Wax in the City Blog

18.04.2012

Pack die Badehose ein!

Zugegeben, bis zur richtig knackigen Sonnenbräune ist es noch etwas hin. Aber um rechtzeitig eine vernünftig Strandfigur abzugeben, sollte man sich so langsam doch schon für die anstehende Badesaison wappnen. Aus diesem Anlass begann ich mit der Bestandsaufnahme meiner vorhandenen Badebekleidung und musste feststellen, dass ich eigentlich gar nicht genau weiß, was in dieser Saison noch salonfähig ist und was sorglos in der Altkleidersammlung landen könnte. Badeanzug oder Bikini? Mit Mustern oder ohne? Schlicht oder mit Schnürungen und Glitzerdetails? Hmm…

Jetzt auf die Schnelle alle Zeitschriften und Kataloge nach den neuesten Badetrends durchzublättern, erschien mir irgendwie nicht ausreichend. Auch die großen Warenhäuser bieten einem eher die Qual der Wahl. Ich wollte es schon genauer wissen und machte mich auf den Weg in einen bezaubernden Dessousladen im Herzen Berlins – „Blush“. Wie gut, dass ich dabei auch gleich die Inhaberin, Claudia Kleinert traf, die mich über die absoluten Saisontrends in puncto Bademode aufklärte: „Das Schöne ist, dass es aktuell gar keine streng festgelegte Richtung bezüglich des Designs gibt. Teilweise erinnern die Bikinis jedoch an die 60er bzw. 70er Jahre. Heutzutage sind diese jedoch deutlich zeitgemäßer designt und auch bei der Stoffwahl wurde qualitativ nachgebessert.“ Zwar mögen die Bademoden auch früher schon echte Hingucker gewesen sein, waren jedoch oft stark gepolstert und gestützt und daher sicherlich auch unbequem zu tragen.  

Mein persönlicher Bademode-Trend dieses Sommers war zuletzt in den 80ern ein Muss: Der Bandeau Bikini. „Bandeau“ kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie „Stirnband“. Natürlich soll man sich jetzt kein Stirnband um die Brust schnallen - er gilt eher als der Allgemeinbegriff für die schlauchige Form des Bikinis.

Farbtechnisch stachen mir strahlende Farben wie kräftiges Orange, Pink oder Neongelb sofort ins Auge. Aber auch Punkte, Streifen, Fantasiemuster sowie aufgenähte Pailletten und gehäkelte Bikinis sind definitiv hoch im Kurs! Die ganz Mutigen tragen sogar zwei nicht aufeinander abgestimmte Bikiniteile zusammen – also beispielsweise ein rotes Bikini-Top und ein marine-gestreiftes Bikini-Höschen.

Die Herren müssen bei der Badehose gar nicht erst wild kombinieren. Im großen Ganzen gelten auch für sie diesen Sommer ähnliche Regeln: Es dürfen knallige Farben - hier wieder Orange, Gelb oder Rot - getragen werden. Jedoch dominieren, wie eigentlich jedes Jahr, die Klassiker Navi, Schwarz oder einfach nur Khakigrün. Also: same same but different!

Bei den Schnitten sollte natürlich - das gilt jetzt für beide Geschlechter gleichermaßen - das getragen werden, was zu jedem individuell am besten passt und in dem man sich auch am wohlsten fühlt. Die diesjährige Mode lässt hierfür hervorragend viel Spielraum: Beide Geschlechter haben die Spanne zwischen der Microbademode, also dem Hauch von Nichts, bis hin zur Hot Pants, die auch „Bodyleg“ genannt wird. Die coolen Surfer-Typen greifen natürlich noch zur längeren Beinversion – müssen dafür aber die weißen Oberschenkel in Kauf nehmen. ;-)

Also, schnell schmeichelhafte Bademode besorgen und der Sommer kommt (hoffentlich!) schneller als gedacht.

Auf dass unsere Haut bald von der Sonne geküsst wird!

Ihre Doro

 

Quelle:

www.blush-berlin.com/web

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