Pack die Badehose ein!

Zugegeben, bis zur richtig knackigen Sonnenbräune ist es noch etwas hin. Aber um rechtzeitig eine vernünftig Strandfigur abzugeben, sollte man sich so langsam doch schon für die anstehende Badesaison wappnen. Aus diesem Anlass begann ich mit der Bestandsaufnahme meiner vorhandenen Badebekleidung und musste feststellen, dass ich eigentlich gar nicht genau weiß, was in dieser Saison noch salonfähig ist und was sorglos in der Altkleidersammlung landen könnte. Badeanzug oder Bikini? Mit Mustern oder ohne? Schlicht oder mit Schnürungen und Glitzerdetails? Hmm…
Jetzt auf die Schnelle alle Zeitschriften und Kataloge nach den neuesten Badetrends durchzublättern, erschien mir irgendwie nicht ausreichend. Auch die großen Warenhäuser bieten einem eher die Qual der Wahl. Ich wollte es schon genauer wissen und machte mich auf den Weg in einen bezaubernden Dessousladen im Herzen Berlins – „Blush“. Wie gut, dass ich dabei auch gleich die Inhaberin, Claudia Kleinert traf, die mich über die absoluten Saisontrends in puncto Bademode aufklärte: „Das Schöne ist, dass es aktuell gar keine streng festgelegte Richtung bezüglich des Designs gibt. Teilweise erinnern die Bikinis jedoch an die 60er bzw. 70er Jahre. Heutzutage sind diese jedoch deutlich zeitgemäßer designt und auch bei der Stoffwahl wurde qualitativ nachgebessert.“ Zwar mögen die Bademoden auch früher schon echte Hingucker gewesen sein, waren jedoch oft stark gepolstert und gestützt und daher sicherlich auch unbequem zu tragen.
Mein persönlicher Bademode-Trend dieses Sommers war zuletzt in den 80ern ein Muss: Der Bandeau Bikini. „Bandeau“ kommt aus dem Französischen und bedeutet soviel wie „Stirnband“. Natürlich soll man sich jetzt kein Stirnband um die Brust schnallen - er gilt eher als der Allgemeinbegriff für die schlauchige Form des Bikinis.
Farbtechnisch stachen mir strahlende Farben wie kräftiges Orange, Pink oder Neongelb sofort ins Auge. Aber auch Punkte, Streifen, Fantasiemuster sowie aufgenähte Pailletten und gehäkelte Bikinis sind definitiv hoch im Kurs! Die ganz Mutigen tragen sogar zwei nicht aufeinander abgestimmte Bikiniteile zusammen – also beispielsweise ein rotes Bikini-Top und ein marine-gestreiftes Bikini-Höschen.
Die Herren müssen bei der Badehose gar nicht erst wild kombinieren. Im großen Ganzen gelten auch für sie diesen Sommer ähnliche Regeln: Es dürfen knallige Farben - hier wieder Orange, Gelb oder Rot - getragen werden. Jedoch dominieren, wie eigentlich jedes Jahr, die Klassiker Navi, Schwarz oder einfach nur Khakigrün. Also: same same but different!
Bei den Schnitten sollte natürlich - das gilt jetzt für beide Geschlechter gleichermaßen - das getragen werden, was zu jedem individuell am besten passt und in dem man sich auch am wohlsten fühlt. Die diesjährige Mode lässt hierfür hervorragend viel Spielraum: Beide Geschlechter haben die Spanne zwischen der Microbademode, also dem Hauch von Nichts, bis hin zur Hot Pants, die auch „Bodyleg“ genannt wird. Die coolen Surfer-Typen greifen natürlich noch zur längeren Beinversion – müssen dafür aber die weißen Oberschenkel in Kauf nehmen. ;-)
Also, schnell schmeichelhafte Bademode besorgen und der Sommer kommt (hoffentlich!) schneller als gedacht.
Auf dass unsere Haut bald von der Sonne geküsst wird!
Ihre Doro
Quelle:
www.blush-berlin.com/web
Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 2: „Mein erstes Mal“
Liebe Leserinnen und Leser,
das allererste Waxing ist ja für viele Menschen eine aufregende Angelegenheit. Doch auch für eine frisch gebackene Depiladora kann das erste Waxing zu einiger Verwirrung führen...
