Wax in the City Blog

29.11.2011

Hey, Honey!

Multi-Talent Honig: Warum das süße Naturprodukt nicht nur schmeckt, sondern auch noch gesund und schön macht.

Jeden Morgen nach dem Frühstück nahm meine Großmutter einen Teelöffel Honig zu sich. Wenn wir Kinder sie besuchten, durften wir ebenfalls davon naschen – jeder genau einen Löffel, den wir langsam und mit ehrfürchtigem Ernst abschleckten. Dass die tägliche Dosis Honig fit und gesund hält, war im Hause meiner Großmutter ein unerschütterliches Gesetz - Sie wurde immerhin 90 Jahre alt.

Schon bei den Alten Griechen galt Honig als Universalmedizin, und bis heute werden dem goldenen Naturprodukt zahlreiche Heilkräfte zugeschrieben. Seine bakterienhemmende Wirkung ist belegt: Besonders in Naturheilkliniken kommt Honig häufig zum Einsatz, etwa bei Entzündungen des Herzmuskels oder nach Infektionskrankheiten und Infarkten. Dank seines hohen Nährwerts und der schnell resorbierbaren Zucker ist er auch unter Sportlern und Menschen mit anstrengenden Jobs gefragt, und tatsächlich: Honig fördert die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit. Der Bergsteiger Sir Edmund Hillary – im Hauptberuf Imker – hatte bei seiner Erstbesteigung des Mount Everest 1953 sogar ganze zwei Kilogramm Honig im Gepäck.*

Gesundheit: Bewährte Hausmittel

Honig ist mehr als ein natürlicher Kraftspender. Er regt die Verdauung an, soll sich positiv aufs Herz auswirken und selbst bei Schürfwunden bietet insbesondere der enzymreicher Honigtauhonig einen guten Schutz: Dazu eine dünne Schicht auf die verletzte Haut auftragen und ohne Verband lufttrocknen lassen. (Vorsicht: Bei Verbrennungen keinen Honig anwenden!)

Die berühmte heiße Milch mit Honig ist das beste Rezept gegen Schlaflosigkeit, und wenn jetzt im Winter die üblichen Husten- und Heiserkeitssymptome aufkommen, hilft folgendes: Frischen Ingwer schälen, fein hacken und zusammen mit Fencheltee ziehen lassen. Lauwarm abgekühlt mit einem Löffel Honig schluckweise trinken.

Schön und gut: Beauty-Rezepte mit Honig

Auch in der Naturkosmetik ist Honig ein Klassiker – so dass er beim Auftragen auf trockene und spröde Lippen diese wieder ganz zart macht. Warum? Er bindet Feuchtigkeit, seine Inhaltsstoffe nähren die Haut und wirken gleichzeitig antibakteriell. Zusätzlich enthält Honig viele milde Säuren, die den Säureschutzmantel der Haut stärken sollen.

Mein Lieblings-Beautyrezept à la Kleopatra geht so: 1 Liter Milch und 150 g Honig ins Badewasser (ca. 38°Celsius) geben. Mit 150 g Meersalz versetzt, wird die Haut besonders zart. Nach dem Baden sanft trocken tupfen.


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15.11.2011

Hilfe, graue (Scham-)Haare!

Als ich mit 30 mein erstes graues Haar auf dem Kopf entdeckte, überbekam mich die nackte Panik. Einzige Lösung: Pinzette her und weg damit. Dass für jedes rausgezupfte Haar sieben neue nachwachsen, ist natürlich ein Ammenmärchen. Mit dem Alter erscheinen nun mal immer mehr der grauen Dinger auf unserem Kopf. Und weil die meisten Frauen – im Gegensatz zu Grau-Gott Clooney – lieber darauf verzichten würden, wird gefärbt und getönt, was die Haare aushalten.

Bleibt die Frage, woher unsere grauen Haare überhaupt kommen. Wie Forscher herausgefunden haben, ist Wasserstoffperoxid schuld (genau jene Substanz, die auch als Blondiermittel zum Einsatz kommt). Dummerweise produziert unser eigener Körper ständig kleine Mengen davon. Doch während das körpereigene Wasserstoffperoxid in jungen Jahren problemlos abgebaut wird, kommt der Abbau-Mechanismus im Alter nicht mehr hinterher. Das bekannte Resultat: Die Haare werden allmählich grau oder sogar weiß.* Und, Sie können es sich denken: Was für die Haare auf dem Kopf gilt, gilt auch für die Haare am Körper – je älter, umso grauer.

