit aber Schluss sein. Während Parfums bis zum 20. Jahrhundert meist tierischen bzw. pflanzlichen Ursprungs waren, könnte ganz bald schon der eigene Schweiß die neuste Trenderscheinung werden: "Schlucke mich und werde begehrenswert"- mit dieser oder ähnlicher Aussage könnten die Macher von „The Swallowable Parfum“ in naher Zukunft ihre Werbetrommel rühren. Grund: Die Künstlerin Lucy McRae und der Synthetik-Biologe Sheref Mansy aus Amsterdam haben nämlich eine innovative Pille mit Duftmolekülen entwickelt, die nach der Einnahme den eigenen Körpergeruch, durch das Ausschwitzen über die Hautoberfläche in einen einzigartigen Duft verwandeln soll.
Parfüm zum Schlucken?
Ja! Das gibt es nur leider noch nicht auf dem Markt. Es wäre aber sicherlich interessant zu erfahren, ob etwa derjenige der viel schwitzt automatisch anziehender wird, nachdem er die Tablette eingenommen hat. Das käme „Vielschwitzern“ doch sehr entgegen. Auf jeden Fall aber soll die Stärke des durch die Duftpille verursachten Duftes von unterschiedlichen Faktoren, wie z. B. der Außentemperatur, dem Stress und der sexuellen Erregung, abhängen.
Düfte à la Eigenkreation: Wer sich bei der Parfümwahl jedoch nie richtig entscheiden kann und das Parfüm zum Schlucken für ihn doch zu sehr nach Science Fiction klingt, der kann bei der Herstellung eines Parfüms selbst Hand anlegen und sein Lieblingsduft kreieren.
Ganz nach dem Prinzip „Selbst ist die Frau bzw. der Mann“, kann man in speziellen Parfümgeschäften, oder auch auf Internetportalen seine individuelle Duftkreation entstehen lassen. Diese sind dann ganz sicher einzigartig und betonen ganz ohne Duftpille Ihre Schokoladenduftseite.
Für welche Duftnote man sich auch immer entscheidet, es kommt meistens auf die richtige Dosis an - und weniger kann oft mehr sein.
Wohlriechende Grüße aus einer zarten Duftwolke
Ihre Doro
Quellen:
http://schaufenster.diepresse.com/home/beauty/parfum/704136/Parfum-zum-Schlucken
Schöne Menschen haben es leichter
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land...? Bereits im Kindesalter haben wir eine Affinität zur äußeren Schönheit. Und spätestens im Erwachsenalter kommt man ums Thema „Aussehen“ nicht herum: Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an? Wie style ich meine Frisur fürs Date? Wie sehe ich in jeder möglichen Lebenslage möglichst vorteilhaft aus?
Alles Quatsch, werden viele von Ihnen jetzt sagen: Wahre Schönheit kommt schließlich von innen. Und es stimmt sogar – wer strahlt und glücklich ist, sendet positive Energien aus und wirkt automatisch attraktiver.
Doch damit ist das Thema nicht erledigt. Forscher und Wissenschaftler wollen regelmäßig beweisen, dass äußere Schönheit mehr ist als eine subjektive Einbildung: „Schönheit ist kein bloßer Luxus, sondern ein fundamentales Lebensprinzip“, schreibt etwa Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf in seinem Buch „Der Ursprung der Schönheit“. Zahlreiche Studien ergeben, dass schönere Menschen es im Leben und in der Gesellschaft leichter haben: In der Schule, im Job, im Ausland, bei Auseinandersetzungen und sogar in der Liebe. Auch wenn nicht alle schönen Menschen stets die besseren Jobs und besseren Partner ergattern, haben sie insgesamt mehr Möglichkeiten als ihre weniger hübschen Artgenossen. Warum das so ist? Schöne Menschen, heißt es, besäßen einen entscheidenden Vorteil: Sie werden im ersten Moment für selbstbewusster, sympathischer, erfolgreicher und intelligenter gehalten.
Gerade in der Liebe und in sexueller Hinsicht profitieren schöne Menschen von ihrem Aussehen, glaubt auch Autorin Nancy Etcoff: „Schönheit ist ein Vorteil für Männer wie auch für Frauen, wobei das Ausmaß bei Frauen größer ist. Besonders Männer halten schöne Frauen für sexuell aktiver, besser und selbstsicherer, wohingegen Frauen diese Vermutung nicht allein über das Äußerliche aufstellen.“ Dennoch: Auch Frauen fühlen sich in der Nähe von schönen Menschen aufgewertet. Schwierig wird es immer dann, wenn jemand überzeugt ist, dass gutes Aussehen alleine glücklich macht. Das stimmt natürlich nicht. Gerade bei Jüngeren kann diese Fehlannahme zu schweren Erkrankungen wie Essstörungen und Depressionen führen.
