Hilfe, graue (Scham-)Haare!

Als ich mit 30 mein erstes graues Haar auf dem Kopf entdeckte, überbekam mich die nackte Panik. Einzige Lösung: Pinzette her und weg damit. Dass für jedes rausgezupfte Haar sieben neue nachwachsen, ist natürlich ein Ammenmärchen. Mit dem Alter erscheinen nun mal immer mehr der grauen Dinger auf unserem Kopf. Und weil die meisten Frauen – im Gegensatz zu Grau-Gott Clooney – lieber darauf verzichten würden, wird gefärbt und getönt, was die Haare aushalten.
Bleibt die Frage, woher unsere grauen Haare überhaupt kommen. Wie Forscher herausgefunden haben, ist Wasserstoffperoxid schuld (genau jene Substanz, die auch als Blondiermittel zum Einsatz kommt). Dummerweise produziert unser eigener Körper ständig kleine Mengen davon. Doch während das körpereigene Wasserstoffperoxid in jungen Jahren problemlos abgebaut wird, kommt der Abbau-Mechanismus im Alter nicht mehr hinterher. Das bekannte Resultat: Die Haare werden allmählich grau oder sogar weiß.* Und, Sie können es sich denken: Was für die Haare auf dem Kopf gilt, gilt auch für die Haare am Körper – je älter, umso grauer.
Kleines Geheimnis: Seit einiger Zeit lasse ich meine Haare an den Schläfen färben. Um graue Körperhaare mache ich mir dafür keine Sorgen. Die Lösung ist so einfach wie radikal: Nackt statt grau. Sobald sich das erste graue Schamhaar einschleicht, werde ich von meinem derzeit bevorzugten „Landing Strip“ sofort auf „Hollywood Cut“ umsteigen. Irgendwie beruhigend, dass ich mich niemals mit der furchtbaren Frage „Schamhaare färben – ja oder nein?“ herumschlagen muss...
Danke, liebe Depiladoras! :-)
Herzliche Grüße,
Ihre Nina
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