Beauty- und Gesundheitstrend: Kältekammer

Liebe Wax in the City-Freunde,
falls sich angesichts lauer Temperaturen keine rechte Winterstimmung einstellt, haben wir einen Tipp parat: Meine Kollegin ist während ihrer USA-Reise auf einen Beautytrend gestoßen, der Sie garantiert ins Frösteln bringt. Die coole High-Tec-Waffe nennt sich „Cryotherapy“* oder „Kältekammer“ und funktioniert so: Mit eisigen Temperaturen zwischen -120 und -160 Grad Celsius wird die Außentemperatur der Haut mittels in Gas umgewandeltem flüssigen Stickstoff für maximal 3 Minuten auf bis zu Null Grad (!!!) heruntergekühlt. Lediglich mit Baumwollsocken, Unterwäsche und Handschuhen bekleidet, ist der professionell überwachte Kühlschrank-Besuch eine echte Mutprobe. Doch die lohnt sich: In den Stunden nach der Behandlung verliert man angeblich bis zu 800 Kalorien, weil der Körper wie verrückt Hitze produziert. Außerdem werden Cellulitis, Schlafstörungen und rheumatischen Erkrankungen verringert, das Immunsystem gestärkt, und – wie eine Studie unter Sportlern ergab** – sogar die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert. Für das Schockfrost-Gefühl entschädigen die freigesetzten Endorphine. Soll sogar gegen Depressionen helfen und die Libido steigern. Na bitte.
Allerdings ist Durchhaltevermögen gefragt, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Die ersten zehn Treatments sollten rund drei Mal wöchentlich erfolgen, danach reicht eine Behandlung im Wochenrhythmus. Zur Info: Kriosaunas gibt es auch im deutschsprachigen Raum. Einfach bei Google eingeben, und mit etwas Glück ein Profi-Studio in Ihrer Nähe finden.
PS.: All zu günstig ist der Spaß zwar nicht, aber ein Erlebnis alle mal. Und wem das alles zu winterlich ist – bei Wax in the City gibt’s herrlich warmes Wachs auf der Haut. ;-)
Herzlich,
Ihre rundum aufgetaute Nina
Quellen:
*www.cryohealthcare.com
**http://www.fitforfun.de/sport/fit-test/kaeltekammer-eiskaltes-doping_aid_6775.html
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