Kleines Geheimnis: Seit einiger Zeit lasse ich meine Haare an den Schläfen färben. Um graue Körperhaare mache ich mir dafür keine Sorgen. Die Lösung ist so einfach wie radikal: Nackt statt grau. Sobald sich das erste graue Schamhaar einschleicht, werde ich von meinem derzeit bevorzugten „Landing Strip“ sofort auf „Hollywood Cut“ umsteigen. Irgendwie beruhigend, dass ich mich niemals mit der furchtbaren Frage „Schamhaare färben – ja oder nein?“ herumschlagen muss...

Danke, liebe Depiladoras! :-)

Herzliche Grüße,

Ihre Nina

 

Quelle:

www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,611301,00.html

03.11.2011

Beauty-Food: So essen Sie sich schön...

Keine Lust, auf Schoko-Kekse und Gänsebraten zu verzichten? Machen Sie sich nichts draus: Zum Glück gibt es eine Menge köstlicher Lebensmittel, die für strahlende Haut, glänzende Haare und feste Fingernägel sorgen. Wer sie ergänzend zu den kulinarischen Verlockungen der Winterzeit einsetzt, wird zwar nicht unbedingt dünner, dafür aber schöner. Und die üblichen drei Kilos zuviel auf der Waage sind nur noch halb so wild...


Trend-Food: Acai-Beere und Goji-Beere

Sie gilt als neue Superfrucht: Die Acai-Beere. Angeblich mit dem höchsten Antioxidantien-Anteil aller bekannten Früchte ausgestattet, soll ihre beeindruckende Kombination aus Nährwerten und Vitalstoffen das Immunsystem stärken, die Haut verjüngen, den Stoffwechsel anregen und – tata! – sogar überflüssiges Fett verbrennen. (1)

Einen medialen Boom löste auch die Goji-Beere aus, über die der Ernährungsberater und Bestseller-Autor Prof. Dr. Dr. Earl Mindell sagt: „Die Goji-Beere enthält das mit Abstand größte Potenzial an gesundheitsfördernden Vitalstoffen, das mir in meiner jahrzehntelangen Forschung begegnet ist. Ihre positive Wirkung auf den Organismus ist unvergleichlich und wird von keiner anderen bisher bekannten Pflanze erreicht.“ Diese Bocksdornfrucht beinhaltet beispielsweise mehr Vitamin C als eine Orange, und auch ihr Anteil an Vitamin B ist beachtlich. So soll sie etwa einen positiven Effekt auf die Augen haben und, natürlich, dem Hautalterungsprozess den Kampf ansagen. (2)


Essbares für glatte Haut

Laut neuester medizinischer Erkenntnisse ist der Alterungsprozess die Folge von mikroskopisch kleinen Entzündungen im Körper. Doch keine Panik, man kann dagegen anessen. Als wahre Entzündungskiller gelten Omega-3-Fettsäuren. Deshalb zweimal die Woche Fisch auf den Tisch, speziell Makrele, Lachs, Hering, Thunfisch. Außerdem 1 bis 1,5 g Leinöl pro Tag: Es beinhaltet im Vergleich zu anderen Pflanzenölen den mit Abstand höchsten Anteil der schützenden Omega-3-Fettsäuren und schmeckt wunderbar auf Salat oder Gemüse. (3)

Ein zweiter wichtiger Tipp: Reichlich Lebensmittel mit hohem Antioxidantien-Anteil essen, um schädliche Freie Radikale in Schach zu halten (sh. oben, Acai Beeren). Doch die Radikalen-Fänger stecken in allen Obst- und Gemüsesorten. Auch regionales Obst und Gemüse tut seine Wirkung, man muss nur wissen, welches: 100 Gramm Spinat enthalten beispielsweise die gleiche Menge Antioxidantien wie zwei Kilo Gurken, und ein Glas Johannisbeersaft fast soviel wie 30 Gläser Apfelsaft. (3)


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20.10.2011

Männer und ihr erstes Mal „Tut es sehr weh?“

Starkes Geschlecht hin oder her: Dass auch der größte Macho gerne und ausgiebig leidet, weiß jeder, der einen im Haus hat. Da wird ein leichter Schnupfen zur Schweinegrippe und ein Zwicken im Rücken zum lebensbedrohlichen Bandscheibenvorfall. Verzeiht, liebe Männer, aber insgeheim musste ich lachen, als meine Depiladora folgendes erzählte: „Vor dem ersten Waxing fragen die meisten Männer: ‚Tut es sehr weh?’, Frauen fragen: ‚Wie lange hält das Ergebnis?’“ Typisch Mann, dachte ich, und kam bei einer Umfrage im Freundeskreis zu ähnlichem Ergebnis. „Zuviel Angst vorm ersten Mal!“ waren sich die meisten männlichen Nicht-Waxer einig: Frauen müssten schließlich die Strapazen einer Geburt aushalten, kein Wunder, dass sie hart im Nehmen seien...

