Was die alles kann! Das Geheimnis der Aloe Vera-Pflanze

Als ich gestern bei Wax in the City war, habe ich mir mal wieder ein Fläschchen Aloe Vera-Gel gegönnt (super für die Hautpflege zuhause). Heute Morgen gab es einen Aloe Vera-Joghurt zum Frühstück und mein neuer Badeschaum ist – Sie ahnen es – ebenfalls mit Aloe Vera angereichert. Während ich mich über so viel Einsatzfähigkeit freue, erfahre ich, dass einige Indianerstämme die Aloe Vera zu den 16 „heiligen Pflanzen“ zählen, dass ihre Stacheln im antiken China als Götter-Nägel verehrt wurden und die Amerikaner sie als „stummer Heiler“ bezeichnen. Es muss wohl etwas dran sein am Alleskönner Aloe Vera. Worin also liegt das Geheimnis?
Auch wenn die Aloe Vera-Pflanze wie ein unscheinbarer Kaktus aussieht, gehört sie zur Familie der Liliengewächse: Über 300 verschiedene Inhaltsstoffe soll sie verfügen – Ihre Fans bezeichnen sie deshalb als „größte Apotheke der Welt“ oder gleich als „Kaiserin unter den Heilpflanzen“. Seit Jahrtausenden sprechen Gelehrte, Ärzte und Mönche der anspruchslosen Wüstenpflanze eine heilende Wirkung zu: Das Spektrum reicht von der inneren Anwendung, speziell bei Magen-Darm-Beschwerden, bis hin zur Wundheilung und kosmetischen Hautpflege. Die alten Römer sollen sogar das wohlriechende Aloe-Holz gekaut haben – für einen besseren Atem...
Das Geheimnis der Aloe Vera liegt in ihrem Inneren: Hauptsächlich zwei Substanzen werden daraus gewonnen, der Milchsaft und das Aloe-Gel. Klar, dass Kleopatra - wie immer, wenn’s um Schönheit geht - ganz vorne dabei war und mit frischer Aloe Vera ihre Haut eincremte. Auch bei Hautverletzungen, beispielsweise Brandwunden, kommt das kleine Naturwunder seit Ewigkeiten zum Einsatz. Doch in frischem Zustand ist es ist nur kurzzeitig haltbar: In den 1960er Jahren gelang es endlich, Stabilisatoren zu entwickeln, die der Aloe Vera ihren Triumphzug in die kommerzielle Kosmetikwelt ebneten.
So gerät angesichts des grünen Schönmachers selbst die sonst eher zurückhaltende „Apotheken-Umschau“ ins Schwärmen: Die „stacheligen Blätter“ der Aloe Vera könnten „lange Zeit Wasser speichern – und diese Fähigkeit überträgt ihr Saft auf die Haut. Er spendet ihr extra Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass diese länger in den Zellen bleibt. Zusätzlich werden Stoffwechsel und Durchblutung angeregt, die Haut sieht glatt und rosig aus.“ Mit anderen Worten: Ein Allroundtalent.
Tipp für den Hausgebrauch: Es gibt zahlreiche verschiedene Aloe-Arten auf der Welt, von denen vor allem die Aloe Vera (offiziell: Aloe vera/barbadensis) verwendet wird. Ursprünglich in tropischen und subtropischen Regionen beheimatet, wächst sie bei uns auf der Fensterbank oder im Garten, doch unter 8 Grad wird es ihr zu kalt.
Wer eine Pflanze zu Hause hat, probiert einfach mal aus, was sie kann: Dafür ein Blatt in der Mitte durchschneiden und mit der Innenseite beispielsweise über einen Sonnenbrand oder über andere trockene Körperstellen streichen. Soll sogar gegen Augenringe helfen! Wer dann noch in der nächsten Eisdiele eine Kugel Aloe Vera-Eis bestellt, ist bestens versorgt. :-)
Aloe,
Ihre Nina
Quellen:
www.apotheken-umschau.de/Suche/Suchergebnisse-Suche-3137.html
www.wecarelife.at/gesundheit-medizin/aloe-vera/die-echte-wahre-aloe/
www.fitundgesund.at/heilpflanzen-heilkraeuter/aloe-vera-die-koenigin-der-heilpflanzen.933.htm
www.naturheilkunde-online.de/naturheilkunde/fachartikel/aloevera.html
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