Eine Münchner Depiladora erzählt:
„Ich hatte meine Ausbildung zur Depiladora soeben abgeschlossen. Unzählige Waxing-Modelle waren unter den prüfenden Blicken der Wax in the City-Ausbilderin durch meine Hände gegangen. Und, wenn ich das sagen darf: Man war äußerst zufrieden mit mir.
Nun war es soweit. Mein erster Arbeitstag im Wax in the City Studio stand an. Ich hatte mich kaum umgezogen, da wartete schon meine erste Kundin. ‚Kein Problem’, dachte ich selbstbewusst, während ich die Dame höflich begrüßte, in ihre Kabine führte und im Nebenraum das warme Wachs vorbereitete. Zurück in der Kabine, lag meine Kundin bereits vor mir – bereit für ein Unterschenkel Waxing. Plötzlich überfiel mich die nackte Angst: ‚Ich kann ihre Beinhaare gar nicht sehen!’ schoss es mir durch den Kopf. Mir brach der Schweiß aus, während ich mit blindem Aktionismus anfing, das Wachs aufzutragen. Auf einmal lachte die Kundin los: „Wollen Sie nicht erstmal das Licht anmachen?“ Noch immer im Halbdunkel, sah sie zum Glück nicht, wie ich über beide Ohren rot wurde. Lampenfieber im wahrsten Wortsinn: Ich hatte tatsächlich vergessen, das Licht über der Behandlungsliege anzuschalten.
Seitdem zählt die Dame zu meinen Stammkundinnen. Wir lachen bis heute über mein ‚erstes Mal’.“
Aufgezeichnet von Nina.
Herzliche Grüße!
Frühlingsgefühle im Schuh

Endlich haben wir es geschafft! Die lichtarmen und kalten Monate des Jahres sind überstanden und der Lenz steht strahlend vor der Tür. Ich meinerseits finde diese Jahreszeit einfach nur herrlich und freue mich riesig darauf bald wieder meine schönen, glatten Beine zeigen zu können und die dicken, gefütterten Winterstiefel ganz weit hinten im Schrank zu verstauen.
Neben meinen Lieblingspumps aus dem Vorjahr, soll jedoch asap etwas ganz Aktuelles und höchst Trendiges à la Schuh dazukommen - genau aus diesem Grund, machte ich mich auf die Suche nach innovativen Schuhkonzepten. Dabei stieß ich auf die Modelle der jungen New Yorker Designerin Samatha Pleet. Wie passend, dass ich genau zum richtigen Zeitpunkt noch eine Einladung für ihre deutsche Preview „Wolverine 1000 Mile Event“ in Berlin ergatterte. So konnte ich die Kollektion noch weit vor dem offiziellen Verkauf eigenhändig bzw. „eigenfüssig“ bestaunen und gleichzeitig noch persönlich mit der Designerin selbst plaudern.
Pleet, die sich als angenehm sympathisch entpuppte und trotz ihrer bescheidenen Größe eine wahre charismatische Erscheinung ist, klärte mich über ihre neue Kollektion genauer auf: In Kooperation mit der traditionsreichen Marke Wolverine, die auf Schuhe aus Pferdeleder spezialisiert ist, entwarf sie fünf Damenmodelle, die den für sie typischen Dandylook mit einer hohen Qualität vereinbaren.
Die wirklich interessante und originelle Tatsache hierbei ist, dass jeder Schuh von einer starken Frau der Vergangenheit inspiriert wurde! Vertreten sind hier die Damen Amelia Earhart (Flugpionierin), Anne Bonny (Piratin), Karen Blixen (Schriftstellerin) und das Fotomodel Evelyn Nesbit, welche sogar Inspirationsquelle für zwei Paar Schuhe war. Somit erzählt jedes Schuhmodell seine eigene Geschichte, bzw. die Geschichte einer weiblichen Legende, und ist vom Design her wunderbar klassisch und einzigartig.
Ganz besonders hat es mir der Schuh mit dem Namen „the Nesbit Boot“ angetan. Benannt nach Evelyn Nesbit – US-Fotomodel und Schauspielerin Ende des 20. Jahrhunderts. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Schönheit wurde sie zur Stilikone ihrer Zeit gekürt. Der durch sie inspirierte Schuh greift ihre Persönlichkeit und ihren Stil auf und gibt einem als Träger die Möglichkeit ähnliche, abenteuerliche Momente zu durchleben.