Mmmh. Ob das Klischee vom schmerzresistenten weiblichen Geschlecht wirklich stimmt? Ich machte mich auf die Suche nach Antworten und war verblüfft: Alles Quatsch. Das genaue Gegenteil scheint der Fall, wie verschiedene Studien besagen. Frauen nehmen Schmerzen intensiver wahr als Männer, weiß etwa Johannes Wagner, Chefarzt der Abteilung für Endokrinologie an der Schlossklinik Abtsee in Laufen. Schuld seien die männlichen und weiblichen Geschlechtshormone: „Testosteron senkt das Schmerzempfinden, das weibliche Östrogen steigert es.“, erklärt Wagner gegenüber dem „Spiegel“.*

Ach was! Woher also Eure (zugegebenermaßen irgendwie liebenswerte) Wehleidigkeit, verehrte Herren? Die Psyche macht’s: „Frauen haben eine niedrigere Schmerzschwelle, können aber wesentlich besser mit Schmerz umgehen als Männer", sagt Hans-Georg Kress, Präsident des Dachverbandes der europäischen Schmerzgesellschaften. Vermutlich sind Frauen in der Lage, schmerz-bedingte Emotionen leichter zu begrenzen. Sie hätten sogar bei größerem Schmerz eine bessere Stimmungslage als Männer.**

Für Euch, liebe Männer und Machos, ein guter Grund, die eigene Psyche positiv zu beeinflussen. Erstens: Ein professionell durchgeführtes Waxing ist sanft und schonend und – was die Schmerzen betrifft – nun wirklich nicht kein Drama. Zweitens: Wenn sogar wir Frauen beim Waxing keine Miene verziehen, lasst den Helden raus und traut Euch! Das streichelzarte Haut-Gefühl danach ist die beste Belohnung. Übrigens: Warum wir dennoch die Schmerzen einer Geburt ertragen, hat einen anderen Grund. Der weibliche Körper setzt währenddessen Endorphine frei. Sie wirken schmerzstillend und senken dadurch die Empfindsamkeit.*

Ein sanftes erstes Waxing wünscht

Nina

 

*http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,708243,00.html

**http://derstandard.at/1297821442878/Migraene-und-Rueckenschmerz-Schmerz-Frauen-leiden-anders-als-Maenner

05.10.2011

Was die alles kann! Das Geheimnis der Aloe Vera-Pflanze

Als ich gestern bei Wax in the City war, habe ich mir mal wieder ein Fläschchen Aloe Vera-Gel gegönnt (super für die Hautpflege zuhause). Heute Morgen gab es einen Aloe Vera-Joghurt zum Frühstück und mein neuer Badeschaum ist – Sie ahnen es – ebenfalls mit Aloe Vera angereichert. Während ich mich über so viel Einsatzfähigkeit freue, erfahre ich, dass einige Indianerstämme die Aloe Vera zu den 16 „heiligen Pflanzen“ zählen, dass ihre Stacheln im antiken China als Götter-Nägel verehrt wurden und die Amerikaner sie als „stummer Heiler“ bezeichnen. Es muss wohl etwas dran sein am Alleskönner Aloe Vera. Worin also liegt das Geheimnis? 

Auch wenn die Aloe Vera-Pflanze wie ein unscheinbarer Kaktus aussieht, gehört sie zur Familie der Liliengewächse: Über 300 verschiedene Inhaltsstoffe soll sie verfügen – Ihre Fans bezeichnen sie deshalb als „größte Apotheke der Welt“ oder gleich als „Kaiserin unter den Heilpflanzen“.  Seit Jahrtausenden sprechen Gelehrte, Ärzte und Mönche der anspruchslosen Wüstenpflanze eine heilende Wirkung zu: Das Spektrum reicht von der inneren Anwendung, speziell bei Magen-Darm-Beschwerden, bis hin zur Wundheilung und kosmetischen Hautpflege. Die alten Römer sollen sogar das wohlriechende Aloe-Holz gekaut haben – für einen besseren Atem...