In meinem eigenen Freundeskreis gibt es eine Menge attraktiver Singles. Dass sie es wirklich leichter haben im Leben, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Viele von ihnen machen es sich selbst schwer, weil sie ständig beweisen wollen, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern ihren Erfolg im Beruf harter Arbeit zu verdanken haben, statt einem hübschen Augenaufschlag. Ich persönlich halte es deshalb mit dem Evolutionsbiologen Josef H. Reichholf, der die menschliche Schönheit in die Kategorie „unverständlicher Luxus“ einordnet. Meine Großmutter war offenbar derselben Meinung: „Wen auch immer du liebst, er ist der Schönste".
In diesem Sinne: Auf die Liebe und happy Valentine’s Day!
Eure Nina
Quellen:
Nancy Etcoff, Survival of the Prettiest – the Science of Beauty, 1999.
Josef H. Reichholf, der Ursprung der Schönheit, 2011.
www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13418959/Schoene-Menschen-sind-klar-im-Vorteil.html
Nackt und heiß, bitte! Das kleine Sauna-Einmaleins + die häufigsten Sauna-Irrtümer

Kürzlich in der Sauna musste ich mal wieder feststellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die auf gnadenlose Vollbehaarung stehen. Das sollte uns jedoch nicht abschrecken: In Sachen Gesundheit und Beauty ist die Sauna nämlich ein wahres Spa-Genie. Der Körper wird gereinigt, das Immunsystem gestärkt und die Haut ganz nebenbei strahlend schön. Genau das Richtige, um entspannt durch die kalten Tage zu kommen – wenn man ein paar einfache Grundregeln kennt.
Martina Frenzel, Sauna-Expertin und Chefredakteurin des Wellness-Magazins „heiss+kalt“, hat mir erzählt, was man als Anfänger wissen sollte und mich über die häufigsten Sauna-Irrtümer aufgeklärt (sh. unten).
Die Grundregeln
+Ja, es stimmt: In der Sauna ist man nackt. Ein großes Badetuch zum Draufsetzen reicht völlig – auch Badelatschen bleiben draußen.
+ Vor dem Saunieren duschen und gut abtrocknen; auf Cremes und Deo verzichten.
+ Das Ziel: Pro Saunagang sollte die Körperinnentemperatur um rund ein Grad erhöht werden. Ob man dafür einige Minuten in die 100-Grad-Sauna geht oder eine halbe Stunde in die 65-Grad-Sauna, ist Geschmackssache.
+ Auf die zweite oder dritte Sitzbank setzen oder legen, die Beine möglichst auf Sitzbankhöhe. Wem es dort zu heiß wird, einfach auf die untere Sitzbank wechseln.
+ Achten Sie darauf, was Ihnen Ihr Körper sagt und vertrauen Sie auf Ihr Gefühl: Eine Faustformel für die Verweildauer in der Sauna gibt es nicht. Wichtig: Bei den ersten Anzeichen von Schwindel oder Unwohlsein sofort raus an die Luft!
+ Entscheidend für den Gesundheitseffekt des Saunabads ist der ausgewogene Wechsel zwischen heiß und kalt. Wichtigster Tipp: Die Abkühlphase soll mindestens so lange dauern wie die Wärmephase.
+ Zum Abkühlen empfiehlt sich leichte Bewegung an der frischen Luft, der Körper braucht Sauerstoff. Dann ein Schlauchguss, herzfern beginnend und langsam zum Herzen hin, und zum Schluss ein kurzes Abtauchen ins kalte Tauchbecken. Wer unter hohem Blutdruck leidet, verzichtet aufs Tauchbecken.
+ Nach dem Abkühlen ist Ausruhen angesagt: Entspannt hinlegen und zum Beispiel ein warmes Fußbad genießen.
+ Um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, zwischen den Saunagängen reichlich Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
+ Saunieren ist kein Leistungsport! Maximal drei Saunagänge innerhalb eines Tages reichen völlig.
+ Gesundheitstipp im Winter: Sobald sich eine leichte Erkältung ankündigt, kann man mit einem Saunabesuch gegensteuern. Wen es bereits voll erwischt hat, muss auf die Sauna verzichten, bis der Infekt abgeklungen ist.
[more]