So spannend dieses Schuh-Konzept ist – so schade ist es auch, dass diese Kollektion nicht ideal für sonnige Frühlingstage ist, da es sich eher um typische Übergangsschuhe für den anstehenden Herbst handelt. An den mag ich aber noch überhaupt nicht denken! Stattdessen stürme ich lieber gleich die Insider-Schuhboutiquen von nebenan und versorge mich und meinen geliebten Schuhschrank mit den trendigsten und quietschbunten Plateau- und Keilabsatzpumps – die zaubern nämlich richtig gute Laune!
In diesem Sinne: Lassen Sie Samantha Pleet fleißig weiter durch Europa touren und Inspirationen für die nächste Schuhkollektion sammeln und wappnen sich für den Frühling mit Schuhen, mit denen Sie selbst Geschichte schreiben!
Sonnige Frühlingsgrüße
Ihre Doro
Quellen:
Aus dem Alltag einer Depiladora, Teil 1: Vorsicht, Verwechslungsgefahr!
Liebe Leserinnen und Leser!
Über Wax in the City gibt es ja eine Menge zu sagen. Doch gelegentlich passieren Dinge in unseren Studios, die sind so komisch, dass wir sie Ihnen auf keinen Fall vorenthalten können...
Eine Berliner Depiladora erzählt:
„Ich war an diesem Tag spät dran. Die Studioleitung hatte gerade die Tür aufgemacht, da kam ein älterer Herr herein. Er war etwas aufgeregt und blickte sich unschlüssig um. Grundsätzlich freue ich mich immer über ältere Kundschaft. Ich finde es gut, wenn man auch mit über 70, 80 Jahren Wert auf ein gepflegtes Äußeres legt. Wir nahmen also den Herrn in Empfang und fragten ihn nach seinem Namen. Er stellte sich höflich vor, schaute sich nochmals um – und sagte dann laut in die Runde: ‚Wo geht’s denn hier zu den Wachsfiguren?’
Später stellte sich heraus, dass er ‚Wachs’ und ‚Berlin’ im Internet gegoogelt hatte, weil er Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett besuchen wollte. Dabei ist er wohl auf die Wax in the City-Adresse gestoßen. Wir haben alle zusammen herzlich gelacht.“
Liebe Grüße,
Ihre Nina
Neue Parfümdimension - Die Macht des Geruchs

Tausende und Abertausende von Gerüchen umschwirren tagtäglich unsere hochsensible Nase. Die meisten Düfte gleiten unbewusst an uns vorbei, doch es gibt auch die besonders einprägsamen, wie z. B. der holzige Duft des feuchten Waldes, oder die wohlduftenden, ofenfrischen Brötchen des Bäckers von nebenan. Bedauerlicherweise können sich aber auch die als weit weniger angenehm empfundenen Düfte noch wochenlang penetrant in unserem Geruchsgedächtnis einprägen (mir hat es der Geruch von Selbstbräuner angetan – puh!). Fakt ist, dass die meisten Geruchsnoten zwar ähnliche Assoziationen in uns hervorrufen können, diese aber interessanterweise von jedem individuell wahrgenommen werden. Für den einen riecht der Duft von Kokos daher wohlmöglich wunderbar, für den anderen grenzt er fast schon an Belästigung des olfaktorischen Sinnesorgans!
Doch nicht nur unsere Umwelt ist ein großes Sammelsurium der Gerüche. Auch wir tragen einen markanten und individuellen „Geruchsstempel“, der bereits bei der Geburt genetisch festgelegt und als Körperduft bezeichnet wird. Vermehrter Körpergeruch, in dem Fall der Schweiß, wird jedoch in den meisten Fällen als ein unangenehmer Geruch aufgefasst und daher gerne mit Deos, intensiver Körperpflege und auch mit drastischeren Mitteln wie dem Weglasern von Schweißdrüsen dermatologisch bekämpft. Jetzt soll damit aber Schluss sein. Während Parfums bis zum 20. Jahrhundert meist tierischen bzw. pflanzlichen Ursprungs waren, könnte ganz bald schon der eigene Schweiß die neuste Trenderscheinung werden: "Schlucke mich und werde begehrenswert"- mit dieser oder ähnlicher Aussage könnten die Macher von „The Swallowable Parfum“ in naher Zukunft ihre Werbetrommel rühren. Grund: Die Künstlerin Lucy McRae und der Synthetik-Biologe Sheref Mansy aus Amsterdam haben nämlich eine innovative Pille mit Duftmolekülen entwickelt, die nach der Einnahme den eigenen Körpergeruch, durch das Ausschwitzen über die Hautoberfläche in einen einzigartigen Duft verwandeln soll.