Das Geheimnis der Aloe Vera liegt in ihrem Inneren: Hauptsächlich zwei Substanzen werden daraus gewonnen, der Milchsaft und das Aloe-Gel. Klar, dass Kleopatra  - wie immer, wenn’s um Schönheit geht - ganz vorne dabei war und mit frischer Aloe Vera ihre Haut eincremte. Auch bei Hautverletzungen, beispielsweise Brandwunden, kommt das kleine Naturwunder seit Ewigkeiten zum Einsatz. Doch in frischem Zustand ist es ist nur kurzzeitig haltbar: In den 1960er Jahren gelang es endlich, Stabilisatoren zu entwickeln, die der Aloe Vera ihren Triumphzug in die kommerzielle Kosmetikwelt ebneten.

So gerät angesichts des grünen Schönmachers selbst die sonst eher zurückhaltende „Apotheken-Umschau“ ins Schwärmen: Die „stacheligen Blätter“ der Aloe Vera könnten „lange Zeit Wasser speichern – und diese Fähigkeit überträgt ihr Saft auf die Haut. Er spendet ihr extra Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass diese länger in den Zellen bleibt. Zusätzlich werden Stoffwechsel und Durchblutung angeregt, die Haut sieht glatt und rosig aus.“ Mit anderen Worten: Ein Allroundtalent.

Tipp für den Hausgebrauch: Es gibt zahlreiche verschiedene Aloe-Arten auf der Welt, von denen vor allem die Aloe Vera (offiziell: Aloe vera/barbadensis) verwendet wird. Ursprünglich in tropischen und subtropischen Regionen beheimatet, wächst sie bei uns auf der Fensterbank oder im Garten, doch unter 8 Grad wird es ihr zu kalt.

Wer eine Pflanze zu Hause hat, probiert einfach mal aus, was sie kann: Dafür ein Blatt in der Mitte durchschneiden und mit der Innenseite beispielsweise über einen Sonnenbrand oder über andere trockene Körperstellen streichen. Soll sogar gegen Augenringe helfen! Wer dann noch in der nächsten Eisdiele eine Kugel Aloe Vera-Eis bestellt, ist bestens versorgt. :-)

Aloe,

Ihre Nina

 

Quellen:

www.apotheken-umschau.de/Suche/Suchergebnisse-Suche-3137.html

www.wecarelife.at/gesundheit-medizin/aloe-vera/die-echte-wahre-aloe/

www.fitundgesund.at/heilpflanzen-heilkraeuter/aloe-vera-die-koenigin-der-heilpflanzen.933.htm

www.naturheilkunde-online.de/naturheilkunde/fachartikel/aloevera.html

www.aloe-vera.net

21.09.2011

Augenaufschlag de luxe - XXL Wimpern

Als ich gestern mit meiner Freundin Anne beim Kaffee saß, kam ich aus dem Staunen nicht heraus: Traumhaft lange und dichte Wimpern umkränzten ihre großen braunen Augen. Wäre ich ein Mann, ich hätte mich Hals über Kopf verknallt. Komisch nur, dass mir Annes grandioser Augenaufschlag nie zuvor aufgefallen war...

Kein Wunder: Sie hat kräftig nachgeholfen. „M2 Lashes Serum“* heißt das neue Super-Produkt, dessen Wirkstoffkomplex MDN offenbar erfolgreich das Wachstum der Wimpern ankurbelt. Täglich nach der Gesichtsreinigung aufgetragen, wurden Annes Wimpern innerhalb von acht Wochen nicht nur viel länger, sondern auch viel dichter als vorher. Der Minuspunkt: Mit 120 Euro für 5 ml ist das kleine Helferchen nicht ganz billig, und sobald man damit aufhört, ist der Effekt vorbei – die gut umsorgten Härchen fallen auf Normalmaß zurück.

Weshalb ausgerechnet die Augen im Mittelpunkt unseres Beauty-Interesses liegen, erklärt Ulrich Renz, Arzt und Schönheitsexperte, so: „Der Mensch verfügt über ein hoch spezialisiertes Sensorium, in der Augenpartie seines Gegenübers zu ‚lesen’. Die Augen sind ein emotionales Signalorgan, hier zeigen sich die Informationen, die bei einer ersten Begegnung lebensnotwendig sind. ... Große ‚offene’ Augen bedeuten: Herzlich Willkommen! Von Wut oder Angst verdüsterte Augen signalisieren: mach lieber einen Bogen.“**

Wimpern-Extensions und Wimpernwelle gehören heute zum Normalprogramm, um das Auge glamourös in Szene zu setzen. Doch längst bevor uns moderne High-Tech-Methoden zu wohl bewimperten Schönheiten machten, wusste man sich zu helfen. Bester Geheimtipp aus Großmutters Trickkiste: Simples Rizinusöl (für ein paar Euro aus der Apotheke). Es soll die Wimpern pflegen und kräftigen und, wie manche behaupten, sogar verlängern.***

