Waxing im Winter

Ich gebe es zu: Bei minus 10 Grad Kälte und zwei Paar Wollsocken über den Beinen rückt das Thema Waxing gelegentlich in den Hintergrund. Ein großer Fehler: Wer im Winter nachlässt und rasiert, bringt seinen Haarzyklus durcheinander! Wenn man dann, pünktlich mit den ersten Sonnenstrahlen, endlich wieder nackte Haut zeigen kann, fängt der Ärger an: Was im letzten Sommer/Herbst noch so wunderbar weich und samtig war, ist plötzlich borstig und kratzt wieder wie zu früheren Rasur-Zeiten. Woran das liegt – und warum man auch im Winter zum Waxing gehen sollte und die Stachel-Optik lieber dem Tannenbaum überlässt, lesen Sie hier:
1. Haarzyklus optimieren
Jedes einzelne Körperhaar folgt seinem eigenen Wachstumszyklus: Während das eine Haar unter der Haut schlummert, erreicht ein anderes gerade die Hautoberfläche und wieder ein anderes steht kurz vor dem Ausfall. Ein Durcheinander, das sich verbessern lässt: Erfahrene Depiladoras wissen, dass der Haarwuchs dank regelmäßiger Waxings zunehmend zeitgleich verläuft. Der Grund: Bei der Haarentfernung mit Warmwachs werden die Haare inklusive Haarzwiebel entfernt. Deshalb können anschließend alle Härchen gleichzeitig wieder anfangen zu wachsen. Vorteil: Je mehr Haare zum selben Zeitpunkt oberhalb der Haut stehen, desto mehr lassen sich pro Waxing in einem Rutsch entfernen. Wichtig: Um einen gleichmäßigen Haarzyklus zu erreichen, im Winter unbedingt (!) konsequent bleiben und etwa einmal im Monat zum Waxing gehen.
2. Tipp für Waxing-AnfängerInnen
Bei den ersten nachsprießenden Haaren NICHT sofort zu Wax in the City rennen. Stattdessen besser abwarten, bis die längsten Haare ca. 4 mm sind. Dann sind die meistmöglichen Haare oberhalb Haut – und auch die kurzen, <//span>1-2 mm langen Dinger, werden in einem Rutsch mit entfernt. Ergebnis: Die Haut bleibt viel länger glatt und es dauert eine ganze Weile, bis wieder Haare nachrücken. Plus: Die nachwachsenden Haare werden immer weicher und von Mal zu Mal weniger. Der Trick: Widmen Sie sich im Winter der Körperpflege und starten Sie, sofern Sie Waxing-Anfänger sind, JETZT mit Ihrem ersten Waxing. So ist die Haut, pünktlich zum Frühling, in optimalem Streichel-Zustand und der Haarzyklus bestens eingespielt.
3. Nachteile der „Winter-Rasur“
Wer im Winter rasiert statt zu waxen gibt seinen Haaren die Chance, wieder ihrem eigenen azyklischen Wachstumsrhythmus zu folgen. Problem: Bei einer Rasur wird jedes einzelne Körperhaar knallhart abgeschnitten – wie ein gefällter Baumstamm. Entsprechend borstig ist die Schnittfläche. Die ersten Stoppeln sind oft schon nach wenigen Stunden zu spüren. Der Grund: Beim Rasieren wird das Haar lediglich gekürzt, nicht herausgezogen. Schon nach kurzer Zeit verläuft der Haarzyklus wieder so unregelmäßig wie er will. Wer dann im Frühjahr zum Waxing zurückkehrt, fängt bei Null wieder an.
Und zuletzt: Was macht im Winter am meisten Spaß? Richtig, Kuscheln. Nicht das schlechteste Argument, um mit weicher Haut durch die kalte Jahreszeit zu gehen...
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