Parfüm zum Schlucken?
Ja! Das gibt es nur leider noch nicht auf dem Markt. Es wäre aber sicherlich interessant zu erfahren, ob etwa derjenige der viel schwitzt automatisch anziehender wird, nachdem er die Tablette eingenommen hat. Das käme „Vielschwitzern“ doch sehr entgegen. Auf jeden Fall aber soll die Stärke des durch die Duftpille verursachten Duftes von unterschiedlichen Faktoren, wie z. B. der Außentemperatur, dem Stress und der sexuellen Erregung, abhängen.
Düfte à la Eigenkreation: Wer sich bei der Parfümwahl jedoch nie richtig entscheiden kann und das Parfüm zum Schlucken für ihn doch zu sehr nach Science Fiction klingt, der kann bei der Herstellung eines Parfüms selbst Hand anlegen und sein Lieblingsduft kreieren.
Ganz nach dem Prinzip „Selbst ist die Frau bzw. der Mann“, kann man in speziellen Parfümgeschäften, oder auch auf Internetportalen seine individuelle Duftkreation entstehen lassen. Diese sind dann ganz sicher einzigartig und betonen ganz ohne Duftpille Ihre Schokoladenduftseite.
Für welche Duftnote man sich auch immer entscheidet, es kommt meistens auf die richtige Dosis an - und weniger kann oft mehr sein.
Wohlriechende Grüße aus einer zarten Duftwolke
Ihre Doro
Quellen:
http://schaufenster.diepresse.com/home/beauty/parfum/704136/Parfum-zum-Schlucken
Schöne Menschen haben es leichter
Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land...? Bereits im Kindesalter haben wir eine Affinität zur äußeren Schönheit. Und spätestens im Erwachsenalter kommt man ums Thema „Aussehen“ nicht herum: Was ziehe ich zum Vorstellungsgespräch an? Wie style ich meine Frisur fürs Date? Wie sehe ich in jeder möglichen Lebenslage möglichst vorteilhaft aus?
Alles Quatsch, werden viele von Ihnen jetzt sagen: Wahre Schönheit kommt schließlich von innen. Und es stimmt sogar – wer strahlt und glücklich ist, sendet positive Energien aus und wirkt automatisch attraktiver.
Doch damit ist das Thema nicht erledigt. Forscher und Wissenschaftler wollen regelmäßig beweisen, dass äußere Schönheit mehr ist als eine subjektive Einbildung: „Schönheit ist kein bloßer Luxus, sondern ein fundamentales Lebensprinzip“, schreibt etwa Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf in seinem Buch „Der Ursprung der Schönheit“. Zahlreiche Studien ergeben, dass schönere Menschen es im Leben und in der Gesellschaft leichter haben: In der Schule, im Job, im Ausland, bei Auseinandersetzungen und sogar in der Liebe. Auch wenn nicht alle schönen Menschen stets die besseren Jobs und besseren Partner ergattern, haben sie insgesamt mehr Möglichkeiten als ihre weniger hübschen Artgenossen. Warum das so ist? Schöne Menschen, heißt es, besäßen einen entscheidenden Vorteil: Sie werden im ersten Moment für selbstbewusster, sympathischer, erfolgreicher und intelligenter gehalten.
Gerade in der Liebe und in sexueller Hinsicht profitieren schöne Menschen von ihrem Aussehen, glaubt auch Autorin Nancy Etcoff: „Schönheit ist ein Vorteil für Männer wie auch für Frauen, wobei das Ausmaß bei Frauen größer ist. Besonders Männer halten schöne Frauen für sexuell aktiver, besser und selbstsicherer, wohingegen Frauen diese Vermutung nicht allein über das Äußerliche aufstellen.“ Dennoch: Auch Frauen fühlen sich in der Nähe von schönen Menschen aufgewertet. Schwierig wird es immer dann, wenn jemand überzeugt ist, dass gutes Aussehen alleine glücklich macht. Das stimmt natürlich nicht. Gerade bei Jüngeren kann diese Fehlannahme zu schweren Erkrankungen wie Essstörungen und Depressionen führen.