Dass unsere Wimpern höchst empfindliche Pflänzchen sind, weiß jeder, der keinen natürlich dichten Wimpernwald besitzt: Während am oberen Augenlied rund 150-250 Härchen wachsen (von ca. 8-12 mm Länge), sind es am unteren Augenlied nur 50-150 (ca. 6-8 mm). Immerhin haben sie neben ihrer sexy Wirkung noch eine zweite Funktion: Sie schützen die Augen vor Schmutzpartikeln und kleinen Insekten – egal, ob sie länger oder kürzer sind.

Für den kosmetischen Notfall gibt es künstliche Wimpern zum Ankleben, aber davon rate ich ab. Wenn die Dinger beim Date mit dem Liebsten plötzlich auf der Nase kleben, ist die Romantik dahin. Schließlich blinzelt eine Frau etwa 19 Mal pro Minute, der Mann nur ca. 11 Mal – da sollten die weiblichen Wimpern besser festgewachsen sein. Und falls doch mal eine ausfällt, keine Panik: Ein Wimpernhaar wird nur 100-150 Tage alt. Es ist also ganz normal, dass Sie regelmäßig welche verlieren. Einfach auf die Fingerspitze legen, wegpusten und – richtig! – Sie haben einen Wunsch frei.

Klimperklimper,

Ihre Nina

 

*
www.m2beaute.com

**
www.welt.de/vermischtes/article760983/Was_macht_einen_Menschen_schoen.html

***
www.frag-mutti.de/tipp/p/show/category_id/5/article_id/23309/Wimpernschonendes-Abschminken-mit-Rizinusoel.html

06.09.2011

Wann ist der Mann ein Mann? Die Selbstbewussten gehen nackt...

Ein komplett haarloser Mann, so absolut nackt – darf der das? „Supersexy, diese pure glatte Männerhaut“, findet meine Freundin Katrin. „Uncool“, sagt Freundin Julia.

Wer es genau wissen will: Laut einer Studie entfernen rund 35,5 Prozent aller deutschen Männer zwischen 26 und 30 Jahren Teile ihrer Körperbehaarung. Das ist über ein Drittel.

Während bis weit in die 1980er glatte Männerhaut als unmännlich galt – siehe Parade-Brusthaarträger Tom Selleck (Magnum) – ändern sich die Zeiten. Und das nicht zum ersten Mal. Gehen Sie ins Museum und schauen sich die alten Skulpturen an: Allesamt ohne ein einziges Haar am wohlgeformten Adonis-Körper. Bereits in den antiken Hochkulturen, ebenso wie später im Mittelalter, war es völlig normal, dass Männer, die was auf sich hielten, ihre Körperhaare loswerden wollen, teils damals schon mit warmem Bienenwachs. Oder wie Gaius Iulius Casear, welcher laut Autor Robert Harris, sich stets durch Bedienstete mittels Elfenbeinpinzetten jedes Härchen einzeln zupfen lies, um Hautkrankheiten vorzubeugen.

Erstaunlich jedoch ist, wie wenig sich die Gründe für den Wunsch nach nackter Haut verändert haben: Sauberkeit und Schönheit. Laut aktueller Studie* steht bei Männern, die sich enthaaren, noch heute die „Hygiene“ (66,5 Prozent) an erster Stelle, gefolgt von „weil ich mir besser gefalle“ (49,5 Prozent) und „weil es beim Sex besser ist“ (25,5 Prozent).

"Uns interessierte natürlich, warum sich junge Menschen einer solch aufwändigen Prozedur unterziehen", sagt Forschungsleiter Prof. Elmar Brähler gegenüber der Zeitung Der Standard.* An mangelndem Selbstbewusstsein läge es jedenfalls nicht, und auch nicht an einem übermäßigen Bedürfnis nach ständig neuer Stimulation oder Erregung – dem so genannten "Sensation Seeking". Im Gegenteil: Männer, die gleich mehrere Körperpartien haarlos tragen, seien für gewöhnlich „sozial aktiv, geselliger, beschreiben sich als selbstsicherer und optimistischer."*

Na bitte! Schließlich wirkt das beste Stück eindeutig größer, wenn der Wildwuchs rundum beseitigt ist. Das haben Sie, liebe Männer, natürlich längst erkannt. Schönstes Beispiel: Während bei Wax in the City das Waxing von männlicher Brust, Bauch und Rücken jahrelang auf Platz eins lag, ist es 2011 mit dem Brazilian Man bzw. Brazilian Hollywood Man gleichgezogen. Die Frage: ‚Wann ist der Mann ein Mann?’ wäre damit wohl beantwortet.

Immer eine topgepflegte Streichelhaut wünscht Ihre

Nina

 

Quellen:

medpsy.uniklinikum-leipzig.de/medpsy.site,postext,suche,a_id,964.html

derstandard.at/1227286954385

18.08.2011

Einmal Model, bitte! Die besten Tricks und Posen, um auf Fotos gut auszusehen.

Der Urlaub war ein Traum, die Party glamourös, der Sonntagsausflug romantisch. Und weil ständig und überall jemand fotografiert, wird jede Erinnerung festgehalten. Mein Problem: Auf kaum einem Foto sehe ich gut aus. Doppelkinn, debiles Zähnefletschen, glänzende Haut, unvorteilhafter Gesamteindruck. Und das soll ICH sein???

Doch keine Angst, Hilfe naht: Mit ein paar Tricks vom Profi steigen die Chancen, auf Fotos und Schnappschüssen endlich mal gut auszusehen.

Pretty auf Fotos – so werden Sie fotogen:

+ Posieren üben! Zusammen mit der besten (und ehrlichsten!) Freundin vor einem großen Spiegel posieren und schauen, welche Pose attraktiv, welche eher merkwürdig aussieht. Die wichtigsten Model-Tipps auf einen Blick:

1. Im Stehen einen oder beide Arme abgewinkelt in die Taille stützen, die dadurch gebildeten Dreiecke bringen Leben ins Bild. Hüfte leicht nach hinten schieben, Brust, Schultern gerade halten.

2. Im Sitzen: Beine überkreuzen, gerade Haltung, Arme nicht verschränken, sondern lässig übereinander in den Schoß legen. Leicht seitlich setzen und das Kinn wagerecht halten.

3. Falls man den Kopf abstützen will: Nie in die flache Innenhand legen, sondern das Kinn elegant auf dem Handrücken platzieren.

4. Hände raus aus den Hosentaschen!

5. Schnappen Sie sich einen Gegenstand: Stuhl, Hut, Handtasche. Dann sind Sie während des Shootings beschäftigt und haben einen „Partner“ an der Seite.

6. Zeigen Sie locker mit dem Zeigefinger auf ein Accessoire, auf den Schriftzug auf Ihrem T-Shirt oder ein Haus im Hintergrund. Bringt Spannung und Bewegung ins Bild.

7. Kontrolliert eingesetzt, sind auch ungewöhnliche Gesichtsausdrücke fotogen: Mut zum Lachen und Zähne zeigen! Ein Kussmund macht schmale Wangen, Mund aufreißen sieht nach Action aus, Kusshand werfen wirkt Star-like.

8. Mit anderen zu posen macht am meisten Spaß: Kuscheln, anschauen, herumspringen – bringt garantiert gute Laune.

+ Lächeln, und zwar echt! Wer sich selbst in eine fröhlich-positive Grundstimmung versetzt, lächelt nicht nur mit dem Mund, sondern auch mit dem Augen. Dadurch wirkt das Gesicht natürlich statt maskenhaft.

+ Make-up. Mit Foundation, Make-up oder getönter Tagescreme ist der Teint ebenmäßiger. Gegen Augenringe hilft ein Concealer, fettigen Glanz beseitigt ein Puder – davon fürs Foto ruhig etwas mehr verwenden. Außerdem Augen und Mund betonen. Generell jedoch nicht zu stark schminken, Sie wollen ja nicht wie ein Halloween-Monster aussehen.

+ Schmeichelhafte Kleidung. Weiß und Schwarz meiden, der Kontrast zum Teint wirkt schnell zu hart. Außerdem können viele Digitalkameras die Farbe Rot nicht erfassen. Auch auf allzu wilden Muster verzichten: Sanfte, schlichte Farben bringen die Haut zum Strahlen.

+ Schokoladenseite kennen. Und so geht’s: Digital-Kamera nehmen, einmal von links, einmal von rechts fotografieren lassen – und Sie wissen, welche Ihre ganz persönliche Schoko-Seite ist. Hilft für’s Leben.

+ Das optimale Licht. Direkte Sonne meiden! Durchs Zusammenkneifen der Augen bilden sich Fältchen, die unnötig alt machen. Charmanter: Das natürlich sanfte Licht im Schatten.  