In meinem eigenen Freundeskreis gibt es eine Menge attraktiver Singles. Dass sie es wirklich leichter haben im Leben, kann ich nicht bestätigen. Im Gegenteil. Viele von ihnen machen es sich selbst schwer, weil sie ständig beweisen wollen, dass sie nicht nur gut aussehen, sondern ihren Erfolg im Beruf harter Arbeit zu verdanken haben, statt einem hübschen Augenaufschlag. Ich persönlich halte es deshalb mit dem Evolutionsbiologen Josef H. Reichholf, der die menschliche Schönheit in die Kategorie „unverständlicher Luxus“ einordnet. Meine Großmutter war offenbar derselben Meinung: „Wen auch immer du liebst, er ist der Schönste".
In diesem Sinne: Auf die Liebe und happy Valentine’s Day!
Eure Nina
Quellen:
Nancy Etcoff, Survival of the Prettiest – the Science of Beauty, 1999.
Josef H. Reichholf, der Ursprung der Schönheit, 2011.
www.welt.de/gesundheit/psychologie/article13418959/Schoene-Menschen-sind-klar-im-Vorteil.html
Nackt und heiß, bitte! Das kleine Sauna-Einmaleins + die häufigsten Sauna-Irrtümer

Kürzlich in der Sauna musste ich mal wieder feststellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die auf gnadenlose Vollbehaarung stehen. Das sollte uns jedoch nicht abschrecken: In Sachen Gesundheit und Beauty ist die Sauna nämlich ein wahres Spa-Genie. Der Körper wird gereinigt, das Immunsystem gestärkt und die Haut ganz nebenbei strahlend schön. Genau das Richtige, um entspannt durch die kalten Tage zu kommen – wenn man ein paar einfache Grundregeln kennt.
Martina Frenzel, Sauna-Expertin und Chefredakteurin des Wellness-Magazins „heiss+kalt“, hat mir erzählt, was man als Anfänger wissen sollte und mich über die häufigsten Sauna-Irrtümer aufgeklärt (sh. unten).
Die Grundregeln
+Ja, es stimmt: In der Sauna ist man nackt. Ein großes Badetuch zum Draufsetzen reicht völlig – auch Badelatschen bleiben draußen.
+ Vor dem Saunieren duschen und gut abtrocknen; auf Cremes und Deo verzichten.
+ Das Ziel: Pro Saunagang sollte die Körperinnentemperatur um rund ein Grad erhöht werden. Ob man dafür einige Minuten in die 100-Grad-Sauna geht oder eine halbe Stunde in die 65-Grad-Sauna, ist Geschmackssache.
+ Auf die zweite oder dritte Sitzbank setzen oder legen, die Beine möglichst auf Sitzbankhöhe. Wem es dort zu heiß wird, einfach auf die untere Sitzbank wechseln.
+ Achten Sie darauf, was Ihnen Ihr Körper sagt und vertrauen Sie auf Ihr Gefühl: Eine Faustformel für die Verweildauer in der Sauna gibt es nicht. Wichtig: Bei den ersten Anzeichen von Schwindel oder Unwohlsein sofort raus an die Luft!
+ Entscheidend für den Gesundheitseffekt des Saunabads ist der ausgewogene Wechsel zwischen heiß und kalt. Wichtigster Tipp: Die Abkühlphase soll mindestens so lange dauern wie die Wärmephase.
+ Zum Abkühlen empfiehlt sich leichte Bewegung an der frischen Luft, der Körper braucht Sauerstoff. Dann ein Schlauchguss, herzfern beginnend und langsam zum Herzen hin, und zum Schluss ein kurzes Abtauchen ins kalte Tauchbecken. Wer unter hohem Blutdruck leidet, verzichtet aufs Tauchbecken.
+ Nach dem Abkühlen ist Ausruhen angesagt: Entspannt hinlegen und zum Beispiel ein warmes Fußbad genießen.
+ Um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, zwischen den Saunagängen reichlich Wasser oder ungesüßten Tee trinken.
+ Saunieren ist kein Leistungsport! Maximal drei Saunagänge innerhalb eines Tages reichen völlig.
+ Gesundheitstipp im Winter: Sobald sich eine leichte Erkältung ankündigt, kann man mit einem Saunabesuch gegensteuern. Wen es bereits voll erwischt hat, muss auf die Sauna verzichten, bis der Infekt abgeklungen ist.
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Modewoche vom 17. - 22. Januar in Berlin again!