+ Auf Abstand zum Fotografen. Zwei Meter sind gut. Und für nahe Portraitaufnahmen gibt’s den Zoom.

+ Die Körperhaltung. Entspannte Haltung, nicht frontal in die Linse und das Gewicht auf ein Bein verlagern. Zaubert eine schlankere Silhouette.

+ Augen auf! Den Fotografen bitten, bis 3 zu zählen und erst dann zu knipsen. Hilft auch, wenn man direkt in die Sonne schaut: Einfach Augen zu, 1-2-3, Augen auf und klick! Positiver Nebeneffekt: Beim Öffnen der Augen sind die Pupillen automatisch erweitert, was auf Fotos hübscher und offener wirkt.

Viel Spaß beim Posen und jede Menge tolle Bilder wünscht

Ihre Nina

Quellen: www.jolie.de, www.glamour.de

08.08.2011

Liebesgeflüster ohne Worte: Die Fächersprache

Was Frauen wirklich sagen wollen, bleibt den meisten Männern ein ewiges Rätsel. Doch die wahre Lady kommuniziert ohne Worte, beispielsweise mit einem Fächer. Kein Witz! Die Fächersprache gilt als die eleganteste Sprache der Welt. Sie ist immer und überall einsetzbar und – Sie ahnen es – ausgesprochen sexy. Spezial-Tipp für heiße Stunden in der Öffentlichkeit: Einen Fächer besorgen und die untenstehenden Vokabeln lernen, natürlich zu zweit. Bringt garantiert frischen Wind in Ihre Beziehung!

Praktisch im Alltag: Wenn ER beim nächsten Schwiegermutterbesuch mal wieder zum oberbraven Mama-Söhnchen mutiert, fächern Sie ihm ein deutliches „Sie haben sich verändert“... (siehe unten)

Übrigens: Ab Mitte dieser Woche gibt es die sweeten „I’m a Fan.“-Fächer für nur 7 Euro in allen Wax in the City-Studios. Online auch jetzt schon erhältlich unter: http://www.wax-in-the-city.com/waxing-shop/produkte.html
Und Sie tun sogar noch etwas Gutes: Pro verkauftem Fächer fließen 2 Euro direkt in die neu gegründete WAXING FOR BEAUTY Charity Foundation by Wax in the City. Der Erlös geht an plastisch-chirurgische Hilfsprojekte, um Menschen, die durch Unfall oder Krankheit einen Teil ihrer äußeren Schönheit verloren haben, wieder neue Lebensqualität zu schenken.

Die Fächer-Codes:

  • Auf der rechten Wange ruhen lassen – Ja.
  • Auf der linken Wange ruhen lassen – Nein.
  • Über die Wange ziehen – Ich liebe Sie!
  • Durch die Hand ziehen – Ich hasse Sie!
  • Über die Augen ziehen – Es tut mir Leid! Verzeihen Sie mir!
  • Linke Hand vor das Gesicht halten – Ich sehne mich nach Gesellschaft...
  • Rechte Hand vor das Gesicht halten – Folgen Sie mir!
  • Offen in der linken Hand halten – Kommen Sie und unterhalten Sie sich mit mir!
  • In der rechten Hand tragen – Sie sind zu willig!
  • In der linken Hand drehen – Ich möchte Sie loswerden!
  • Mit der rechten Hand flattern lassen – Ich liebe einen anderen!
  • Finger am äußeren Rand – Ich möchte Sie sprechen!
  • Mit abgespreiztem kleinen Finger halten – Auf Wiedersehen!
  • Über die Stirn ziehen – Wir werden beobachtet!
  • Hinter den Kopf haltend – Vergessen Sie mich nicht!
  • Auf dem linken Ohr platzieren – Sie haben sich verändert!
  • Auf den Lippen den Stiel platzieren – Küssen Sie mich!
  • Langsam fächeln – Ich bin verheiratet.
  • Schnell fächeln – Ich bin verlobt.
  • Geschlossen präsentierend – Lieben Sie mich?
  • Fallen lassen oder hängen lassen – Lassen Sie uns Freunde sein!
  • Ihn schließen – Ich möchte mit Ihnen sprechen!
  • Ihn schnell öffnen und schließen – Sie sind grausam!
  • Ihn weit öffnen – Warten Sie auf mich!
  • Eine bestimmte Anzahl der Stäbe zeigen – Angabe der Uhrzeit für die Verabredung

 

Viel Spaß beim Üben und immer eine frische Brise wünscht

Mademoiselle Nina

 

Quelle: kulturschnitte.de

22.07.2011

Waxing ist nicht gleich Waxing! Ein Erfahrungsbericht

Wie Ihnen bestimmt aufgefallen ist, schießen seit einiger Zeit unzählige Waxingstudios aus dem Boden. Kaltwachs oder Warmwachs, mit Vliesstreifen oder ohne, Sugaring oder Epilierer – wer, bitte, blickt da noch durch?

Doch Vorsicht: Waxing ist nicht gleich Waxing! Ich habe verschiedene Methoden unter die Lupe genommen. Hier nun mein Erfahrungsbericht:

Warmwachs ohne Vliesstreifen

Ob Sie es glauben oder nicht: Bereits Kleopatra hat sich mit warmem Bienenwachs die Haare entfernt – ganz ohne Vliesstreifen. Seit Jahrtausenden gilt diese Methode als traditionelle Art der Haarentfernung. In vielen Ländern – beispielsweise in Brasilien, dem Mutterland des modernen Waxings – wird sie bevorzugt angewandt, weil sie am effektivsten, hygienischsten und hautschonendsten ist.

Wax in the City war 2005 die erste reine Waxingstudiokette, die diese Methode nach Deutschland geholt und sogar verbessert hat: Das von Wax in the City selbst entwickelte Warmwachs besteht auf hochwertiger Bienenwachsbasis. Die Rezeptur unterliegt neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und ist natürlich streng geheim.

Im ersten Schritt wird die flüssige Wachsmasse großzügig aufgetragen und umschließt dabei jedes einzelne Härchen. Aufgrund der exakt temperierten Wärme öffnen sich die Poren der Haut, so dass die Haare angenehm leicht herausgehen. Wenn das Wachs abgekühlt ist, zieht die Depiladora es ruckzuck in großen Bahnen ab – und alle Härchen sind weg.

Enorm wichtig ist die Ausbildung der Depiladora: Jede Körperpartie und Haarwuchsrichtung verlangt eine eigene Behandlungsweise. Darum bildet Wax in the City sämtliche Mitarbeiterinnen professionell im hauseigenen Schulungszentrum aus.

Fazit: Nur wenn Wachsqualität, Wachstemperatur und das Profi-Handwerk der Depiladora zusammenspielen, ist das Ergebnis so samtweich und lang anhaltend, wie wir es von Wax in the City gewohnt sind.

Warmwachs-Roller und Vliesstreifen

Diese Methode ist in Deutschland weit verbreitet und kommt in vielen Kosmetikstudios zum Einsatz. Doch sie hat zwei große Nachteile:

1. Die Warmwachs-Roller werden oftmals nicht einmalig, sondern bei verschiedenen Kunden wiederverwendet. Was mich irritiert ist die Vorstellung, dass dies ein wunderbares Milieu für Bakterien jeglicher Art bietet!

2. Aus dem Roller fließt in der Regel nur eine geringe Menge Wachs. Und dann muss auch noch schnell ein Vliesstreifen drauf, mit dessen Hilfe Wachs und Haare gleichermaßen entfernt werden sollen.

Fazit: Diese Art des Waxings dauert länger (Vliesstreifen für Vliesstreifen muss rauf und wieder runter) und ist weniger gründlich. Warum? Anders als die pure dickflüssige Wachsmasse schließen die dünne Wachsschicht aus dem Roller und der aufgedrückte Vliesstreifen die Haare nicht unmittelbar ein. So kommt es schnell zu abgebrochenen Härchen und das Waxing-Ergebnis hält weniger lange vor.

Sugaring

Auch das „Sugaring“ oder „Zuckern“ ist eine traditionelle und erfolgreiche Methode der Haarentfernung. Es gilt als besonders schonend, was ich jedoch nicht bestätigen kann: Ein Klumpen aus zäher Zuckermasse wird Stück für Stück auf die Haut gedrückt und nimmt dabei die Härchen mit. Weil jedoch mit jedem Aufdrücken des Zuckerklumpens nur eine sehr kleine Hautpartie behandelt wird, dauert der Vorgang meist länger und ist deshalb unangenehmer.

Fazit: Das Ergebnis ist gut. Jedoch sollten auch beim Sugarn die Haare – anders als gelegentlich propagiert – mindestens vier bis fünf Millimeter lang sein. Sonst sprießen die Härchen, die unter der Hautoberfläche schlummern, zu schell nach und die Haut bleibt nur kurzfristig glatt. Nachteil: Während der Behandlung nimmt die Zuckermasse mehr und mehr Haare auf, was mit der Zeit ziemlich ekelig aussieht.


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