Noch vor zehn Jahren hätte sich wohl keiner träumen lassen, dass Berlin neben Mailand, New York, Paris und London irgendwann zu den angesagten Modemetropolen gezählt werden könnte. Bis dahin ermöglichten es weder große Modelagenturen, noch das nötige Kleingeld die Bundeshauptstadt in Sachen Mode fruchtbar gedeihen zu lassen. Berlin war, wie auch übrigens heute immer noch, „arm aber unglaublich sexy”, wie Klaus Wowereit alias Wowi, Berlins beliebter Bürgermeister, zu sagen pflegt.
Genau diese Mischung macht aber Berlin für zahlreiche Jungdesigner hochinteressant und lockt sie in Scharen in die Stadt. „Hier ist einfach super viel los: Kulturell und menschlich. Man hat immer eine Inspirationsquelle, unzählige Optionen, keine Einschränkung in seinen Möglichkeiten”, meinen Juliane und Alicia, Designerinnen des jungen, aufstrebenden Modelabels Julice en Rêve, das ich exklusiv interviewen durfte.
Im Juli 2007 kam endlich der Stein der Mode konkret ins Rollen - die Fashion Week wurde nach Berlin geholt und verhalf der Stadt zum Status einer Fashioncity mit einem internationalen Widerhall. Die zu Beginn der Modewoche recht bescheidenen 19 Fashionshows mauserten sich so bis heute mit rund 60 Modeschauen zu einem echten International Fashionevent - na, wenn das mal keine Entwicklung ist!
Wie aber eigentlich so ein Modezirkus hinter dem Glamourvorhang funktioniert und wie sich vor allem die Designer auf die Fashionzeit vorbereiten, haben mir die beiden Ladies von Julice en Rêve, die übrigens den DEGEWO Gründerpreis 2011 gewonnen haben, genauer verraten.
So eine Modewoche ist für ein Label wahrlich kein Zuckerschlecken. Im Schnitt braucht man rund ein halbes Jahr um die Kollektion vorzubereiten, also genau die Zeit, die zwischen zwei Fashion Week Saisons liegt. „Es sind wahnsinnig viele Dinge zu erledigen, bevor man losstarten kann. Momentan ärgern wir uns über den Stofflieferanten, der einen ganz wichtigen Stoff nicht rechtzeitig liefert. Der bringt uns total in Verzug! Dieses Jahr präsentieren wir unsere Sachen in einem Showroom und machen keine Fashionshow, die wäre zu teuer und dafür brauchen wir Sponsoren. Immerhin machen wir bei einer Guerillaaktion mit. Da veranstalten wir auf dem Alexanderplatz und auf drei weiteren Plätzen eine Modenschau von einer Limousine aus, mit Musik und rotem Teppich. Models springen raus, laufen auf und ab, leicht improvisiert, aber der Überraschungsmoment zählt.”
Das ist eben das Tolle an Berlin zur Fashion Week, da braucht man nur mit offenen Augen durch die Stadt zu laufen und kann die aktuelle Mode in Clubs, Cafés und überall auf der Straße hautnah miterleben, auch wenn man nicht von der Branche ist und offiziell im Fashionzelt mitmischen kann.
Das erklärt vermutlich auch, warum Berlin auf Facebook zur beliebtesten Stadt Europas gekürt wurde, denn - Nothing is impossible here!
In dem Sinne, polieren Sie Ihre angesagtesten High Heels und Boots und ab nach Berlin, zur 10. Fashion Week!
Direkt aus dem Herzen Berlins,
Ihre Doro
Quellen:
Beauty- und Gesundheitstrend: Kältekammer

Liebe Wax in the City-Freunde,
falls sich angesichts lauer Temperaturen keine rechte Winterstimmung einstellt, haben wir einen Tipp parat: Meine Kollegin ist während ihrer USA-Reise auf einen Beautytrend gestoßen, der Sie garantiert ins Frösteln bringt. Die coole High-Tec-Waffe nennt sich „Cryotherapy“* oder „Kältekammer“ und funktioniert so: Mit eisigen Temperaturen zwischen -120 und -160 Grad Celsius wird die Außentemperatur der Haut mittels in Gas umgewandeltem flüssigen Stickstoff für maximal 3 Minuten auf bis zu Null Grad (!!!) heruntergekühlt. Lediglich mit Baumwollsocken, Unterwäsche und Handschuhen bekleidet, ist der professionell überwachte Kühlschrank-Besuch eine echte Mutprobe. Doch die lohnt sich: In den Stunden nach der Behandlung verliert man angeblich bis zu 800 Kalorien, weil der Körper wie verrückt Hitze produziert. Außerdem werden Cellulitis, Schlafstörungen und rheumatischen Erkrankungen verringert, das Immunsystem gestärkt, und – wie eine Studie unter Sportlern ergab** – sogar die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert. Für das Schockfrost-Gefühl entschädigen die freigesetzten Endorphine. Soll sogar gegen Depressionen helfen und die Libido steigern. Na bitte.
Allerdings ist Durchhaltevermögen gefragt, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen. Die ersten zehn Treatments sollten rund drei Mal wöchentlich erfolgen, danach reicht eine Behandlung im Wochenrhythmus. Zur Info: Kriosaunas gibt es auch im deutschsprachigen Raum. Einfach bei Google eingeben, und mit etwas Glück ein Profi-Studio in Ihrer Nähe finden.
PS.: All zu günstig ist der Spaß zwar nicht, aber ein Erlebnis alle mal. Und wem das alles zu winterlich ist – bei Wax in the City gibt’s herrlich warmes Wachs auf der Haut. ;-)
Herzlich,
Ihre rundum aufgetaute Nina
Quellen:
*www.cryohealthcare.com
**http://www.fitforfun.de/sport/fit-test/kaeltekammer-eiskaltes-doping_aid_6775.html
Eingewachsene Haare? Das hilft wirklich!
Kennen Sie das Problem? Eben noch war die Haut samtig weich, da taucht plötzlich ein fieser roter Pickel auf… genau dort, wo er am auffälligsten leuchtet!
Was ist passiert? Durchs Waxing werden die nachwachsenden Härchen immer feiner und zarter. Manchmal sogar so fein, dass die dünne Haarspitze es nicht schafft, die oberste Hautschicht zu durchbrechen. Schuld daran sind überschüssige Hautschüppchen. Sie verstopfen den Haarkanal und versperren den Weg nach draußen. Das kleine Härchen kringelt sich unter der Haut fest, schlimmstenfalls bildet sich eine Entzündung. Pustel-Alarm!
Doch keine Panik, Hilfe naht – und Sie dürfen mir glauben: Ich kenne mich aus...
Maßnahme 1: Das Treatment-Gel „Eliminate Ingrown Hair“ ist eine echte Wunderwaffe. Einfach mehrmals täglich auf die betroffenen Stellen auftragen und einwirken lassen. Das Gel wurde extra für die Behandlung eingewachsener Haare entwickelt: Seine Kombination aus alpenländischen Pflanzen weicht die Haut auf, die Härchen dringen an die Oberfläche und Rötungen klingen ab. Falls die Wirkung nicht sofort eintritt, haben Sie ein wenig Geduld und bleiben Sie am Ball. Meine Erfahrung: Nach einigen Tagen kann das Haar problemlos mit einer Pinzette entfernt werden. Erstaunlich dabei ist, dass sich hin und wieder gleich 2-3 Haare unter einem Pickel verstecken.
Maßnahme 2: Alle zwei bis drei Tage die Haut sorgfältig peelen, um sie von Schuppen zu befreien und die Poren zu öffnen. Dafür einen Luffa-Schwamm oder Scrub-Handschuh benutzen und/oder ein gutes Körperpeeling.
Maßnahme 3: Vorbeugen, z.B. mit „Prevent Ingrown Hair“. Das fettfreie Gel hilft dabei, eingewachsenen Haaren abzuwehren: Regelmäßig nach dem Duschen die gewaxten Hautstellen damit einreiben.
Maßnahme 4: Keine fettige Creme benutzen! Sie kann ebenfalls die Haarkanäle verstopfen. Optimal ist eine leichte Bodylotion, die mit ihrer entzündungshemmenden Wirkung und vielen natürlichen Inhaltstoffen für die richtige Portion Pflege sorgt.
Ich selbst habe dank Luffa-Schwamm-Peeling und „Eliminate Ingrown Hair“-Gel das Problem in den Griff bekommen und verschenke die Beauty-Helferchen gerne auch als Weihnachtsgeschenk. Zusätzlicher Vorteil: Ihre Liebste/Ihr Liebster wird mit dem streichelweichen Resultat genauso glücklich sein wie Sie selbst. :-)
Eine rundum glatte Adventszeit wünscht
Ihre Nina




